Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch
Die ollen Krümel von früher
Britische Archäologen haben in der Nähe von Stonehenge in einem Grab einen prähistorischen Stammesführer entdeckt. Zumindest sein Skelett. Dieses Skelett stammt in etwa aus dem Jahr 2300 vor Christus und aus der Zeit in der Stonehenge erbaut wurde. Nun wurde bei der genaueren Untersuchung festgestellt, dass der Herr als Kind in der Alpenregion gelebt hatte. In dem Grab wurden ebenfalls Messer (Schweizer Armeemesser) und Gold (Schweizer Banken) gefunden, also schloss man natürlich daraus, dass es sich um einen Schweizer gehandelt hatte. Es passte alles. Ausgenommen die Tatsache, dass die Briten das „Shocking!“ finden, weil ein Schweizer wohl der Initiator für ein Nationalheiligtum gewesen ist. Dem entgegensprechen würde die Tatsache, dass es keinen Souvenirstand gab oder zumindest ein paar Werbemalereien für Schoggi oder Ricola. Aber interessant, dass an Stonehenge eine Aufschrift prangen könnte: „Wer hat’s erfunden? Häh? Die Schweizer!“. Zeigte damals schon, dass wir sehr reisefreudig sind und wissen, wie man Touristen anzieht. Rein theoretisch könnten dann aj auch andere Bauwerke von Schweizern sein. Die Chinesische Mauer. Weil Schweizer schon immer etwas Inseldasein bewahren wollten und nicht jeden reinlassen. Die Pyramiden von Gizeh. Gibt’s eine schönere Bank als ein Bauwerk mit Gazingillionen Tonnen von Stein um die Schatzkammer? Atlantis. Reich ausgestattet und gut gelegen, schliesslich wollte man ähnlich den Germanen ein Ausflugsziel im Süden. Und wenn die damals nicht einen Swissair-Manager (oder eine helvetische Flügelgottheit) mit der Verwaltung beauftragt hätten, dann hätten wir das immer noch. Aber so musste es ja untergehen.