Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Ich hab Probleme mit blasen

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 28.11.2006 (8:12) |

Wird aus aktuellem Anlass verschoben.

Aktuell am Ohr: Headphone – Vielsprecherremix

The missing link

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 19.11.2006 (13:25) |

Es war mir ja klar. Wenn man das harte lange Ding reinschiebt, ein bisschen rumruckelt bis es sitzt und dann mal richtig losspritzt, bis es voll ist, das kann zwar im Allgemeinen Spass machen, aber am Ende geht es ganz schön ins Geld. Wobei ich einiges Gemecker bei den Benzinpreisen echt nicht nachwollziehen kann. “Jetzt ist es schon wiiieder zwei Rappen teurer!”. Das Problem sind ja nicht die 2 Rappen drauf sondern die einhundertsechzig drunter. Aber wenn man sich ein Auto kauft und ein Auto fährt, dann gehört das dazu, ebenso wie gelegentliche Staus in denen man steht und selber dazu beiträgt, dass sie überhaupt existieren. Deshalb beschwere ich mich auch nicht. Es wurde ja schon hin udn wieder deutlich, dass ich gerne unterwegs bin. Der Satz “wenn’s Kurven hat, dann geh ich drüber” ist seltsamerweise genug bei mir ja nicht auf Frauen bezogen, sondern auf Passstrassen. Zu meinem Unglück flockt es in den Bergen bereits und die meisten Pässe sind dicht und meine Sommerreifen mit den Schickimickifelgen (dezent, wohlgemerkt) musste ich auch schon abmachen. Als der Neandertaler sich damals zum Trottel Sapiens entwickelt hat, muss das in etwa ähnlich gewesen sein, wie der Zeitpunkt, als man dem keks Räder gegeben hat.

Grosse neue Welt. Inzwischen habe ich einige neue Entdeckungen gemacht, wo es schön ist, wo ich gerne wieder einmal hinwollen würde, dann aber etwas gemächlicher und zu zweit, um den Genuss zu teilen. Da sich aber nach wie vor keine dazu berufen fühlt, diese Lücke auszufüllen, übernehme ich das eben noch alleine. Dafür hat der Benzinlieferant meines Vertrauens (das ist die jeweilige Tankstelle, die da ist, wenn ich was brauche, ich nehm es DA mit der Treue nicht so genau), in diesem Falle SHELL im Oktober eine lustige Aktion durchgeführt. Wer drei Mal innerhalb des Aktionszeitraumes dreissig Liter oder mehr bleifrei tankt, bekommt eine Autodose M&M’s umsonst. Genau diese Autopackungen stehen bei mir sowieso immer (fast, merke: einkaufen) im Tufftuff, also auf- und mitgemacht. Ich kam da auch tatsächlich etwas rum, um den Tank leer zu bekommen (fasst vierzig Literchen), nur bei Leerung zwei hatte ich eine kleine Sorge. Da fuhr ich nämlich schon fast auf Reserve, weil weit und breit keine Füllmuschel zu finden war. Aber keks ist ja clever. Kurz mal für ein paar Minimalkröten bei Sonstwo getankt, um es bis zum nächsten grösseren Ort (inklusive zwei Pässe unterwegs) zu schaffen, um dort die begehrte Kassenquittung an den Coupon heften zu können.
Ich weiss, ich weiss, es wäre von Anfang an einfacher und bequemer gewesen, einfach in den Supermarkt zu gehen und dort einzukaufen. Aber hallo, bloss weil der Neandertaler plötzlich aufrecht und schneller gehen konnte, hat ihn das noch nicht intelligenter gemacht, oder?

Aktuell im Ohr: Depeche Mode – See You

Game Over?

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 17.11.2006 (21:54) |

Es gibt diese Augenblicke im Leben, wo unzählige Zaunpfähle auf dich einprügeln, um die diskret mitzuteilen, dass genug ist. Aufhören. Aussichtslos. End of the tunnel. Wo alles sagt, jetzt hast du den Punkt erreicht, wo du aufhören musst. Nun bist du aber ein Mensch und Menschen haben so an sich, jegliches vernünftige Argument mit möglichst vielen Ausreden zu umschiffen. Obwohl du dir eingestehen müsstest, dass es einfach nicht geht, du an einem Punkt angelangt bist, wo alles weitere nur noch weh tut, geht es nicht in deine Birne. Du organisierst sogar noch das Chilipulver für die Wundbehandlung, weil was dich nicht umbringt, macht dich schliesslich stark.

Als Erwachsener sollte man zumindest gewisse Einsichten vergegenwärtigen. Zum Beispiel, dass eine Verpackung mit der Aufschrift “Kindersicherung” nur bedeutet, man solle sich ein Kind sichern, dass dann zur Verfügung steht, wenn man den Mist aufkriegen will, weil die Kleinen die einzigen sind, die das tatsächlich hinbekommen. Oder dass man öffentlich nicht zugibt, jede Folge Popstars gesehen zu haben und auch noch mitleidet. Da kann man sich ja gleich beim öffentlichen Auspeitschen im SM-Club erwischen lassen. Obwohl DAS heutzutage ja fast normaler ist. Oder dass man jede Folge Kim Possible aufzeichnet. Oder, und jetzt kommen wir wieder zum Punkt “Versagen eingestehen”, auf dem Nintendo das Kim Possible Spiel besitzt, das ab DREI Jahren freigegeben ist, in der Wertung als relativ leicht eingestuft wird und man bereits im zweiten level an hüpfenden Toastern und Kühlschränken scheitert. Da ist im Vergleich dazu das echte Leben beinahe kinderspielig. Aber da scheiter ich wohl eher an statt mit.

Aktuell im Ohr: Valentine – Feel So Bad