Where’s my money, honey?

Geld ist so eine Sache. Mit zu wenig wird man zum Penner, mit zu viel zum Arschloch. Irgendwo dazwischen ist okay, aber man muss damit umgehen können. Das fängt dabei an, dass man sich nicht zu schade ist, auch mit kleineren Beträgen nicht sorglos umzugehen. Kleinvieh macht auch Mist. Wie heisst das schöne Sprichwort (ausgelutscht, aber wahr): Wer das Kleine nicht ehrt, ist das Grosse nicht wert. Also, Männer und Frauen, seid mit dem zufrieden, was euer Partner hat, sonst gibt’s das nächste Mal kein Upgrade. Aber eigentlich wollte ich ja in eine andere Richtung. Kleingeld. Oft ist es so, dass Leute zu faul sind, sich nach einer kleinen Münze zu bücken, so von wegen, das lohne sich doch nicht. Falsch. Wenn ich mich zehn Mal für fünf Rappen bücke, habe ich danach auch einen halben Franken (da steht auf der Münze auch 1/2 drauf, nicht etwa 50). Ich weiss, nicht jeder Mensch bückt sich für fünf Rappen, sonst hätten die Rotlichtbezirke bestimmt um einiges erhöhten Verkehr. Ehm. Zulauf. Prostitucion! Das ist noch ein Geschäft, wo man Geld reinsteckt. Mehr oder weniger sinngemäss.
Apropos Geld reinstecken, sagt doch gestern Gottschalk bei „Wetten dass…?“: „In die jungen Sportler wird noch viel Geld gesteckt“. Also ICH hab dafür früher ein Sparschweinchen benutzt. Hey, Spieler, bück dich mal, kriegst ’nen Euro. – Quiek! Oh ja! Gib’s mir! – Am Ende dann die Spenden zählen ist bestimmt ein Scheissjob. Apropos Quiek, kennt jemand den Film Deliverance – Beim Sterben ist jeder der Erste? Das ist der Film wo Burt Reynolds zeigt, dass er auch schauspielern kann. Und wo dieses geile Duell Banjo versus Gitarre gespielt wird. Und wo die deutschen Zuseher keine Ahnung haben, was da eigentlich im Wald so genau passiert ist, weil man das dort rausgesäbelt hat, damit der Film nicht auf dem Index landet. Das könnte UNS in der Schweiz eigentlich egal sein, denn wir haben ja dieses Gesetz nicht. Ist es uns aber nicht, weil die deutschen Produktionsfirmen leider auch die Schweiz beliefern. Ich protestiere jetzt. So lange wir den Film nicht als ungeschnittene DVD bekommen, werde ich niemandem erzählen, was WIRKLICH passiert ist. Ich weiss, ich bin nur einer, aber irgendwo muss man ja anfangen. Kleinvieh macht auch Mist. Ich sowieso.

Aktuell im Ohr: Girls Under Glass – Frozen (Wieder mal so eine Zeit, wo sich meine liebere Hälfte wünscht, nicht den Deal eingegangen zu sein, einmal mein Sound, einmal ihr Sound. Odr.)

4 Comments on “Where’s my money, honey?

  1. Schade, jetzt hab ich grad gedacht, ich erfahre endlich mal, was da passiert… und jetzt doch nicht. *grummel*