Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch
Die ollen Krümel von früher
Es kann sich auch nur um schwere Körperverletzung handeln. Zu diesem Thema erhielt ich neulich eine Mail, mit einer kurzen Aufarbeitung der Athener Ereignisse. Mitteilungsfreudig wie ich bin, möchte ich das natürlich nicht zurückhalten, vor Allem deshalb, weil das sehr wahrscheinlich sowieso schon die meisten kennen. Aber TROTZDEM (Shockwave, 1MB).
Aber auch im persönlichen Umfeld gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich weh zu tun. Man nehme als Beispiel die Rechenaufgabe „Berg + keks = ?“. Wie könnte das Ergebnis hier aussehen? Unter Berücksichtigung der Komponenten 874 Meter Höhendifferenz in 1 3/4 Stunden auf einer Luftlinie von 2.8 Kilometern. Man ahnt es. Dem Berg geht es noch gut. Das finale Ergebnis ist DREI. Zwei Krücken und eine Packung Knorpelkapseln. Klingt lecker? Wie man es nimmt. Inhaltsstoff ist aus Hühnerknorpeln gewonnenes Gelenkschmiermittel-Regenerierungskonzentrat und wird verpackt in torpedogrosse Kapseln zum schlucken. Die haben mehrere Effekte, nämlich sollen sie verhindern, dass sich mein Kniegelenk weiterhin anfühlt, wie wenn man zwei Blätter Sandpapier (grobkörnig) gegeneinander reibt und andererseits lässt es eine Abneigung gegen Oralverkehr durchaus verständlich werden.
Krücken haben auch mehrere Effekte. Nämlich geht es sich schmerzfreier und nebenbei kann ich trotz Handycappierung Schläge austeilen, die sich über mich lustig machen und dabei die Reichweite unterschätzen. Um im Bus einen Platz angeboten zu kriegen sind die inzwischen nicht mehr nötig. Letzte Woche bot mir nämlich ein Mädel einen Sitzplatz an. Das ist noch eine Stufe brutaler, als wenn man von Teenagern gesiezt wird. Aber mit einem kapuuten Knie kann ich wenigstens den Platz ablehnen, weil ich mich sowieso nicht setzen kann. Ist zu steif, lang und hart. Also das Knie mit dem gestreckten Bein. Nicht weil das Mädel so knapp bekleidet war. Not at all.
blablabla
Origineller Kommentar. Vor allem so schön anonym, ja?