Geräusch des Tages

IIIEKS!
(verwendet beim morgendlichen Duschen, Variante „Kaltwasserhahn zu viel aufgedreht“)

Aktuell im Ohr: Sasha – Rooftop

17 Comments on “Geräusch des Tages

  1. …ich kenn da noch ganz andere aktivitäten, die man(n) morgens machen kann und man(n) daraufhin aber gleich sowas von hellwach ist…

  2. @Markus – Deiner Comments in den letzten Wochen nach zu urteilen brauchst du entweder A) dringend eine Gefährtin oder B) deine Aktuelle gibt dir nicht das, was du gern hättest. ;)

  3. @DieLegendäreBerühmtBerüchtigeUndBesteFreundinDerWeltGenannteLydia – *TiefenVerbeugerMach* Es ist mir eine Ehre Madame, *Händchenschüttelundrüttel*. Oh wie war mir diese Worte eventuell erscheinen mögen. In der Tat befällt mich die letzten Wochen ein Mysterium gemischt aus energiegeladenem Aktivitätsdrang, gepaart mit psychologisch/philosophisch/sozial-pädagogisch aufgeheiztem Allgemeinklima. Da man allgemein betrachtet solche Zustandsphasen eigentlich eher im Frühling erwarten würde, macht dies die aktuelle Situation umso mysteriöser. Da ich aber seit eh und je ein Freund von mystisch-dubiosen Alltagserscheinungen des täglichen Lebens bin, stelle ich mich voller Zuversicht dieser aktuellen herbstzeitlichen Phase meines ichs. Vielleicht ist dies auch nur eine Nebenerscheinung der Tatsache, dass es derzeit immer so früh dunkel draussen wird, manche Leute entwickeln daraufhin ja regelrecht eine geradezu fulminante Selbstmutation. Meinem aktuellen Stimmungsbarometer zufolge könnte ich teilweise wieder Strassenlaternen ausreissen und diese Energiefluktuationen müssen schliesslich in eine gewisse Richtung gelenkt werden. Es ist schon seit dem dunklen Mittelalter bekannt, dass das weite Spielfeld des Lebens und der Erotik ein geeignetes und empfehlenswertes Mittel zur sinnvollen Energieverwertung darstellen. In diesem Sinne plädiere ich nach genauer Studie der Tatsachen und Erörterung der möglichen Folgen daraus für "schuldig" und spreche somit Urteil A) aus….so….und jetzt muss ich weg……Strassenlaternen ausreissen

  4. LOL…
    (Und ich wette du warst als Schulkind hoffnungslos unterfordert und die Schule hat dich bestimmt gelangweilt und man bot dir möglicherweise an, zwei Klassen zu überspringen. *g*)

  5. …soda…bin zurück von der Strasse. Ja um Gottes Willen, meine hochverehrte liebenswerte Lydia. Es gilt zu verhindern, dass an diesem schönen und gemütlichen Orte hier das falsche Image entsteht, ich sei ein pickeliger, kleiner, Nickelbrillen-Tragender, hyperintelligenter Genius. Im Prinzip bin ich ein ganz normaler (der Begriff normal kann ja immer relativ freizügig interpretiert werden) schnuggliger Mensch, der sich gerade irgendwo in den philosophischen Wirren des Herbstes verirrt hat. In der Schule ging mir Französisch, Buchhaltung und Latein aber auch sowas von tierisch auf die Nüsse, dass sich die Lehrerschaft sicherlich nicht hätte dazu überreden lassen, einem Lümmel wie mir auch nur ansatzweise das Leben freiwillig leichter zu machen. Gelangweilt hat mich das schulische Dasein zeitweise schon ja, was sich in recht mittelmässigen Noten äusserte. Die Leserschaft dieser Zeilen hier darf sich jetzt selbstständig ein Urteil darüber bilden, ob ich zu blöd war, die von den Lehrern dargebotenen Inhalte zu verstehen, oder ob ich andererseits einfach so intelligent war und bereits damals verstanden habe, dass es fürs Leben nichts bringen würde, dieses Geraffel (ich erwähne hier jetzt nur mal das ständige auswendiglernen der 752 verschiedenen Flüsse in hintersten Winkel von Russland während der Geographie-Stunden) hier jetzt zu lernen und ich mich folgerichtig anderen Aktivitäten zugewandt habe. Eine weitere tiefergehende Analyse meines psychologischen, aktuellen Ist-Zustandes dürfte an diese Stelle hier nur schwer zu bewerkstelligen sein, da ich dessen Ergebnis nicht mal selber mit ausreichender Genauigkeit sagen kann. Ich betrachte mich derzeit als Reisender auf dem endlosen Weg der Selbsterkenntnis und Selbsterkennung, einem Prozess der vermutlich das ganze Leben andauert und wohl nie so richtig abgeschlossen sein wird. Allerdings behaupten ja manche Leute, der Weg sei ja das eigentliche Ziel im Leben und somit bin ich zuversichtlich, mich auf dem richtigen Pfad meines daseins zu befinden. Ahhmmm, ich muss weg,…..in die Küche……hab jetzt tierisch Lust auf nen heissen Kakao….

