Diesen Film über Musikfreaks und seltsame Liebesgeschichten? Da ging es regelmässig um die Top5 und Matthias hat in einem Kommentar zum letzten Eintrag doch diesen Film wieder in Erinnerung gerufen. Bei mir zumindest. Und im Zusammenhang zu Selbigem: Wer sind eure Top5 Missen oder Misters? Jetzt mal promimässig gesehen, es erleichtert den Vergleich, wenn man die genannten Nasen und Näsinnen auch kennt. Soll mir jetzt auch keiner mit der Ausrede kommen, das Äussere alleine zähle doch nicht, das sei oberflächlich. Bingo! Aber Menschen mit abgezogener Haut wirken nun mal nicht sehr appetitlich. Ich glaube auch nicht, dass jemand fünf Solchige kennen würde. Also beschränken wir uns auf Menschen MIT Haut, aber wahlweise mit oder ohne Klamotten. Je nachdem, woher man sie/ihn halt so kennt.
Wer auf jeden Fall nicht auf die Liste kommt, ist einer dieser unterernährten Körnchenfresser, die so gern auf Fleischplakate drauf schreiben, dass Fleisch böse ist, denen man ihre Mangelerscheinungen aber schon von weitem ansieht. Zusätzlich steht dann unter der ersten Botschaft auch noch „Milch ist Qual“, was ich nachvollziehen kann, wenn ich warme Milch trinken soll, aber was mir im Sinne dieser Person etwas daneben erscheint, weil wenn man ihm eins in die Fresse hauen würde, dann bräche sofort der Kiefer. Kalziummangel. Keine Milch tut weh. Das merkt er in ein paar Jahren, wenn seine Knochen anfangen zu splittern. Aber, hey, er hat ja schon früh angefangen, ins Gras beissen zu üben (und um einmal mehr den alten Witz zu zitieren: Vegetarier sind viel miesere Menschen als Fleischesser, die fressen den Kühen das Gras weg). Marktlücke: Jemand der den Müeslimampfern beibringt, dass auch Klamotten, die von nicht gefolterten Seidenraupen stammen oder aus der Anzucht von nicht turbogeschorenen Schafherden, durchaus optisch vetretbar sein dürften (Von Sklaven handgepflückte Baumwolle darf es sein, das sind ja bloss Menschen). Muss ja nicht aussehen wie aus der Caritas-Kleidersammlung von (nicht für!) Äthiopien. Apropos: Winterkleider, die wir zur Sammlung für Afrika geben… Ähm. Hallo? Wie stell ich mir das vor? Oha, ich bemerke soeben, dass ich einmal mehr leicht abgeschweift bin. Also, Top5?
Schon wieder ein Jahr um? Unsere nationale Postille für Servelat-Prominenz („Ich wär so gern, aber ausserhalb meines Wohnortes kennen mich nur die zwei Leute, die mein Buch gelesen, meine Platte gekauft, von mir gepo…“), die Schweizer Illustrierte (gehört einem der grössten Verlage der Schweiz, hat aber keine Seite im Internet), läutet sie wieder ein: Die nächste Runde der Miss Schweiz Wahlen. Erneut versuchen ein paar an und für sich normale Mädels ihren Sprung ins Rampenlicht, ins Blitzlicht und auf die Schuhwerbeplakate von Vögele. Ich weiss nicht, wie es in den umliegenden Ländern ist mit ihren Missen. Aus Österreich hört man ja nie was. Bekommen die eigentlich genügend Frauen zusammen um ein Finale zu organisieren? Bei meinen letzten Besuchen bei den Nachbarn konnte ich mich zwar optisch von den Auswirkungen von Sachertorten und Palatschinken überzeugen, aber auf das Kredenzen von visuellem Hochgenuss wurde verzichtet (ich war wohl an der falschen Stelle, zur falschen Zeit). In Deutschland bekommt man ja schon ein bisschen mehr mit und ich find es auch schön, dass nicht mehr nur die blondgelockte Standard-Tussi gewinnen kann. Aber danach? Eine deutsche Miss darf bei Glücksrad Buchstaben drehen (beziehungsweise neu ANTIPPEN), sich für den Playboy ausziehen und wenn sie unter Zwanzig ist kommt sie in die Bezahl&Bums-Kollektion vom ollen Eden aus Berlin (erstaunlich, wie genug Geld über mehr als genügend Falten hinwegtäuschen).
