a-ha – Erlebnis

Morten Harket hat eine geile Stimme. Und a-ha machen siebzehn Jahre nach „Take on me“ immer noch Spass. Beziehungsweise jetzt erst recht, wenn man an einem tollen Konzert teilhaben kann, wo Songs quer durch die Bandgeschichte gespielt werden und man bei jedem mitsingen und/oder schunkeln kann. Angefangen hat es mit „Forever Not Yours“, unterlegt von kühlem, elegantem blau und grau. Die hatten auch eine geniale Bühnen-Deko. Hinten quer über die Bühne waren zwölf Rechtecke nebeneinander, die aussahen wie eine Fensterfront. Bei jedem Song gabs da andere Effekte. Einmal zum Beispiel sah es aus, als ob dahinter (also draussen) Autos vorbeifahren und Scheinwerferkegel über die Fenster gleiten. Bei „The Sun always Shines on T.V.“ war es eine schwarzweisse Bildstörung, bei einem andern Lied war es der Pegelausschlag eines Equalizers. Dann gab’s noch blaue Flammen bei einem oder eine Art Handlinien bei „Lifelines“. Dazu nette Lichteffekte, die farblich passten und nie überladen waren. Die Musik, die durchwegs passte, keine übersteuerten Bässe oder zu laute Stimmen wie bei der Vorgruppe. Es hat einfach gepasst. Natürlich hatte „Hunting High and Low“ wieder Gänsehauteffekt, aber daran gewöhnt man sich. Wenn man das ganze mit einem coolen Menschen erleben kann (danke, RAndy fürs mitkommen), macht das noch mehr Spass (ein noch viel wichtigerer Mensch – sorry, RAndy – hat leider gefehlt, sonst wärs NOCH spassiger gewesen). Das einzige was erst genervt hat, waren die Basler hinter uns, die regelmässig SMS mit den Ergebnissen vom Champions League Spiel Basel – Valencia bekamen. Das wurde allerdings alle paar Minuten lustiger, denn die waren nach 17 Minuten oder so schon mit 0:3 im Rückstand. Wir hatten ein schönes Konzert und die mit 2:6 den Frust.

Aktuell im Ohr: a-ha – Train of Thought

One Comment on “a-ha – Erlebnis

  1. Mit Andy gibt es doch mindestens genauso viel zu lachen wie mit dieser anderen Person ;). Ausserdem wird es sicher noch viele Gelegenheiten geben. Dennoch befinde ich mich seit wenigen Tagen im Besitz von fünf a-ha CDs, ist doch auch schön. Und Hunting High and Low sowieso.