  6. 23. Nov. 2002 – Großraum Stuttgart, 03:31 Uhr… Das Drama geht weiter…Ich bin immer noch hier. Aus dem weiter oben erwähnten ersten heissen Kakao ist nun inzwischen schon die vierte Tasse Kakao geworden, während draussen immer noch der düstere Hauch der dunklen Nacht leise aber doch bemerkbar an mein Fenster pocht. Das Licht ist auf minimum heruntergedimt und die rote Lavalampe blubbert friedlich rhythmisch vor sich hin. Während der grosse Rest der normalen Menschheit bereits friedlich in den Bettchen liegt, gehen hier in diesem Hause unheimliche Dinge vor sich. Das einzige fremdartige Geräusch ist das surren des Lüfters, der verzweifelt versucht die Überhitzung des Prozessorkerns zu verhindern. Ich wünschte, mein Kopf hätte auch so einen Lüfter, im inneren meines Hirnkerns scheint sich auch ein Hitzestau zu entwickeln. Ich versuch gerade die Taktik des Schlafentzuges, vielleicht krieg ich so die Stimmen im Kopf wieder weg. Irgendwann müssen die Kerle ja mal müde werden. Ich halte länger durch, und wenn´s soweit ist, hab ich sie, ha! Die letzten vier Stunden schraub ich jetzt schon rum, ständig wechselnd zwischen Kompressoren, Equalizern und Mischpult. Der Synthi hat heut auch wieder seinen guten Tag erwischt, wirft mir der kleine Teufel doch wieder Druckwellen zwischen die Gehörgänge, dass man schon fast Angst im Dunkeln kriegen könnte, aber genau das war mit dem Experiment heute auch beabsichtigt. Es gibt da die These der Brainwaves, ultra-tieffrequente, nicht bewusst hörbare Muster in Audiomaterial. Schwingen diese im selben Hz-Bereich wie die Delta-Wellen der Hirnströme, synchronisiert sich das Gehirn auf das gehörte Muster und kann damit beeinflusst werden. Nach 4 Stunden, ich glaube, die These stimmt. Habe einer der Stimmen im Kopf einen Schluck von meinem Kakao angeboten, der Kerl war mir von Anfang an recht sympathisch. Hmmm, ich glaub der Bass dürfte ruhig noch einen Hauch dezenter mehr drücken…….

  7. hey, markus, ich seh das richtig, du sitzt an MUSIK? wurde ja auch langsam zeit! :) halt mich auf dem laufenden…

  8. …Ein intelligenter, junger, attraktiver, frischer, schweizerischer Mann wie du sollte wissen, dass es oftmals die kleinen, unbedeutenden Dinge im Leben sind, die die grösste und wunderbarste Wirkung haben.

  9. Der gleiche Tag – Gleicher Ort, 14:07 Uhr… Geil, he, frisch aus dem Bett gefallen. Ich find Samstags-Bis-14-07-Uhr-Mützen cool. In die Kakao-Tasse, die noch von gestern (oder heut, je nachdem) übrig ist, wird jetzt erstmal ein frischer Kaffee reingeschüttet, den brauchts jetzt. Auch draussen passieren jetzt wundersame und ungewohnte Dinge, die SONNE scheint, ziemlich grosszügig sogar, und hinterlässt beim Fenster mit den noch geschlosssenen Rollläden ein Zebrastreifen-Muster auf dem Teppich. Krass. Nun, mein verehrenswerter Daniel, nennen wir die gestrige (oder heute) Aktion, Teil einer koordinierten Gesamtstrategie zur Wiederherstellung bzw. Erweiterung der psychologisch/kreativ/technologischen Grundbausteinsfundamente einer in den letzten Jahren meines Seins leicht in Vergessenheit geratenen alten Leidenschaft. Alte und Gute Dinge sterben allerdings nie aus, und somit denke ich, ist es langsam wieder an der Zeit, die Blume der Muse wieder ein klein wenig zu gießen. Die Erde machte ja in letzter Zeit schon langsam einen recht ausgetrockneten Eindruck. Hmmmm, der heutige Tag scheint wirklich sehr schön zu werden. Jetzt hab ich Bock auf ein gemütliches Vollbad, so eins mit diesen komischen Duftdingsölen. Anschliessend muss ich weg….raus…., es gibt da noch so einen kleinen süssen Waldweg, kenn ich noch net, werd ich heut mal entlangspazieren….

