Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Zu dumm zum?

Abgelegt unter: Allgemein | 22.09.2002 (9:40) |

Es gibt Situationen, in denen ich mich nicht gerade durch Geschicktheit auszeichne. Wenn ich zum Beispiel wieder mal einen Strecker mache und in laufenden Deckenventilator fasse. Kann passieren, sagt ihr? Klar, aber ACHTMAL? Es ist mir auch klar, dass man sich beim Rasieren schneiden kann. Passierte letzte Woche auch Kenbo, der sah aus wie ein abgestochenes Schwein. Heute war ich wieder mal dran. Rasieren und schnipp. Autsch. Kann passieren, sagt ihr? Klar, aber in die NASE?

Aktuell im unverletzten Ohr: Matanka – Lost in a Dream

Detail am Rande

Abgelegt unter: Allgemein | 21.09.2002 (19:07) |

Ist es clever für eine Unterwäschefirma (Palmers), einer Kollektion für Damen den Namen “Vicki” zu geben? Vielleicht denk ich mal wieder zu versaut. Oder?

Aktuell im Ohr: @dam – Pure Energy (Vernon B. Remix)

Retourkutsche

Abgelegt unter: Allgemein | 21.09.2002 (15:08) |

Sind Frauen einfach doof oder schlicht ignorant? An dieser Stelle jetzt natürlich auch die Bitte an die Männer, sich einen Beitrag zu verkneifen. Es geht diesmal nicht um die Toilette, obwohl man in diesem Zusammenhang ganz spezifische Frauen darauf hinweisen sollte, dass die Verwendung von “Hygienebeuteln” auf WC’s sie nicht von zusätzlicher Körperhygiene entbindet. Aber das Thema ist hier ein anderes. Es geht um Kommunikation, also die eigentliche vielgerühmte Königsdisziplin der Frau. Königinnendisziplinin, für die ganz feministischen. Kürzlich wurde ich gebeten, etwas Korrektur zu lesen, was ich auch getan habe. Nun erhielt ich eine Mail, die sich mit der Thematik befasst, wann sich denn dies durchgelesene Schriftstück wieder abholen liesse.
Sie schrieb in einer Mail: “Würde das Dokument heute gerne abholen. Wann hast du denn Zeit, beziehungsweise, wann bist du im Büro?”
Ich schrieb zurück: “Ich bin den ganzen Tag im Büro, AUSGENOMMEN während der Mittagspause, DANN bin ich beim Essen.” (Betreffende Person verfügt über beziehungstechnisches Insiderwissen, ist also der Tatsache vollstens gewahr, dass unsere Mittagspause zwischen 12:00 und 13:00 Uhr stattfindet).
SIE schrieb daraufhin: “Ok, dann werde ich gegen 12:15 oder 12:30 bei euch im Büro sein.”
Hallo? Erde an Umlaufbahn? Ich hab es zweimal gelesen. Ich habe meine Mail auch nochmal gelesen, um mich zu vergewissern, dass ich WIRKLICH geschrieben hatte, ich sei weg. Hatte ich. Also sind wir dann auch um zwölf Essen gegangen. Mir war dann auch, ich hätte sie mal in Richtung unser Büro vorbeihuschen sehen. Auf jeden Fall war sie um eins, als wir zurückkamen dann auch wieder da. Wir haben in unserem Spitalpark gemütliche Wartebänklein. Ich denke, da war die gestresste Person gut aufgehoben für die paar Minuten. Man wird sonst so hektisch. Hilfe zur Selbsthilfe.

Aktuell im Ohr: Andre Visior – Speed Up (Luvstruck 2002) (Grey & Frost Club Mix) (LAUT!)

Edelgruseling

Abgelegt unter: Allgemein | 20.09.2002 (14:30) |

Wollte noch erwähnen, dass ich mir gestern die DVD von “Pakt der Wölfe” vorgenommen habe. Das ist aber ein cooles Filmchen. Action, Romantik, Mysterien, eine interessante Story und saustark gefilmt. Die Franzosen können es nämlich doch. Ich meine Filme machen, für die man nicht halbwegs auf Drogen sein muss, um entweder die Witze zu verstehen oder aber halbwegs einen Sinn hinter übertrieben erzwungener Kunst zu erkennen. Siehe auch “Die purpurnen Flüsse” (Achtung, Intro nicht während der Nahrungsaufnahme geniessen). So machen Filme Freude, zurücklehnen, geniessen, mitfiebern, entdecken, unterhalten werden. Habe vor lauter eben genannten Tätigkeiten ganz vergessen, die Pringles aufzumachen. Vorteil: Fang ich nicht an zu poppen, muss ich auch nicht stoppen. Den Film zwischendrin, um zum Kühlschrank zu gehen und was zu trinken zu holen. Was sonst?