In der Schweiz hingegen hat man als Miss Ansehen. Die zuckeln rum, repräsentieren auf Viehmessen, machen Werbung für Schuhe (und allerlei anderen Krims), stellen sich am Auto-Salon vor dicke Karossen und neben dünne Bundesräte, landen bei Miss World oder Universe-Wahlen auf abgeschlagenen Plätzen, verlassen ihre Partner („Wir hatten einfach keine Zeit mehr füreinander, es hat nichts mit der Misswahl zu tun“) und machen dicke Kohle in den paar Monaten. Danach angeln sie sich weitere Werbeverträge, einen Sportler als Mann oder versuchen in der (schweiztypisch) kleinen Medienszene Fuss zu fassen, was qualitativ dann aber immer noch oberhalb dessen liegt, wofür sich die Ex-Container-Einsitzer hergeben. Der Wiedererkennungswert ist hier dann auch entsprechend höher, weil in der Schweiz kennt sowieso jeder den anderen. Ich bin ja gespannt, wer dieses Jahr den Mund aufreissen, die Hände vors Gesicht schlagen und dann stundenlang heulen darf. Nur um drei Stunden später in voller Montur und taufrisch (und geschminkt) aus dem Bett zu hüpfen für die erste Promi-Home-Story in der (Wer weiss es?) Schweizer Illustrierten. Noch werden Wetten angenommen, wer erste wird und nach wievielen Monaten sie wieder solo ist. Die Wahl darf auch per Dartpfeil getroffen werden. Natürlich nur auf die Papierversion. Also bitte.

„IT, Sowieso?“
„Halloohoo *flöt*! Telefonzentrale!“
„Hallo! (In Gedanken: Frau Telefonzentrale!)“
„Sind Sie zuständig für Diesunddas? Ich habe hier einen Herrn Blablairgendwas! *immernochflöt*“
„Ähm, nein, dafür ist die Frau…“
„Ich geb ihn Ihnen trotzdem maaal, Danke! *flötflöt*“
*aufleg*
KNACKS.
*HerrnBlablairgendwasdranhab*
*koch* *nerv* *bombenbastel*
Nach welchen Kriterien werden Telefonistinnen eingestellt?
Es ist warm. Es ist heiss. Es ist schwül. Es ist drückend. Wenn ich Banker oder Versicherungsfritze wäre, ich würde mir die Kugel geben. Anzugsmasochisten. Mir reicht es schon, dass ich lange Hosen tragen muss und nicht meine gut belüfteten (und von Nicht-Schweizern etwas diffus betrachteten) Cooles-Mann-Bermudas tragen kann. Obwohl ich nach wie vor der Meinung bin, dass wenn uns jede Frau ihre krummen, haarigen, hässlichen Beine entgegenstrecken darf, dann sollte gleiches Recht für alle gelten. Meine sind das nämlich alles auch. Aber jetzt auch noch Kravatte? Nein, danke. Haben die für den Sommer Visitenkarten aus Löschpapier, damit die austretende Fingerfeuchte sofort aufgeschlürft wird?
Ich werde träge bei solchen Temperaturen. Meinen Pocket PC ziert ein im Schnee tollender Eisbär, einfach weil das virtuell ein bisschen kühlend wirkt. Eine Coke trinken wird zur Brutalo-Unternehmung, da man aus Gründen des Temperaturanstiegs möglichst schnell die Brühe vom Tisch haben will. Das sind diese unvergesslichen und unvergleichlichen Augenblicke, in denen eine Kältelanze an der Grenze Gaumen und Halszäpfchen ins Gehirn hochpfeifft und sich die Kohlensäure explosionsartig in sämtliche Hohlräume des Körpers katapultiert. Und dann von da wieder nach draussen, natürlich nicht, ohne strafende Blicke der Umgebung nach sich zu ziehen. Alle Ventilatoren (ups, einer fehlt, gleich anlassen) drehen vor sich hin und schrauben die Luft in Richtung der nach Kühlung gierenden Büroinsassen.
