Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Ja wo laufen sie denn?

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 25.10.2006 (7:07) |

Der Weg ist das Ziel. Behauptete jemand. Das Ziel ist das Ziel. Das war jemand anderes. Der Vollständigkeit halber wäre dann auch noch das Ziel der Weg und der Weg der Weg. Was trifft nun aber zu für uns Menschchen auf der Rennbahn des Lebens, die hechelnd hinter etwas her sind, das sie vielleicht nie erreichen? Windhunde hinter dem Plüschhasen. Da könnte man jetzt schon lang und breit drüber diskutieren, ob das Habenhaben besser ist oder das Habenwollen. Der Antrieb als solcher kommt aus dem Wollen. Irgendwann haben wir es und was dann? Dann sind wir zufrieden und das war’s. Punkt. Ja klar. Wir lehnen und zurück, legen die Füsse hoch und fangen an zu faulen. Das machen ein paar die verheiratet sind, jetzt haben sie ja Haussklaven.

Das geht da so weit, dass überall (auch nicht zu Hause) Tassen rumstehen, weil daheim räumt’s ja das Weibchen weg. Oder um einen Hauch Ehre zu retten, das Männchen, in wenigen Fällen. Es gibt auch Frauen, die sind dermassen faul, dass rundherum die Pflanzen eingehen. Aber zurück zum Thema. Ich nehme als altes und immer wieder gern be- und abgenutztes Beispiel die Liebe. Das Kämpfen, das Erobern, das Bangen, das gibt diesen Zucker auf den Kuchen und dann schmilzt man dahin und es gibt Zuckerguss und dann kann ich den Kuchen wegschmeissen, weil ich den Guss Kacke finde. Na gut, blödes Beispiel und/oder Überleitung. Also, weiterer Anlauf.

Es geht noch nicht einmal um das Verliebtsein. naja, eigentlich doch. Hm. Nö. Ach. Ihr wisst, was ich meine, würde ich behaupten. Ihr seid ja intelligent. Jetzt macht Kerlchen den Hof (da klappt auch das Tassenwegräumen noch) und irgendwann hat er, was er will (ich sag jetzt einfach “er”) und dann? Zufrieden? Verfaulen oder weitersuchen? Oder zufrieden sein mit dem, was er nun hat. Eine Eigenschaft, die ich, ehrlich gesagt, heutzutage leicht vermisse. Zufriedenheit. Lieber meckern. Nehmen wir doch die Minnesänger von anno heizungslos. Die schmachten ewig ihre Angebetete an, machen auf kreativ und am Ende kommt der blechbezogene Ritter von Macho und geht sein Schwert versenken. Was macht der holde Sängersmann? Schreibt ein Gedicht, Sonett, Lied über seinen Schmerz, wird berühmt oder schwul und zieht zur nächsten Turmtussi um im besten Fall dasselbe zu wiederholen. Bei ihm ist der Weg das Ziel. Der ist unglücklich glücklicher. Behaupte ich.
Und jetzt dürft ihr neben der Dreipunktediskussion gerne kundtun, wie ihr das seht.

Aktuell im Ohr: Nik Kershaw – I Won’t Let The Sun Go Down On Me

Morgen, Viel, oh so Vieh!

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 24.10.2006 (11:46) |

Wenn ich wüsste, was ich täte,
könnte ich erahnen, was ich wollte.

Aktuell im Ohr: Armin van Buuren – Hymne

Werbewellengang

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 17.10.2006 (10:00) |

Calidaah
Leibes�bungenEinmal mehr schaukeln mich die mitteleuropäischen Werber durcheinander. Dank der aktuellen Feel-Kollektion feel ich einmal mehr fast eine Treppe runter. Die springen einen aber auch so an. Nichtsahnend (nicht zu verwechselnd mit ohne Sahne) geht man durch die Gegend und PENG turnen die Mädels da in der Gegend rum. Wobei die untere ihre Liegestütze gerne über mir machen dürfte, täte mir auch gut, aber das ist ja wieder ein anderes Thema. Aber nicht genug, dass in der kalten Jahreszeit, wo sich die Frauen auf der Strasse wieder anziehen, dafür auf den Plakatwänden die Hüllen wieder fallen wie die bunten Blätter im Wald, nein, es kommt noch mehr.

Neue Produkte. Leisi Chocolate Chip Cookies, mit der sprachgestörten Werbung “NO WAAAAM!”, Fertigteig zum Cookies backen. Aus der Packung kommt ein Teigblock, drei mal fünf Einheiten, die man einfach abbrechen und auf einem Backblech positionieren soll. Irgendwo steht dann auch noch etwas von Magie, aus eckig wird rund. Jaja, klappt bestimmt bei allen ausser bei mir. Falsch. Klappt sogar. Tatsächlich. Vorheizen, zwölf Minuten backen, mit ins Büro nehmen, unter einigen Nasen wedeln und Diätvorhaben zunichte machen. Hat super funktioniert.