Aktuell im Ohr: Kirchengebimmel

Die mögen uns nicht

Abgelegt unter: Allgemein | 20.09.2002 (11:06) |

Die Schweiz hat die beste Schokolade. Die Schweiz hat extrem guten Käse. Die Schweiz hat wirklich guten Wein. Die Schweiz hat eine sehr schöne Landschaft. Das rächt sich irgendwann. Deshalb haben wir eine veraltete Website von Microsoft. Wie ich sowas feststelle? Ich wollte mich über die neue Version von Encarta informieren. Also rufe ich (zwecks lokalisierten Informationen) die Site mit der Endung “ch” auf und klicke auf Encarta. Dort wird mir die Edition 2002 vorgestellt. Das würd ja Jahreszahl prinzipiell hinkommen, allerdings ist die neue Ausgabe mit 2003 bezeichnet. Den Vorwurf, wir seien langsam und hinken der Zeit hinterher, lass ich hier nicht gelten. Also geh ich testhalber auf die Site mit der Endung “de” und was sehe ich da? Encarta 2003. Die Deutschen kriegen die Infos! Ungerecht! Ich fühle mich verarscht! Dafür ist die deutsche Site so abartig langsam, dass ich mich wieder fühle wie mit meinem 14.4er Modem vor acht Jahren. Hah! Das habt ihr nun davon!

Aktuell im Ohr: R. Kelly – I Believe I Can Fly

Örtchenwörtchen

Abgelegt unter: Allgemein | 19.09.2002 (22:56) |

Sind Männer einfach doof oder schlicht faul? Ich bitte jetzt die Damen um einen Moment Finger-ruhig-halten und den Verzicht auf die Bemerkung “ODER?”. Konkret: Warum schaffen es einige Herren nicht, wenn die Klopapierrolle in der Halterung LEER ist, vom Stapel neben dem Klo eine neue Rolle zu nehmen und diese in der Halterung unterzubringen. Sie nehmen zwar eine neue Rolle, stellen die dann aber irgendwo neben sich. Und in der Halterung hängt eine leere Kartonrolle vor sich hin. Warum? Oder sie schaffen es tatsächlich die Rolle zu wechseln, nehmen den leeren Karton weg und stellen ihn AUF den Mülleimer, der neben dem Klo steht. Warum? Haben wir den Kurs “Scheissen für Anfänger” verpasst? Ist da ein fehlendes Gen in der DNS, das solche simplen Abläufe steuern würde? Das Ich-kann-aufs-Klo-GEN-aber-mit-Klorollen-nichts-anfanGEN? Wenn jemand zeichnerisch begabt ist, ich hätt gern ein Schild mit dem Ablauf drauf, aber dummie-tauglich. Oder ich fang mit einem Flussdiagramm an, möglicherweise hilft das in oberen Kreisen nur, wenn man das als Projekt mit Planung und Konzept aufzieht. Mal sehen…

Aktuell im Ohr: VNV Nation – Fearless

Der kleine Unterschied

Abgelegt unter: Allgemein | 19.09.2002 (15:34) |

Auf einer Dokumentation zu einer Software, die wir bei uns einsetzen, hat sich ein kleines Fehlerchen eingeschlichen. Was ein Leerzeichen nicht alles ausmachen kann. Ich fand das witzig. Alle anderen werden’s wahrscheinlich nicht verstehen. Aber das das MEIN Tage-Buch ist, kann ich das auch hier reinstellen. Wobei auch die Möglichkeit besteht, dass ich doof bin und das total falsch auslege. Aber da wird mich bestimmt jemand drauf hinweisen.

So ist es:
TROUBLE SHOOTING “DOCUMENT MANAGER”

So sollte es meiner Meinung nach sein:
TROUBLESHOOTING “DOCUMENT MANAGER”

Aktuell im Ohr: 2-4-Family – Stay

Desensibilisierung

Abgelegt unter: Allgemein | 19.09.2002 (13:38) |

Es ist nicht mehr wie früher. Früher war alles noch ein wenig anders. Der Sommer dauerte länger, der Schnee war weisser, die Frisuren beschissen, die Klamotten ein Hohn, die Möbel noch aus Rustikalbuche und (halb)nackte Frauen liessen einen noch erröten. Damals, da bewirkte ein tiefer Ausschnitt noch die Mutation zum MacGeifer, heute guckt man ja kaum noch hin. Ich erinner mich an meine unschuldige Jugendzeit, wo die Unterwäschestrecke im Kaufhauskatalog noch das Ereignis des Semesters war (gab immer nur eine Sommer- und eine Winterausgabe). Und dann kam die Reizüberflutung. Nackte Weiber an jeder Ecke, in jedem Magazin, in jedem Film, in jeder TV-Serie. Damals einen im Zug liegen gelassenen Playboy zu finden war wie Weihnachten und Geburtstag auf einmal, heute lässt man den liegen, weil es ist nichts Besonderes mehr. Inzwischen sind die nackten Mädels auf den Werbeseiten zahlreicher als die in den Bilderstrecken. Hab ich mir sagen lassen. Ich kauf sowas ja nicht. Auch nicht wegen der fundierten Reportagen und hintergründigen Interviews. Ich will Internet zurück wie es am Anfang war, mit reinem Text! Nicht auf jeder zweiten Seite ein Porno-Banner und in jeder eineinhalbten Mail eine Aufforderung, mehrere Quadratmeter Haut anzugaffen (wenn man es ausbreiten würde)! Nackt-Patch für Computerspiele? Also bitte. Es ist nicht so, dass ich verklemmt wäre oder prüde, nein nein. Ganz sicher nicht. Aber wenn ich jeden Tag den Apfelstrudel meiner Mama essen könnte (der ist superlecker), dann würde mir der auch bald zum Hals raushängen. Aber jetzt hätt’ ich gern einen Strudel. DEN Strudel. Aber sofort!