Endlich habe ich es doch noch geschafft, die leichteren Sommerschuhe auszugraben und die dünneren Socken (nein, ich bin noch nicht barfusstauglich). Diesbezüglich bin ich allerdings wieder forh, dass meine Hosen über die Knöchel drüber gehen. Möglicherweise wäre meine Glaubwürdigkeit in Diddl-Socken minim gefährdet. Aber neue Socken müssen sein. Regelmässig. Aber gewaschene. Ebenso sollten die beinhalteten Füsse einer regelmässigen Reinigung unterzogen werden. Schliesslich müssen wir auch an die Bewohner unserer Welt denken, die sich in eben jener Höhe aufhalten, in denen sich unsere Treter befinden. Und die haben auch ein Recht auf frische Luft.

Es war einmal Pfingstsonntag, ein teils regnerischer, ein teils sonniger Tag, mit schönen Erlebnissen und viel Zu-Fuss-Gehen. Am Abend sitzt man gemütlich am Gate des Pariser Charles-de-Gaulle-Flughafens und macht sich über eine Schar deutscher Hühner lustig und wartet auf das Boarding. Gelockert und entspannt begibt man sich dann ins Flugzeug, nimmt seinen Sitzplatz ein, streckt die Füsse aus, so gut es geht und studiert die Karte mit den zwar überrissenen, aber im Vergleich zu Paris immer noch moderaten Preisen. Dann macht der schwule Flight Attendant seine Willkommensdurchsage, dass er, eine andere mit unverständlichem Namen und eine Frau Düsentrieb sich um uns kümmern (sprich: uns abzocken, weil Germanwings hat ja aus Spargründen keinen Service) werden. Bis da hin ist es noch ein ruhiger Sonntagabend. Dann sagt er: „Wie begrüssen Sie auch im Namen unseres Captains, Gabriele…“ und ab diesem Moment knallen die Sicherungen raus, ich springe hoch und schreie „NEIN! Keine Frau ans Steuer!“. Natürlich nur auf der Innenseite meines Kopfes, sonst lässt mich meine Freundin vielleicht vom Flughafen aus zu Fuss nach Hause latschen. Ich stell mir das dann so vor, wie der Navigationscomputer schnarrt „Nach rechts“ und sie korrigiert und der Bordcomputer sagt „Das andere rechts“. Ich hab dann vorsichtshalber den Gurt enger gezurrt, mir die Kotztüte näher geholt und überlegt, welche Gebete mir noch spontan einfallen. Ich war dann doch irgendwie enttäuscht, dass wir beim Zurücksetzen weder einen der Winkstoffel überfahren noch ein anderes Flugzeug gerammt haben. Beim Fahrne zur Startbahn waren wir glücklicherweise diejenigen, die von rechts kamen an der Kreuzung. Dann ging’s los und im Gegensatz zum wohl besoffenen männlichen Piloten des Hinfluges (da sind wir hin- und her geeiert) war der Start butterweich. Vielleicht lernt man ja als Pilotin, wie man mit Knüppeln am Steuer umzugehen hat und die möglichst sensibel anfasst. Der Flug verlief auch gut (obwohl das Flugzeug auf dem Info-Display erst in eine ganz andere Richtung flog „rechts, sagte ich!“) und dann kam die Landung. Vorsichtshalber raffte ich mehrere Schwimmwesten zu mir, schliesslich liegt Köln am Rhein und man weiss ja nie. Dann kamen wir runter, setzten recht sanft auf und nur einer der mitfliegenden Dödel klatschte. Vermutlich der Österreicher, dessen doofe Tochter am Gate jeden Flugzeugstart kommentierte („Guck mal Mama, da startet schon wieder einer! Und da noch einer! Und daaa!“). Nun ja, also waren wir gelandet und ich wartete immer noch drauf, dass sie beim Einparken den Tower trifft oder an einem Laternenmast die Tragfläche abrasiert. War aber auch nichts. Frauen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Können plötzlich Flugzeuge fliegen. Aber ich wette, die Rücklichter ihres Autos sind eingebeult.
Es gibt gewisse Menschen oder Tiere, die sollte man niemals unbeaufsichtigt lassen. Es gibt auch gewisse Nahrungsmittel, die sollte man niemals unbeaufsichtigt lassen. Und wenn dann gewisse von denen und gewisse von den anderen zusammentreffen, dann kann man nur noch hoffen, dass die einen gewissen ein Gewissen haben. Sonst passieren dann solche Sachen:
So weit geht’s ja noch, aber ich ahne Schlimmes.
Meine Befürchtungen bestätigen sich.
Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein grosser Bissen für den Kleinen.
Wehe, wenn sie losgelassen.
