Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch
Die ollen Krümel von früher
Es heisst ZWERCHFELLBRUCH, ihr googelnden Banausen, nicht ZWERGFELL! Verstopft mir nicht die Suchecke. Himmel! Zwergfell! Was soll das sein? Die Arschbehaarung eines Mainzelmännchens? Ja, ich seh schon, jetzt kommen die Fantasy-Anhänger axtschwingend gerannt und beschimpfen mich, dass Mainzeldoofchen keine Zwerge seien. Sind sie wohl. Sehen zumindest aus wie glattrasierte arbeitslose Gartenzwerge mit kondomgestylten Mützchen und Ökolatzhosen. Ist mir aber egal, ich verlange doch bloss, dass man sich ein bisschen informiert, bevor man sich in Suchmaschinen blossstellt. Ausser das gibt euch was. Dann ist es was anderes.
Ach ja, in Österreich gab es auch im TV diese Talentsuche, StarMania. StarManiac trafs ab und zu besser. Auf dem zweiten Platz (oder so, zumindest nicht weit hinten genug um weitere Versuche im Musikbusiness zu verhindern) landete so ein Chick, irgendwas Stürmer. Deren CD (ja, Tatsache) lief gestern bei uns im Training und ich hätte eine Fünfkilohantel fressen können, bloss um den Schmerz in den Ohren zu betäuben. Ich weiss ja, dass unser Nachbarland ein paar seltsame Dinge hervorgebracht hat, aber sorry, DAS ist zuviel. Das ist einfach nur Scheisse. Beziehungsweise alles, was über eine Instrumentalversion hinaus geht. Beknacktere Texte gibt’s noch nicht mal auf „Abfall aus Schlumpfhausen, feat. DJ Ötzi“. Und das Instrumentale verkommt zur überdurchschnittlichen Mittelmässigkeit. Wenn ich wüsste, wie man Kotzgeräusche schreibt, ich würde es tun. Habt Gnade und stampft das ein. BITTE! Jetzt brauch ich Watte, allein beim Gedanken daran bluten meine Ohren. Und ich freu mich schon auf die Hasstiraden des Fanclubs. Soll ja nichts geben, was es nicht gibt.