Apropos Diät: Von Goga Gola existiert bekanntlicherweise die Light-Ausgabe, was mir allerdings vom geschmacklichen Standpunkt eher als Leid in Erinnerung blieb. Zudem hing der Zuckerersatzbrause immer der Ruf eines Frauengetränks an. Wie Prosecco. Nun wurden die Männer in den letzten Jahren ebenfalls körperbewusster (auf ihren eigenen bezogen), also durchaus als Zielgruppe zu gebrauchen. Aber wir bekommt man den Herrn der Schöpfung dazu, AUCH Light zu kaufen? Die Antwort lautet MARKETING. Neue Verpackung (schwarzrot), neuer Name (Zero) und neue Kampagne (halbnackte Models). Voller Geschmack, null Kalorien. Bingo! Allerdings der volle Geschmack von…? Na? Genau. Cola Light. Sind wir wirklich so doof? Um es kurz zu machen, ja, sind wir. Das Model sah ja wirklich knackig aus und mit so einer Dose in der Hand bin ich dann ja wohl auch nur… hm… EINE NULL?

Aktuell im Ohr: Fragile – Shugyo

Die genährten Gefährten

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 13.10.2006 (10:40) |

Es ist nicht immer alles schlecht, hat man ein Grippchen unterm Rippchen. Man hat durch extensives Rumliegen, Rumhängen und Rumfaulen (keine Rumkugeln, die kämen schief rein und noch schiefer wieder raus) ganz viel Zeit. Es bietet sich also gerade zu an, sich flach auf die Couch zu legen, mit einer dicken Decke zu rouladisieren, Tee in Thermoskannenmenge anzusetzen (möglicherweise ist das Vorgehen in umgekehrter Reihenfolge sinnvoller) und sich dem Fernsehgerät zu widmen. Herr der Ringe, Extended Edition. Alle drei Teile. Nacheinander. Ich muss zu meiner Rettung gestehen, dass es auf zwei Tage verteilt war, schliesslich sind das alles in allem doch gute zwölf Stunden. Wenn man nun eine doch – sagen wir einfach so – epische Geschichte, gut aufbereitet präsentiert und der Rezipient auf dem Sofa ein bisschen Phantasie hat und mitgeht, das hält einen schon gefangen. Am Morgen danach dann aufstehen, in Richtung Badezimmer tappen und aus dem Fenster sehen. Im Osten die Bergkette sehen, die Sonne, die glutrot darüber leuchtet und das Ganze überdeckt von dräuenden schwarzen Wolken. Wer könnte es mir da verdenken, dass ich die Augen aufreisse, mit ausgestrecktem Zeigefinger an selbigem Arm wedle und aus dem Fenster brülle: “MOOOOORRRRRDOOOOOORRRR!”

Gut war sonst noch keiner auf. Zumindest davor. Aber ich gebe es zu, ich bringe mich da schon ein, kann je nachdem auch mal ein Gefühlchen entwickeln, aber was sicher nicht kam, das war Neid auf deren Ernährung unterwegs. Die mussten wochenlang Elfenbrot fressen und da glaube ich schon, dass der eine oder andere überlegt, der bösen Seite zuzufallen. Ich kenn auch Leute, die essen ununterbrochen Broccoli, wer weiss, was DAS für Auswirkungen haben mag. Mit ein bisschen marketösem Geschick könnte in Mittelerde locker an jeder Ecke ein McHobbit stehen. Auenlandburger. McOrk mit Elbenfritten. Uruk-Hai McNuggets. Coca Cola, weil DAS gibt es sowieso überall. Da wäre die nötige Auswahl geboten und die Grösse von Juniortüten würde 1:1 auch als Hobbittüte funktionieren.

Bei McDoof in unseren Breitengraden ist die Auswahl auch schon gewaltig inzwischen. Nicht mehr kurz reinhuschen, einen Burger und eine Cola holen und wieder weg. Nein, das ist dezent umfangreicher. Es fing an mit der Frage nach einem BigTasty Menü. Mit Bacon oder ohne? Small oder Medium oder Menü plus? Pommes Frites oder Potatos? Ketchup oder Mayo dazu? Welches Getränk darf es sein? noch eine Apfeltasche dazu? Kaffee auch schon gleich mit? Mit Ficken oder ohne? Na gut. Das hab ich mir jetzt ausgedacht. Nach einem Kaffee hat sie nicht gefragt. Aber ansonsten hat es sich beinahe so zugetragen. Was ich allerdings noch gerne gehabt hätte (nein, nicht DAS… obwohl…), ist eine dieser Basecaps, welche die tragen. Knallrot mit einem angebissenen Schweizerkreuz vorne drauf. Find ich originell, würd ich anziehen. Vielleicht nicht zu Burger King. Auch nicht zu einem Ausflug nach Mordor. Es reicht schon, wenn sich alle um den Ring streiten.