Soll ich noch sagen: „Ich wusste es doch gleich“?
Pippi Langstrumpf
Struppi Langpimpf
Strippi Langpfump
Puppi Lingstrampf
IKEA-Möbel enthalten bestimmt Lösungsmittel.
Lustig, dass ich Blahblahs bekomme, in denen gesagt wird, das alte Design wäre besser gewesen. Das Design ist genau gleich schlecht wie vorher, aber die Farbe ist anders. Einer der verlorenen Kommentare besagte „wenn ich was Graues sehen will, dann schaue ich nach draussen“. Finde ich gut, denn nur so kann man sich auch die Feinheiten zwischen dem Grau ansehen und bewusst machen. Grau ist nicht gleich grau. Und oft verstecken sich in Farben, die man als öde und langweilig betrachtet, kleine Schmuckstücke. Man muss nur die Augen öffnen und sie sehen (wollen). Das ist vielleicht mit ein Grund, warum ich neben dem Grau auch ein Sonnengelb verwende. Als Tupfer, der auffordert, oder darauf hinweist, dass man nicht nur an der Oberfläche schauen sollte, sondern den Blick etwas tiefer richten, um Verstecktes zu entdecken. Die grauen Wände von Häusern bieten viele kleine bunte Fenster, in denen sich kleine und grosse Geschichten abspielen. Im Grau der Anzüge einer Kantine stecken Menschen und eine kleine Minute der Beobachtung erschliesst und möglicherweise eine ganz neue Welt. Wenn man will. Der Graupapagei heisst, wie er aussieht. Grau. Ein wenig Weiss und Schwarz. Und dazu auf der Unterseite seines Schwanzgefieders knalliges Rot. Das entdeckt man aber nur, wenn man genauer hinsieht. Nebenbei erwähnt gibt es auch bei den Menschen ziemlich farblose Typen, die denken, wenn sie das Hauptaugenmerk auf ihren Schwanz richten kommen sie besser rüber. Klappt nicht. Farblos ist nicht grau. Geht nach draussen und nehmt einen Stein vom Boden auf und betrachtet ihn genauer. Einfach nur grau? Oder sind verschiedene Musterungen und Strukturen zu erkennen? Glitzert gar eine Spur Kristall oder Erz heraus? Haltet den Stein weiter weg und er erscheint wieder eintöniger. Aber trotzdem wisst ihr nun, dass sich darunter noch Details verbergen und ihr kennt sie jetzt. Wir sassen vor ein paar Jahren bei schlechtem Wetter an einem Strand fest, ein dunkelgrauer Himmel über uns und ein dunkelgrauer nasser Strand unter uns. Bei genauerem Hinsehen erkannten wir kleine Krabben, die durch den Schlick wuselten. Blau, Gelb, Rot, Lila, Grün. Schönheit findet sich im Kleinen, wie im Grossen, man muss sich nur öffnen dafür. Erfahrungen passieren jede Sekunde, überall, jedem und jeder. Aber man muss lernen, sie wirken zu lassen und sie auch geniessen zu können. Denn man weiss ja nie. Vielleicht stürzt morgen ein Meteor auf die Erde und Bruce Willis hat keine Zeit, eine Atombombe auszuliefern (Home Delivery?). Dann macht es einen abschliessenden Big Bang und das letzte, was man getan hat: Man hat sich aufgeregt oder hat gelangweilt an eine Wand gestarrt. Auszeit nehmen und geniessen, auch wenn es nur ein paar Sekunden sind, die uns am Ende zum Lächeln bewegen. Und jetzt kipp ich eine eiskalte Coke, da steht nämlich ENJOY drauf. Ich bin ja ein folgsamer Mensch. Meistens.
