Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch
Die ollen Krümel von früher
Valentinstag. Wieder einmal. Böse Zungen behaupten, das sei der höchste Feiertag der Blumenhändler. Das würde ich als Betrachtungsweise „Glas halb leer“ betrachten. Ich würde die „Glas halb voll“-Version bevorzugen, nämlich dass der Valentinstag nichts anders ist als die aufwendigste Erinnerung für faule und doofe Menschen, die es sonst nicht fertig bringen, ihrem Partner etwas Gutes zu tun. Ausser vielleicht zu Weihnachten oder Geburtstag. Was wünscht du dir? (Was sowieso eine doofe Frage ist, wenn man eine Beziehung hat, da sollte man schon ein wenig was mitbekommen). Och, nichts! (Was auch eine doofe Antwort ist in einem solchen Fall, denn wenn man sonst NIE ernst genommen wird, HIER wird man’s). OK! (Thema abgehandelt, kein Geschenk). Nun kommt aber die Blumenindustrie (und Kärtchen und Schokolade und Unterwäsche und und und) und sagt „JETZT könnt ihr eure Scharten auswetzen“ und schon wetzen die meisten und organisieren Schenkkram. Bizarrerweise aber zum überwiegenden Teil Männer. Es gibt auch Frauen, die ihren Partner vernachlässigen, warum also so einseitig und Valentinstag ist nur ein Angriff auf männliche Portemonnaies? Verstehe ich nicht. Oder ist der V-Day nur eine unbefruchtete Version des Muttertags (gibt es Vatertag eigentlich ECHT in Deutschland?)? Die Ausrede, Männer mögen keine Blumen zählt nicht (ich finde extrem dunkle Rosen oder Strelizien zum Beispiel sehr geil), schliesslich gibt es noch anderen Schnickschnack zum Schenken. Aber da sind wir wieder beim Thema „Aufmerksamkeit“. Oder man kombiniert die Blumen (beispielsweise Rosen) mit etwas, was dem Mann sicher Freude macht. Wer American Beauty gesehen hat, weiss was ich meine. Für die anderen hier ein Hinweis:

ich will nicht wissen, was DER scherz gekostet hat…
smile