{"id":757,"date":"2006-02-28T13:02:47","date_gmt":"2006-02-28T11:02:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kay-x.net\/gmwp\/?p=757"},"modified":"2009-08-25T16:52:21","modified_gmt":"2009-08-25T14:52:21","slug":"frauen-und-das-shopping-gehn-gen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kay-x.net\/gmwp\/2006\/02\/28\/frauen-und-das-shopping-gehn-gen\/","title":{"rendered":"Frauen und das Shopping-Gehn-Gen"},"content":{"rendered":"<p>Auf Singleportalen trifft man nicht nur Singles, sondern sogar richtige Menschen. Andersrum. Nicht alle, die man dort trifft, sind Singles. Stimmt zwar, da suchen die verheirateten, kommunikationsgest\u00f6rten Ehem\u00e4nner Fleisch, aber die Aussage trifft nicht meine Absicht. Noch nicht mal Streifschuss. Na gut, auf Singleportalen trifft man auch Menschen, mit denen man sich einfach gut verstehen kann. Idealerweise sind die dann auch noch vom andern Geschlecht und weisen Geist auf und mit noch etwas mehr Gl\u00fcck kann man auch die Schublade &#8222;attraktiv&#8220; zus\u00e4tzlich \u00f6ffnen. Dabei k\u00f6nnen durchaus interessante Feststellungen gemacht werden, n\u00e4mlich die, dass die letzten vier Bekanntschaften allesamt aus Basel sind UND mehr oder weniger rothaarig sind. Kein &#8222;Theme from Twilight Zone&#8220; aus dem Off, aber seltsam war das schon. Ungew\u00f6hnlich. Was will mir das Schicksal damit sagen? Bestimmt nicht das Gleiche wie Tomati, der mir in der Londoner U-Bahn angeraten hat, ich solle doch die nebenan sitzende Rothaarige fragen, ob sie aus Basel kommt. M\u00f6glicherweise schl\u00e4gt auch die fr\u00fchkindliche Pr\u00e4gung meiner Kinderg\u00e4rtnerin durch, die war ein Rotschopf. Aber dann m\u00fcsste ich auch auf ausladende Hinterteile abfahren, was nun doch auch nicht wieder der Fall ist.<\/p>\n<p>Aber eigentlich bin ich ja nicht fixiert, zumindest nicht so fixiert wie Frauen aufs Einkaufen. Falsch, Einkaufen wird mit Absicht und gezielt durchgef\u00fchrt und es werden Sachen gekauft, die entweder halbwegs Sinn machen (und dies nicht NUR f\u00fcr Frauen) oder ben\u00f6tigt werden. Ein Beispiel: Was aus den folgenden vier Begriffen passt nicht in das vorg\u00e4ngig erw\u00e4hnte, befindet sich aber mit ziemlicher Sicherheit in der Einkaufstasche, wenn die Frau zu Hause ankommt:<br \/>\nBrot. Milch. Lammfellj\u00e4ckchen. Salat.<br \/>\nGenau. Nun mag die XX-Chromosomen-Abteilung anf\u00fcgen, das sei doch aber bei dieser K\u00e4lte durchwegs eine sinnvolle Anschaffung. Korrekt. Aber, die Information \u00fcber besagten Einkauf ereilte mich letzten September und da herrschte im Freien eine Temperatur von 30 Grad. Celsius. Im Schatten. Wer m\u00f6chte nochmals das Gespr\u00e4ch \u00fcber Sinn und Unsinn aufnehmen?<\/p>\n<p>Ein weiteres brilliantes Beispiel ist eine sehr gesch\u00e4tzte Kollegin, die mich k\u00fcrzlich durch zwei (m\u00f6glicherweise nachtr\u00e4glich bereuter) Anekdoten endg\u00fcltig auf die Schiene dieses Eintrags schob. Nicht mehr ganz ins Detail nachvollzogen, aber doch so in etwa begab es sich (eigentlich ist die Vorgeschichte egal, aber trotzdem), dass SIE in Termindruck war, weil SIE ihrem Freund noch was organisieren wollte, weil er dringend weg musste. Nun hatte sie mit ihrem Fahrzeug ein leichtes Problem bei der Parkplatzfindung (und ich schw\u00f6re, ich verkneife mir diesbez\u00fcgliche Kommentare) und zerschrammte sich die Fahrerseite (des Autos, sonst w\u00e4re es die Fahrerinnenseite gewesen). Aufgel\u00f6st ruft sie IHN zu Hilfe und er steht der in Aufl\u00f6sung Begriffenen nat\u00fcrlich zu, muss dann allerdings nach Festigung des Aggregatszustandes nun zu SEINEM Termin, was ihn mit ziemlich \u00fcbersetzter Geschwindigkeit in eine Polizeikontrolle geraten l\u00e4sst (was sich ja in einem Dorf auch ziemlich schnell rumspricht). Nun, der Sache Schluss sind zwei Rechnungen, wobei eine Reparatur und eine Zahlungsaufforderung der Vollzugsjustiz zusammen auf einen vierstelligen Frankenbetrag hochschaukeln. Was aber sagt SIE? &#8222;Ich war so fertig, ich musste gleich zum Shoppen&#8220;. Ja, wenn man es hat.<\/p>\n<p>Apropos haben: Wir haben ja noch Beispiel zwei: Ausverkauf. Eine Freundin ruft SIE von eben an und weist darauf hin, dass Esprit (nicht eben billig) Ausverkauf macht. Mit richtig guten Schn\u00e4ppchen, besonders diese eine Jacke da. Oder Hose. Oder egal. Denn, wenn Frau schon DA ist, warum denn auch nur dieses EINE Teil mitnehmen. Ist ja schliesslich alles billiger und wenn man f\u00fcr (sagen wir mal) 700 Franken Fummel shoppt, dann hat man gegen\u00fcber dem Normaleinkauf bestimmt 300 bis 400 Franken GESPART! Das ist eine &#8222;Logik&#8220;, die sich mir wohl nie erschliessen wird. Vielleicht erkl\u00e4rt mir eine Frau bei Gelegenheit in f\u00fcr mich leicht verst\u00e4ndlichen Worten (WAHAHA, der war gut), was es damit auf sich hat. Sie muss auch nicht rothaarig sein. Apropos Rot: \u00fcber roten Wodka kamen wir im B\u00fcro k\u00fcrzlich darauf, dass M\u00e4nner sehr gezielt und sparerisch einkaufen, denn mir wurde Trojka Blue Wodka empfohlen. Geschmack sei \u00e4hnlich, wie diese Vicks Blau Bonbons. Sprich: Schnell besoffen, aber immer frischen Atem. Wenn DAS nicht Zeit und Geld gespart ist.<\/p>\n<div class=\"music\">Aktuell im Ohr: Limp Bizkit &#8211; Home Sweet Home<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Singleportalen trifft man nicht nur Singles, sondern sogar richtige Menschen. 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