  10. … Auf deinem Spaziergang im Wald wird dir eine holde Schönheit über den Weg laufen und, begleitet vom Gezwitscher der Vögel, zu dir sprechen: "Wohin des Weges, hübscher Jüngling?"
    "Mein Leben lang habe ich dich und nur dich gesucht. Auch während meines Spazierganges durch diesen Wald gab ich die Hoffnung nicht auf", wirst du entgegnen.
    "Laber nicht, du willst doch sowieso nur das eine", wird sie durchschauend feststellen.
    "Oh das ist nicht wahr, das ist nicht wahr!" wirst du entgegnen, deine Gitarre zücken, dich auf Knien vor sie werfen und zu ihr "besa me mucho" singen.
    Gerührt wird sie dastehen und dich fragen, ob du nicht Lust hast, einen heissen Kakao mit ihr zu trinken.
    "Nein danke", wirst du verständnislos entgegnen,
    – Und wie geht’s weiter? –

  11. Ein WohlfühlSonntag mitten irgendwo in Stuttgart, 13:32 Uhr. Komme gerade von einem seeehr langen, ausgedehnten, ausgiebigem und gemütlichen Iss-Solang-Du-Kannst-Frühstücks-Brunch Café mit Gine und Georg. Frischer Kaffee, Cheeesee, kleine schnugglige Brötchen, kleine zusammengerollte Würstelchen, Rühreier, Marmelade, Schlabberhonig, Nutella und fluffiges Joghurt mit Früchtchen drin…und die knufflige blonde Kellnerin dazu, war auch so ein kleines süsses Früchtchen. Alles in allem also ein perfekt-harmonischer Start in den Sonntag. Auf dem Waldweg war ein Teppich aus tausend kleinen bunten Blättern. Von braun zu gelb, orange und dunkelrot war so ziemlich alles zu finden. Sieht irgendwie schnugglig aus. Die einzige Schönheit die mir über den Weg gelaufen ist, war ne kleine schneeweisse Katze. Mutterseelenallein spazierte die da rum. Auf gleicher Höhe blieben wir beide kurz stehen, ich guggte sie kurz an, zog einen Grinsemund auf, sie bemusterte mich leicht misstrauisch von oben bis unten und setzte ihren Weg anschliessend leichtfüssig wieder fort. Hmmmm, wohin sie wohl geht, und woher sie wohl kommt. Und was macht die hier draussen?. Die restliche halbe Stunde war dann keine Menschenseele mehr hier draussen auf dem Weg zu finden. Keine holde Schönheit, die heissen Kakao so mag wie ich. Dafür musste ich aber auch nicht Gitarre spielen. Vorerst nicht. Und eigentlich kann ich gar net Gitarre spielen. Glaub ich zumindest. Noch nie probiert. Eine Sache allerdings ist mysteriös. Die nette Geschichte von Lydia endet mit den Worten "Nein danke,…" Hmmmm, muss ich jetzt überlegen. Hätte ich das wirklich gesagt? Glaube, ich hätte da nicht nein sagen können. Jetzt muss ich allerdings wieder weg, … muss meinen Schreibtisch und das ganze Geraffel hier auseinandernehmen und abbauen, Montag werden neue Möbel geliefert. Bevor ich´s vergess, was heisst eigentlich "besa me mucho"?. Klingt gut…

  12. …Heute bin ich mir selber wieder nicht geheuer. Mache seltsame Sachen wieder. Lydia hätte nicht den Fehler machen sollen, und ein MIDI-File hier posten. Ich konnt natürlich meine Finger wieder nicht davon lassen, und da ich die letzten drei Stunden nix besseres zu tun hatte und ausserdem mein Kakao-Pulver alle ist, gibts es heute und hier den ersten hochoffiziellen, ganz allein Lydia+Kayx gewidmeten, Besa Me Mucho Spezialremix. Eigentlich steh ich ja gar nich auf so schlagerähnliche Töne, aber für euch zwei mach ich heut mal ne Ausnahme :) http://www.dj-orpheus.com/lydiakayx/BesaMeMucho_LydiaGangsterKayxRemix.mp3