Aktuell im Ohr: Maxi Priest feat. Shaggy – That Girl

Emotional Overload

Abgelegt unter: Allgemein | 18.09.2002 (8:53) |

Irgendein Tipp wie man mit einem Überschuss Gefühl umgeht? Nein, NICHT Hormone! Ich könnt’ meine Freundin dauerknuddeln, wenn sie denn in der Nähe wäre. Nun muss ich aber so auskommen. Meine Bürokollegen machen schon einen Bogen um mich rum, weil ich so einen anlehnungsbedürftigen Glanz in den Augen habe. Ich muss mich beschäftigen. Könnt’s ja mal mit Arbeit versuchen. Ich weiss, klingt abwegig, aber wer weiss. Oder ich sollte weniger Kaffee trinken. Genau. Ich hol mir Wasser und einen O-Saft und meditiere auf dem Büroboden. Schliesslich soll man sich zwischenzeitlich etwas lockern und entspannen. Vor allem an Bildschirmarbeitsplätzen. Mach ich doch. Ist dann eine brilliante Gelegenheit, meine Gedanken Richtung Norden schweifen zu lassen. Wobei ich dann wiederum nicht entspannt bin, sondern noch nervöser. ACHT TAGE! Halt stop, ich kann das. Ich bin cool. Ich bin ruhig. Ich bin entspannt. Ich fliesse. I have the flow. Ich fliess mal kurz rüber…

Ins Ohr fliessend: Enya – Only Time

Crash Boom Bang

Abgelegt unter: Allgemein | 18.09.2002 (8:20) |

Es gibt Busfahrer und Busfahrer. Diesmal ist nicht die Rede von den Schnarchna… von den netten Fahrern, die mich jeweils vom Bahnhof nach hause schippern, sondern von denen am anderen Ende der Fortbewegungskette: Bahnhof – Büro. Da gibt es entweder die ultraspannenden Kutscher, die sich für die Ankündigung jeder Haltestelle einen neuen Spruch einfallen lassen (was bei EINMAL fahren noch einen gewissen Unterhaltungswert aufweist, nach mehrfachem ist es nur noch blöd), oder dann gibt’s solche wie heute morgen. Da hat nämlich einer versucht zu demonstrieren, wie toll dynamisch und zackig er fahren kann. Vorne fährt Bus 304, hinten 303. Dann zieht auf dem grossen Platz der 303 RECHTS am 304 vorbei (mit Anlauf) um mit Zack auf seinem Standplatz zu landen. Dabei hat der 303-Fahrer aber nicht ganz berücksichtigt, dass sein Standplatz noch in dem Bereich liegt, in dem der vor ihm fahrende 304 eine Kurve beschreibt um zu dessen Standplatz zu kommen. Es gibt also schon einen gewissen Grund, warum die in dieser Reihenfolge einfahren. Wenn sich nun aber 303 zügig an die Stelle bewegt, wo der 304 grade am Kurven fahren ist, dann führt das zwangsläufig zu sehr lauten Geräuschen. Wenn nämlich die Vorderkante von 303 der ganzen Wagenlänge von 304 entlangschrammt. Dabei verliert 303 einen Teil seiner Frontabdeckung, einen Rückspiegel, diverse Flüssigkeiten und die Contenance (DAS war übrigens ein französisches Wort…). Lustiger Nebeneffekt: Der halbe Bushaltestellenplatz für sechs Linien ist blockiert und 304 steht zusätzlich noch auf den Geleisen der Regionalbahn, in der die Leute nun däumchendrehend sitzen. Zur Kolorierung der Szenerie trug auch noch der Bahnhofsvorstand bei, der auf dem Platz halb Amok lief und wild gestikulierend rumrannte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Dafür sind einige Leute seitdem ganz bestimmt WACH. Und sie haben in der Kaffeepause was zu erzählen. Wie ich hier. Aber ich arme Sau musste dafür warten, bis der nächste 301er kam, weil besagter 304 eigentlich mein Bus gewesen wäre.

Aktuell im Ohr: Avril Lavigne – Complicated
« Vorhergehende SeiteNächste Seite »