Warum eigentlich Fahrstuhl? Erstens fährt der nicht, sondern wird gehoben oder gesenkt und zweitens IST es kein Stuhl und in der Regel stehen da auch keine Stühle drin. Es ist eine viereckige Kiste mit Türen. Also wenn schon, dann HebSenkBox. Oder einfach Lift. Weil Aufzug ist insofern falsch, dass es ja auch ein Absenk ist. Hm. Okay, Lift ist dann auch falsch, weil Lift auch nur aufwärts geht. Hey, ich fahre eben mit dem Lower nach unten. Blöd. Aber englisch verstehen die meisten ja sowieso nicht, also passt Lift ganz gut. Lifte? Lifts? Egal. An und für sich sind die Teile praktisch, bisweilen aber ungeschickt konzipiert, wenn der Innenraum mehr lang als breit ist, man zuhinterst in die Ecke gedrängt steht und dann als einziger beim nächsten Stockwerk aussteigen muss. Aber eine kleine Rückfahrt bis zur Dachetage oder in die Tiefgarage hat auch seinen Reiz. Wie in allen kleinen Räumen mit vielen Menschen äussert sich ein weiteres Problem, vor allem zur Sommerzeit: Geruchsemissionen übelster Art. Wenigstens sind in Liften keine Haltegriffe angebracht, so bleibt einem der direkte Anblick in unrasierte, vom Schweiss genässte Armhöhlen erspart und auch die damit proportional verbundene Duftwolke wird unwesentlich gemildert. Ist es eigentlich gestattet, eine Dose Deo mitzuführen und im Bus wahllos aber zielgerichtet unter fremde Unterarme zu schiessen? Zieh, Fremder! Psssssscccccchhhhht! Am besten mit SchwAXE, das hält länger. Eine weitere Frage kommt dann hinzu, ob man auch einen Vorrat an Papiertüten mit AUgenlöchern mit sich führen darf, um hässliche Zeitgenossen präventiv zu verhüllen. Christo verhüllt auch und da ist es Kunst. Und jemandem, der nicht will, eine Tüte aufzustülpen ist schliesslich auch eine Kunst. Also? Aber zurück zum Lift. Ich habe an meinem neuen Wohnort jetzt auch einen. Der hat mehere Knöpfe für die Stockwerke und je einen AUF- und ZU-Knopf. Wenn ich den Lift betrete und den Stockwerk-Button wähle, dann schliesst die Tür sofort, bevor ich mit meinem Finger in die Nähe des ZU-Knopfs komme. Ausgenommen dann, wenn man mit Einkaufstaschen voll bepackt ist und grad mal mit Müh‘ und Not die Etage wählen kann. DANN bleibt die Tür auf. Und wartet. Bis sich der überladene User bequemt, mühsam mit irgendwelchen freistehenden Körperteilen auf ZU zu drücken. Sobald man wieder ohne Gepäck eintritt, schliesst die Tür anstandslos. Der will mich doch verarschen. Oder will mich der Aufzug bloss aufziehn?
Wer nicht eben farbenblind ist hat festgestellt, dass sich hier optisch etwas getan hat. Zumindest hat es angefangen. Vielleicht habt ihr obenrum noch die alte braune Navigation (jaja, da hat es Links drunter, erstaunlich was?), aber auch die wird noch geeimert. Da kauft man sich einmal aus Langeweile einen Playboy und plötzlich weiss man, mit welchen Farben man schon immer etwas machen wollte. Spannend. Dabei hat es auch noch gute Interviews und Artikel drin. Okay, ein oder zwei Bildchen sind sicher auch drin, aber die traue ich mich im Bus nicht anzuschauen. Ich werde so ungern von alten Frauen mit Regenschirmen verprügelt. Was ich auch nicht mag sind Mitleser, die mit verrenktem Hals versuchen einen Blick zu erhaschen oder sich das Geld sparen wollen, sich das Heft/Buch selber zu kaufen. Ich warte dann immer, bis sie sich so richtig schön eingelesen haben und mitten auf der Seite sind und dann blättere ich um. Am schönsten ist es ja wirklich mit den optisch von weitem erkennbaren Spiessern. Da kann man ganz gezielt die Zeitschrift etwas weiter aufklappen, damit der Pluspol (nackte Haut) sofort den Minuspol (massiv vergrössertes Augenpaar) anzieht und wenn sie sich grad festgefressen haben: Blättern. Wenn sie zu Hause bei Mutti nichts kriegen, müssen sie sich deswegen ja nicht im Hause keks aufgeilen. Für umsonst. Ihr dürft euch aber gerne zum neuen Farbkonzept äussern. Für umsonst.
Nachtrag:
Aus irgendeinem Grund (Zitat: „Höhere Macht“) hatte der Server, auf dem ich liege ein Problem. Oder meine Log-Software ist Müll, wie mir auch schon gesagt wurde. Auf jeden Fall konnte ich von diesem Eintrag zwar den Text, aber nicht die Blahblahs retten. Sorry!