Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Rein und Raus

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 18.02.2007 (20:05) |

Ein IKEA-Besuch am Samstagmorgen ist wie ein Besuch bei geileweiber.com, nur mit dem Unterschied, dass einige der Anwesenden dort ziemlich hässliche Freunde dabei hatten und kommunikativ definitiv aufgeklärt werden sollten. Der Satz „Wir müssten eigentlich wieder neue Topfhandschuhe haben“ geht beim Mann total am Empfangszentrum vorbei. Wir verstehen keinen Konjunktiv. Wir verstehen vieles anderes auch nicht, aber diese dezent codierten Sätze: NO WAY. Wir sagen ja auch nicht „Wir könnten mal wieder Sex haben“. Wir sagen: „Ficken!“. Keine Unklarheiten. Da kommt dann auch die Antwort zurück „Nö“ und nicht „das könnten wir uns bei Gelegenheit überlegen“. Fakten statt Fickten. Apropos: Gibt es eigentlich für Fragen zum Thema Sex ein Fickipedia?

Aber zurück zu IKEA. Also bitte, händchenhaltende Mädels in der Bettenabteilung, wie gut fährt DAS denn ins Phantasiegewölbe meines Grosshirns! Speziell im Falle der Valentinstagnachwehen, an dem ich mich tierisch drüber gefreut habe, wie Gepaarte sich umeinander bemühen mussten, damit sie an einem anderen Tag der Woche nicht auch noch zusammenkleben müssen. Durchaus möglich, dass der Neid aus mir spricht, schliesslich ist der keks ja doch auch liebesbe- und/oder verkümmert, aber doch zum Schluss gekommen, dass eine Schreibabstinenz weder Herz noch Bett füllt. Und wer nicht will, weiss nicht, was sie verpasst. So. Was also tut ein Gebäck… übrigens, in Deutschland heissen Kleingebäcke wenn ich richtig informiert bin TEILCHEN. Teilchen? Wenn ich dann eines wegwerfe, bin ich ein Teilchenbeschleuniger?

Aber zurück zu Valentin. Als Single ohne Verliebung gibt es nur eines: Selbstverliebtheit. Um mich rum bin ich dauernd, ich find mich ziemlich eine coole Sau, moderat attraktiv, eine gute Partie und meine Hände haben mich noch nie enttäuscht. Okay, das eine mal dort, aber ich hab sie am nächsten Tag immer noch respektiert. Vorteil: Sie verlassen einen auch in den seltensten Fällen. Obwohl I-Woo-Wii am Kaffeetisch bei selbigem Thema meinte, er hätte also auch schon einen halben Finger verloren. Ich weiss, es gibt Experimente mit Staubsaugern (Marke Masturbatron), da rupft es schon mal ganz heftig am Vergnügungszentrum, aber ich glaube nicht, dass beim Onanieren JEMALS seinen Finger verloren hat. Falls doch: Auf DIE Geschichte wäre ich gespannt. Aber eigentlich habe ich mir nur zum Dessert eine Lindorkugel gekauft. Aber ich weiss, dass man damit sehr lustige Spiele spielen kann. Jemand einen Schokokeks?

Aktuell im Ohr: Melotron – Lebe ungewöhnlich

2 Krümel

Montag, 19.02.2007 @ 14:01 #

Immer wieder amüsant deine Texte..ich hoffe ich mutiere nie zu einer Topflappen-Frage Frau;-)Aber im moment bevorzuge ich auch noch die Bettenabteilung.

Mittwoch, 21.02.2007 @ 11:00 #

„aber ich glaube nicht, dass beim Onanieren JEMALS seinen Finger verloren hat.“
hmm…seinen finger in der leistengegend, oder doch eher einen finger?…jaja ich weiss /klugscheissermodus off

welcome back keksi :)

ich hoffe ja das diesen valentinstag nicht wieder jemand auf die idee gekommen ist sich ein rose (nach entfernen der dornen) in sein urinierorgan zu stecken.

und btw dachte ich dass man ab 30ig nicht mehr in den ikea einkaufen geht…keksi ist und bleibt manipuliert durch die werbung ;)
oder…hmm…nein, dort hats im fall keine hübschen schwedinen…nur ganz viele leute die viel zu langsam durch die überfüllten gänge torkeln.
oder hats doch geklappt? konntest irgendwo einen guten aufreissspruch liegen lassen bei den betten? ;) hehe

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