Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch
Die ollen Krümel von früher
Frauen wurden bei ihrer Erschaffung mit gewissen Fähigkeiten ausgestattet, dafür wurde ihnen anderes vorenthalten. Mal abgesehen von den bekannten Dingen (Kommunikation vs. räumliches Vorstellungsvermögen) gibt es auch noch die Nebenschauplätze des Lebens, wo sich Verteilungen manifestieren. Frauen können zum Beispiel Liedtexte auswendig nach einmal hören. Das ist gut. Sie schaffen es jedoch nicht, diese beim Singen auch vollständig wiederzugeben. Das ist schlecht. Frauen können sich Milliarden von Datümmern mit verknüpften Ereignissen merken. Das ist gut. Sie verwenden diese Fähigkeit aber prinzipiell dafür, Männer daran zu erinnern, dass sie an einem Tag vor vierzehn Jahren etwas vergessen haben zu tun/sagen/lassen. Oder etwas getan/gesagt/gelassen haben. Das ist schlecht. Frauen sehen gerne fern. Das ist gut. Frauen labern die erste Viertelstunde oder verpassen dieselbige und lassen sie sich dann nacherzählen. Das ist schlecht. Frauen nehmen sich vor, ihrem Partner zuliebe auch etwas ungewöhnlichere Filme anzusehen. Das ist gut. Frauen schlafen entweder bei Schlüsselszenen oder vor dem Showdown ein und lassen es sich dann nacherzählen. Das ist schlecht (insbesondere wenn die Schlüsselszene nicht am Ende des Films war und man sich nicht gleichzeitig auf Nacherzählung UND auf die weitere Handlung konzentrieren kann, die man ja sofort auch nacherzählen muss, weil die ja durch Nacherzählung zuhören ebenfalls verpasst wird). Das ist schlecht. Erstaunlicherweise können Frauen auf der Strasse irgendwelche Leute erkennen, die sie vor dreieinhalb Jahren in einem Café am Nebentisch hatten. Aber wenn in einem Film jemand auftaucht können sie Fragen stellen wie: „Wer ist das denn? Kam der schon mal vor?“ – „Ja, das war der Gangster, der in der ersten halben Stunde konstant im Bild war.“ – „Bist du sicher? Der kommt mir so gar nicht bekannt vor.“ – „Doch doch, das ist derjenige der… (hier Nacherzählung einfügen).“ – „Bist du sicher? Also ist das nicht ein anderer?“ – „Nein, das ist derjenige der… (hier Nachnacherzählung einfügen).“ – „Was meinst du? Ich hab grade nicht zugehört, da kam dieser Mann ins Bild und der kommt mir so bekannt vor.“ – „Ja, Schatz, das ist der Held des Films.“ – „Bist du sicher? Was macht der denn da grade?“ – „Ich weiss nicht, das hab ich eben verpasst, weil ich dir erklärt habe, wo der Gangster einzuordnen ist.“ – „Nun zick doch nicht so, ich habe ja nur gefragt, was der da macht!“ … Situationen, in denen eine REWIND-Taste Gold wert ist. Lustigerweise können Frauen Schlüsselszenen auch ZWEIMAL verpennen. Das ist schlecht. Ab und zu haben sie danach ein schlechtes Gewissen und machen lecker Essen. Das ist gut. Hm. Ich habe Hunger. Ich glaube, ich hole schon mal einen Film raus…
also bei euch beiden möchte ich gern mal fliege an der wand sein…smile
Ja nö!! Ich war’s nicht. Ich kann mich an nichts erinnern.
Sekunde mal… Wenn ich es nicht war, wer war es dann?
Keks, wir müssen reden.
;)
hihi