Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Muss das so blinken?

Abgelegt unter: Allgemein | 12.05.2003 (12:11) |

Für alle diejenigen, die gehofft haben, ich sei endlich in eine Gletscherspalte gefallen oder von einem Kampffrosch angefallen und verspeist worden: Nix is. Ich habe nur grad die Hauptphase meines Umzugs hinter mich gebracht und in diesem Zusammenhang auch den Wechsel zu einem neuen Provider. Schneller, billiger, besser, dafür konnte ich am Wochenende mein Modem nicht holen. Aber jetzt. Der erste Rechner läuft. Nun muss ich bloss noch rausfinden, wie ich meinen Laptop wireless mit diesem Teil verbinden kann. Ich will ja auch endlich das Erlebnis teilen können im Liegestuhl zu hängen und trotzdem zu webben. Aber da komme ich schon auch noch drauf. Und irgendwie muss hier was Dämpfendes rein. Jedes Geräusch macht ein Echo. Echo. Echo. Auf zu IKEA. Oder Media Markt. Ist ja gleich daneben. Die haben zwar nichts Dämpfendes, aber Sachen, die man so laut drehen kann, dass das Echo nicht mehr auffällt.

Aktuell im Ohr: Klapperklapperklapper

Houm, swiit houm

Abgelegt unter: Allgemein | 06.05.2003 (14:47) |

Ein neues Zuhause einrichten ist spassig. Irgendwie. Also grundsätzlich. Nicht, wenn es darum geht, Handwerkern dauernd auf die Finger zu kloppen, damit es richtig gemacht wird. Aber ansonsten schon. Meistens eigentlich. Naja, wenn man nach dreiundachtzig Stunden durchgehend Möbelgucken eine Tanne nicht mehr von einem Kirschbaum unterscheiden kann, wenn man DAVOR steht oder kotzt, wenn jemand das Wort Buche/Kiefer/Nussbaum/etc erwähnt, dann ist auch ein klein wenig weniger Happiness angesagt. Aber sonst ist super. In der Regel. Aber ich kann echt keine Fliesen (Schweiz = Plättli) mehr sehen. Oder Küchenmöbel. Oder Badezimmerarmaturen. Aber wenn man das weglässt, dann ist Wohnung einrichten und zusehen wie es wird und wächst genial. Nehme ich an. Ich kann’s vielleicht genauer sagen, wenn ich aus dem Frisch-gestrichen-Koma wieder aufwache. Richtig panisch werde ich ja eigentlich erst wegend es Umzugs. Oder vielleicht auch nicht, ich bin mir da noch nicht so ganz schlüssig. Oder doch? Ich weiss jetzt gar nicht. Auf jeden Fall war es eine gute Investition. Wir haben uns auch kürzlich überlegt, wie man eine gewisse finanzielle Rückführung erreichen kann. Ideen sind vorhanden.
Gastgeber nach dem Essen: “Möchtest du noch einen Kaffee?”
Gast: “Ja, gerne.”
Gastgeber: “Wenn du in die Küche kommst, steht rechts der Automat. Achtung, kein Rückgeld.”
Ist doch clever, oder? Oder noch besser:
Gast: “Wo ist denn euer Klo?”
Gastgeber: “Gleich links um die Ecke. Hast du ein 50-Rappen-Stück? Nicht? Ich kann dir eins verkaufen. macht 60 Rappen.”
Unfreundlich? Quatsch. Im Restaurant kann man nur umsonst aufs Klo, weil man teuer isst und trinkt. Der Kaffee ist dort auch teurer und schliesslich haben die eine ausgefeiltere Logistik für das ganze Geschirr. Man muss ja sehen, wie man über die Runden kommt. Liftzoll? weniger Abnützung und die Besucher tun was für die Gesundheit. Wer freiwillig den Müll mit runter trägt bekommt ein Freigetränk. Doch, ich denke so über die Zeit wird ein gewisser Geldfluss eintreten. Den Stellplatz in meinem Aussenverschlag kann ich ja leider nicht an den Nachbarn vermieten, sonst verlangt der Kohle fürs Mitnehmen zur Arbeit. Bin da wohl nicht der Einzige, der eine gewisse Gewinnorientierung mit sich trägt. Mist.

Aktuell im Ohr: Das Klappern mehrerer Tastaturen
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