Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch
Die ollen Krümel von früher
Ich sag’s, wie’s ist. Mein Kopfinhalt fühlt sich an wie einer dieser Q-Soup-Suppenwürfel von Knorr: gefriergetrocknet und halbvakuumisiert. Sprich: Schreibblockade. Mir fällt weder zu Omas, die über Tössu-Parties referieren was ein noch zu rehäugigen Mädels mit Schlafzimmerblick (an der Sache mit dem Charisma muss doch was dran sein…) was ein. Auch angeheiratete (eventuell im Katalog bestellte) Barbiepüppis, denen Mann a) ein Allradfahrzeug für die städtischen Shoppingtouren kauft (wozu braucht man eigentlich bei Stadtfahrzeugen 4×4-Antrieb?) und die vorzugsweise durch Nichtbeherrschung des zu grossen Autos harmlose Fussgänger fastüberfahren oder b) einen offenen Sportwagen schenkt, in dem die Tusse dann hemmunglos mit der einen Hand telefonieren und mit der anderen popeln kann (macht die Strassen sicher!), reizen mich nicht zu irgendwelchen Textergüssen. Insofern lass ich es lieber und melde mich bei Gelegenheit zurück. Müsst ihr halt ohne mich auskommen. Und achtet auf euch, wenn ihr die Strasse überquert.
Lieber Herr Daniel, sie kennen ja das Prinzip von "Hoch und Tief", von "Schwarz & Weiss", "Künstlerischen Höchstleistungen & Ruhephasen". Nicht wahr? Ich empfehle Ihnen, folgen sie den schwingungen ihres Herzens, lehnen sie sich ein paar Tage zurück, geniesen sie die sonnigen Tage derzeit und platzieren sie ihre Gedanken auf einem imaginären Liegestuhl. Legen sie sich mit ihrer Angebeteten in eine frische, grüne Sommerwiese und beobachten sie die ersten Sterne die Abends hervorblinzeln. Alles andere kommt dann ganz von allein…..Mit hochachtungsvollen, verehrenden und extremst kitschig freundlichen Grüssen, Ihr Markus J.