{"id":495,"date":"2003-09-10T15:10:59","date_gmt":"2003-09-10T13:10:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kay-x.net\/gmwp\/?p=495"},"modified":"2003-09-10T15:10:59","modified_gmt":"2003-09-10T13:10:59","slug":"schreib-doch-mal-was-schones","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kay-x.net\/gmwp\/2003\/09\/10\/schreib-doch-mal-was-schones\/","title":{"rendered":"Schreib doch mal was Sch\u00f6nes&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Sagt sie so einfach. In einem Kommentar weiter unten legte man mir ganz diskret nahe, nicht immer so b\u00f6se zu sein. Was Sch\u00f6nes schreiben. Hm. Palmenstrand. Sonnenuntergang. Ferien. Erholung. Schwarzw\u00e4ldertorte von der Migros. Das muss reichen. Vor einigen Jahren, als ich ein paar ziemlich \u00fcble Kurzgeschichten verbrochen habe (es gab jedesmal mindestens eine Leiche) wurde ich von Arbeitskolleginnen auch drum gebeten, &#8222;mal was Sch\u00f6nes zu schreiben&#8220;. Eine Liebesgeschichte oder so. Mit einem gewissen Widerwillen, es aber als Auftragsarbeit betrachtend, schreibselte ich also eine Story zusammen, wie sie sch\u00f6ner in M\u00e4dchen, Girl oder Wendy (nur spielte halt kein Pferd mit) nicht h\u00e4tten erscheinen k\u00f6nnen. Die Leserinnenschaft war&#8217;s denn auch zufrieden, aber ein Statement ist mir geblieben: &#8222;Also, weisst du, ich find die Geschichte ja schon irgendwie gut, aber so im Nachhinein lese ich deine kranken Geschichten doch lieber, da weiss man, dass sie von ganz tief drinnen kommen&#8220;. H\u00e4tte mir das zu denken geben sollen? Die in Arbeit befindlichen Long- oder Short-Stories werden nach wie vor mehr oder weniger blutig sein. Und so richtig sarkastisch bin ich doch gar nicht, ich gebe dem Alltag nur den Umgangston, den er sich verdient hat. Meistens. Ab und zu. Hin und wieder.<br \/>\nApropos hin und wieder: Hin und wieder verarbeite ich gerne Werbung. Sei es in Textform oder in bildlicher Variante, wenn sich etwas anbietet, dann ab und drauf. Muss dann noch nicht einmal b\u00f6sartig oder fies sein, wie folgendes Beispiel zeigt:<br \/>\n<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.kay-x.net\/bilder\/tagebuch\/chicken1.jpg?w=760\"> <img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.kay-x.net\/bilder\/tagebuch\/chicken2.jpg?w=760\"><br \/>\nHat auch irgendwie was Sch\u00f6nes. Also beide jetzt. Nur dass bei einem von beiden das Gegackere vorbei ist. Wobei mir im Zusammenhang jetzt noch eine Aussage unseres Schwedenimports einf\u00e4llt: &#8222;Mit der perfekten Zubereitung eines Spiegeleis kann man eine Frau sehr beeindrucken&#8220;. Realit\u00e4tstest, wie stelle ich mir das vor? So? Ich bin in der Stadt unterwegs und hab in meinem Rucksack einen Campingkocher, Campingkocher, eine kleine Bratpfanne, Salz, Gew\u00fcrze und ein paar Eier. Dann treffe ich auf eine Frau, die mir gef\u00e4llt. Als erstes bitte ich sie drum, sich etwas Zeit zu nehmen, biete ihr einen holl\u00e4ndischen Klappstuhl an und mache mich daran, ein Spiegelei zuzubereiten. Dann wird das Ding in die Pfanne gehauen (Ei, nicht Frau) und nachdem ich ihr ein Ei, ein gespiegeltes, pr\u00e4sentiere, mit perfekt gerundetem Dotter und das Eiweiss wundersch\u00f6n weiss ums Zentrum fliessend, da sagt sie: &#8222;DICH behalt ich, mir hat noch keiner so ein tolles Spiegelei gemacht!&#8220;. Da tippe ich mir doch an die Stirn und frage mich, wie sich die Schweden eigentlich so lange auf der Landkarte der Evolution halten konnten. Oh, hoppla, das war jetzt b\u00f6se, oder? Hm. Sonnenuntergang! Kuschelb\u00e4rchen!<\/p>\n<div class=\"music\">Aktuell im Ohr: Kajagoogoo &#8211; Big Apple<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sagt sie so einfach. In einem Kommentar weiter unten legte man mir ganz diskret nahe, nicht immer so b\u00f6se zu sein. 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