Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch
Die ollen Krümel von früher
Nein, ich bin nicht plötzlich mit Vater“freuden“ überschüttet worden, mir geht es nur rein um das Wort „Sohn“. Oder eigentlich um die schottische Version davon, sprich das urtümliche gälische Pendant, das „Mac“. MacLeod aus Highlander war also nichts anderes als der Sohn des Leod. In Schottland gab es also ganz ganz ganz früher Namen ohne das Mac vorne dran, weil das die Urväter dieser Clans waren. Danach wurden sie einfach phantasielos und nannten alle gleich. Nur musste man dann noch Vornamen erfinden, damit man sie auseinander halten konnte. Heutzutage hingegen wird man tendenziell eher häufig mit dem Mac konfrontiert. Siehe MacDonalds. Obwohl mich da schon mal wundern würde, wer genau denn dieser Donald ist. Der aus Entenhausen hatte nämlich keine Söhne. Es müsste dann ja auch den MacDucky geben, neben dem MacChicken, aber da hat es wohl sogar für MacD zu viel Fett drin. Auch die Benamsung Ronald innerhalb der Familie zeugt nicht gerade von enormer Phantasie, wahrscheinlich ist der Konzern tatsächlich von Schotten gegründet worden. Aber irgendwann sprangen noch andere Firmen auf den Mac- oder Mc-Zug auf, denn was sich bei Fetttatscherlbratern bewährte, konnte für andere Branchen nicht so falsch sein. Also machte ein findiger Schweizer den McChinese auf, ein (wie könnte es anders sein) chinesisches Highspeed-Restaurant auf. Donald klagte, aber gewann nicht, weil halt der Zusatz „Sohn“, egal in welcher Sprache, nicht geschützt werden kann. Schliesslich haben Chinesen auch Söhne (die den Schotten auch zahlenmässig massiv überlegen sind). Also war der Weg geebnet und es gibt seitdem zum Beispiel (ich rede jetzt nur von der Schweiz) auch noch McFit (Fitnesscenter für die Eiligen in der Mittagspause) und McClean (öffentliche Toiletten für die ganz Eiligen). Natürlich bieten sich da noch weitere Marktbereiche an: MacSchlürf für den Getränkestand an der Einkaufsstrasse oder MacPopp für das Puff mit dem Quickie für zwischendurch. Da gäbe es dann sicher auch ein paar MacChicks oder Chicken MacTussis. Die 20er-Packung wäre dort aber todsicher zuviel des Guten.
LOL
> MacPopp
DAS hat was… ;-)
MacPuff … *brülll* :)
Und die besonders musikalischen Leute, z.B. Trompetenspieler oder Mund-har-Monica-Spieler, gehen nach McBlas.
Wie heißen dann eigentlich die Söhne der AlQuaida-Kämpfer? Mac Laden?