Ins Auge gesprungen

Auf der Heimfahrt habe ich einen Blick auf ein riesengrosses Werbeplakat erhascht mit der Aufschrift „Manch einer geht meilenweit für gutes Schweizer Fleisch“. Das wäre ja noch nichts Besonderes. Würde das Plakat nicht am Anfang des Strassenstrichs von Zürich hängen. An dem (so vom Auto aus beurteilbar) hauptsächlich die schweizer Hausfrauenfraktion ihre Haushaltskasse aufbessert, von dem man sich beim Metzger wieder was Besseres leisten kann. Da entbehrt diese Werbeplatzierung nicht einer gewissen Ironie. Asche zu Asche, Staub zu Staub, Fleisch zu Fleisch.

Noch ein Shorty:
Von HP/Compaq gibt es einen neuen Pocket PC, der zur besseren Sicherheit eine Fingrabdruck-Erkennung integriert hat. Das ist neu und cool. Wenn ich dann aber in einem Testbericht etwas wie das Folgende lese, auch irgendwie beängstigend:
„Die Identifikation funktioniert einfach und zuverlässig. Und da der Sensor nicht optisch sondern thermisch arbeitet, kann der potenzielle Datendieb selbst mit Ihrem abgeschnittenen Finger nichts anfangen – nur lebende Finger funktionieren.“
Wie beruhigend. Kann man das dem Dieb dann bitte sagen BEVOR er mir die Griffel abhackt?

Aktuell im Ohr: Apoptygma Berzerk – Until The End Of The World (Dark Club Mix)

4 Comments on “Ins Auge gesprungen

  1. Bei der Iriserkennung, Auge aussticht! Igitt.
    Aber diese Fingerprint sind sehr empfindlich. Ich musste mal 20 Min. lang probieren, bis mein Fingerprint endlich erkannt wurde. Wenn man viel tippt, werden die Fingerabdrücke schlechter bzw. flacher, wurde mir erklärt.

  2. …als ob sowas sicherer wäre..pah!…abgeschnibbelte Finger vorher kurz in die Mikrowelle und dann isser auch wieder warm…