{"id":694,"date":"2005-08-12T06:30:44","date_gmt":"2005-08-12T04:30:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kay-x.net\/gmwp\/?p=694"},"modified":"2005-08-12T06:30:44","modified_gmt":"2005-08-12T04:30:44","slug":"schnitt-schnitt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kay-x.net\/gmwp\/2005\/08\/12\/schnitt-schnitt\/","title":{"rendered":"Schnitt! Schnitt!"},"content":{"rendered":"<p>Wenn ich so durch meine Archive bl\u00e4ttere, da stelle ich fest, dass sich in den letzten Jahren doch einiges getan hat. Ein Kommen und Gehen, Menschen, die mich begleitet haben und das noch tun und ein paar haben mich verlassen. Was nicht immer schlecht sein musste. Das Durchbl\u00e4ttern zeigt auch, wie bl\u00f6d Verliebtheit machen kann. Wenn man dann sp\u00e4ter darauf zur\u00fcckblickt stellt man fest, dass man unter dem Einfluss von Hormonen Dinge tut, die man in einem halbwegs geistig n\u00fcchternen Zustand niemals auch nur in Erw\u00e4gung ziehen w\u00fcrde. Ich habe tats\u00e4chlich Eintr\u00e4ge hier umgeschrieben, weil sie jemandem nicht in den Kram passten und ich wohl das Gef\u00fchl hatte, es g\u00e4be daf\u00fcr Liebesentzug. Eigentlich m\u00fcsste ich die alle nochmals ver\u00f6ffentlichen als &#8222;Directors Cut&#8220;. Oder ich mache es einfach in der Zukunft besser. Die Vergangenheit l\u00e4sst sich nicht \u00e4ndern. Die Zusammenstellung hier auch nicht. Die ist ein Querschnitt.<\/p>\n<p>Olympia liegt auch in der Vergangenheit, aber dazu ist mir bei Ansichtigwerden eines Plakates die Frage oder Bemerkung eines amerikanischen Bekannten eingefallen. Er wunderte sich, wie die Schweiz es schafft, beim Beach Volleyball auf Weltklasseniveau mitzuspielen, ohne einen Strand zu haben. Ja, der Z\u00fcrisee beziehungsweise die Limmat hat halt schon was. Aber eigentlich wollte er mich nur \u00e4rgern, weil er in einer Bar arbeitet, die direkt am Strand liegt und er den Volleyballerinnen beim Trainieren zusehen kann. Bei den Frauen ist es tats\u00e4chlich so, dass dort vorgeschrieben ist, wie kurz die knappen H\u00f6schen sein m\u00fcssen. An anderer Stelle w\u00e4re mir eine umgekehrte Vorschrift lieber, aber hier ist wenigstens der Inhalt der K\u00fcrze angemessen. Nicht wie das Bild, das sich beim letzten heissen Wetter (auch schon wieder Wochen her) bot, als ich mit dem Bus auf dem Heimweg war. Neben uns radelte ein \u00e4lterer (ca. 60) Herr, gebr\u00e4unt und durchaus faltig und trug nichts anderes als Sandalen und einen knallrosa String. Und nach jeder Haltestelle durften wir das nochmals geniessen. Das ist ein Einschnitt.<\/p>\n<p>In der Schweiz heisst Kleingeld &#8222;M\u00fcnz&#8220;. Das M\u00fcnz. Nicht eine einzelne M\u00fcnze, sondern viele. M\u00fcnz eben. Gut, ist gibt danaben noch Pfefferm\u00fcnz, aber das ist der Tee und nicht etwa versehentlich gew\u00fcrztes Geld. In Deutschland wird man von den Pennern angehauen mit &#8222;Hast du mal &#8217;nen Euro&#8220;, was eigentlich bl\u00f6d ist, da sind unsere flexibler. In Deutschland geben die sich dann mit dem zufrieden, oder man l\u00e4sst sich auf Diskussionen ein, wenn man nur einen halben Euro hat und geben will. Bei uns ist das offener und man gibt sich keine Bl\u00f6sse, wenn man grade nicht so fl\u00fcssig ist, denn man wird ja nur um M\u00fcnz angefragt. Da kann man selber entscheiden, wieviel man denn investieren m\u00f6chte. Wenn man grad gar nichts geben m\u00f6chte, dann bedanken die sich auch noch. Das ist Anquatschqualit\u00e4t auf h\u00f6chstem Niveau. Dienst am Kunden. Da k\u00f6nnten viele etwas von lernen. Das war ein Abschnitt.<\/p>\n<p>Und wie nannte der Prinz damals koseformig Schneewittchen in der Kurzform? Genau: Schnittchen.<\/p>\n<div class=\"music\">Oomph! feat L&#8217;\u00e2me Immortelle &#8211; Brennende Liebe<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich so durch meine Archive bl\u00e4ttere, da stelle ich fest, dass sich in den letzten Jahren doch einiges getan hat. Ein Kommen und Gehen, Menschen, die mich begleitet haben und das noch tun und ein paar haben mich verlassen. 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