Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch
Die ollen Krümel von früher
Es kriecht mir wie kalte Fingerspitzen die Wirbelsäule hoch, wie heisse Marmelade läuft es über die Haut und hüllt mich ein, wie Daumenschrauben dreht es sich unter die Oberfläche meines Bewusstseins. Dieses eine Gefühl, dieser Zwang, dieser Drang. Dieses Bedürfnis. Ja, ein Dürfen. Kein Können, kein Müssen. Ein Dürfen und Wollen. Das Glitzern in den Augen des hungrigen Wolfes, das Heraufziehen von schweren Gewitterwolken am schwülen Sommerhimmel, gefüllt mit Blitz und Donner, die über die Menschheit hereinbrechen wollen. Eine Masse an Energie, zurückgehalten nur von einer dünnen Wand Materie, bereit herauszuplatzen (so ähnlich wie bei Alien) und ihr Innerstes über die Welt zu ergiessen. ALso kurz gesagt, so in etwas fühlt es sich in mir bezüglich Schreiben zur Zeit an. Ich will. Es ist Zeit. Zwei Romane warten auf Fertigstellung, eine Kurzgeschichte ebenso. Die Ideen treten mir von hinten an die Stirn und ich muss das mal raus haben. Also werde ich heute noch eben meine ToDo’s und ToDon’t’s abarbeiten, meine Gartenmöbel ORUST zusammenschrauben und den Laptop SCHNUCKI mit nach draussen nehmen und dann gib ihm die Peitsche. Aber hallo.
lol!
aber hallo.
…es gibt Momente im Leben, lieber Keksi, da spüre ich die ganze Glut des Lebens in mir erwachen, da brennt in mir ein Lichtermeer der Hoffnung. Momente wie dieser sind einer davon…
Puh Markus. Grad beim Lesen dacht‘ ich, du machst ihm einen Antrag.
Der isch aber mir, doo!
Herzallerliebste Lydia, Gott Gütige! Ich muss hier zwar offen zugeben, dass ein gewisser Sympathiegrad meinerseits gegenüber dem Keksi vorhanden ist, der sich allerdings auf rein platonischer/künstlerischer/sozialpädagogischer Ebene abspielt. Ganz davon abgesehen ist Daniel ein, ähmm..nuja, wie soll ich sagen,…ein Mann, was schonmal ein Grundsatzproblem darstellt. Wäre Daniel eine Daniela wäre die Sache anders, aber so, nein, so wird das nix. Ein weiterer zu einkalkulierender und nicht zu unterschätzender Faktor in dieser hochbrisanten Situation ist natürlich die Tatsache, dass ich es niemals übers Herz bringen würde, dir deinen einzigen wahren Daniel wegzunehmen. Das wäre ja eine Schandtat. Absofuckinlutely Skandalös wäre sowas ja, zutiefst moralisch verwerflich. Ausserdem hat mein Sympathieradar schon ein anderweitiges Zielobjekt erfasst :)…