Aktuell im Ohr: Juli – Das gute Gefühl

Kaum zu glauben

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 09.10.2006 (18:58) |

Ich glaube, ich wirke verhütend. Zumindest könnte man das Gefühl bekommen. Kaum wechsle ich den Arbeitsplatz, schon werden am alten Ort alle schwanger. Kam nun schon das zweite Mal vor. Also muss da ein tieferer Zusammenhang bestehen, behaupte ich. Um diese These zu festigen, könnte ich ja kündigen und dann beobachten was geschieht. Ist mir aber zu blöd, DENN, so als Option zwei, vielleicht ist auch der Vielficker aus den Familienwerbungen unterwegs und zieht eine Spur der Befruchtung durch die halbe Schweiz. Derzeit laufen zwei Werbespots, eine ist glaub ich für Kinder Pingui (oder Milchschnitte oder oder oder) und die andere für eines dieser überteuerten Minifläschchen, welche die Abwehrkräfte ja soooo stärken, wenn man total ausgepowert ist vor lauter Arbeit und Verpflichtungen. In beiden Werbefilmchen spielt (meine ich) der gleiche Typ gleichzeitig Vater von jeweils zwei Kindern. Aha. Bigam ist, wer zweien aus dem Kühlschrank frisst. Ich werde jedenfalls jede weitere Werbung mit Familien auf Väter investigieren. Auf identische.

Und ist die Werbung mit Berben nicht zum Sterben? Mama am Telefon: “Ruhst du dich aus?” – “Ich hab die Haare koloriert”. An sinnlose Antworten haben wir uns inzwischen schon gewöhnt, aber DAS? Haarefärben ist ein unglaublich kraftraubendes Unterfangen, das unterzeichne ich sofort. Bestimmt bekommt sie nach dem Nägellackieren zwei Stunden lang Glukoselösung gespritzt. Obwohl sie da auch durchaus eine Flasche Fructis kippen könnte, da sind Glukose, Fruktose und mehr Vitamine als in meinem Frühstücksfruchtsaft drin. Nach dem Lippenstift eine Runde Sauerstoffzelt, weil sie ähnlich röchelt wie unser Ephchen, wenn sie mit uns fünf Stockwerke Treppen steigt. Aber das gewöhnen wir ihr auch noch ab. Also das Röcheln, nach dem Aufstieg. Und die Verwendung des Wortes “Kastaniengemüse”. Wir Schweizer essen Kastanien entweder als geröstete Marroni, als Vermicelles oder caramelisiert zu Rotkraut und Wild, aber NICHT, ich betone NICHT, als Gemüse “so halt wie Brokkoli”. Nein. Böse. Gleich nochmals runter mit dem Lift und hoch die Stufen. Dann ist auch keine Zeit zum schwanger werden.

Aktuell im Ohr: Ultravox – All Stood Still

Nehmt euch in acht. Acht. Ach. Passt auf.

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 06.10.2006 (10:10) |

Eine interessante Kombination von Schlagzeilen springt heute dem geneigten Leser entgegen. Da ist einerseits die Frage, ob der koreanische Freak am Wochenende eine Atombombe zündet und direkt darunter die Meldung, dass in der Schweiz eine Schoggi-Fabrik hochgegangen ist wegen Nussschokolade. Beziehungsweise wegen einer Haselnussröstmaschine. Das weist wieder einmal darauf hin, dass wir Schweizer in Sachen Kriegsführung nicht unterschätzt werden sollten. Wenn da einer mit dem fetten Säbel rasselt, dann wedeln wir mit unseren Nüssen. Also ich meine, wir bewerfen den Gegner mit Schoggitafeln und legen ganze Landstriche in Schutt und Streusel. Mandelschoggi könnte sogar zur High End Biowaffe werden, schliesslich riecht Blausäure (solange man noch lebt um es zu riechen) nach – AHA – Bittermandeln! Man erkenne den Zusammenhang.

Aber da geht es doch noch weiter. Nämlich mit Verarschung des Konsumenten. Gesetzt den Fall, ich würde die Schoggi aproposieren. Also daraus ein Aproposiakum machen. Das macht mich nämlich an. Aber zurück da hin, wo ich nicht war, aber hätte sein sollen, nämlich beim Thema. Bis vor einigen Monaten erwarb ich mit voller Absicht und eigenem Geld hin und wieder an Tank- und anderen Stellen so kleine Schokoteile mit Espresso gefüllt. Schoko, Zucker, Koffein. Blitzflash. Pocket Coffee. Und grade, als ich als Neufahrer durchaus gerne auf kleine süsse Wachhalterchen zurückgriffe, aber keine Anhalterinnen zur Hand wären, da werden die Dinger aus dem Verkauf genommen. BIS HEUTE! Da werden sie bei uns am Kiosk als Neuheit (mit dem Schildchen “Für Sie entdeckt”) wieder verschachert. Zu mehr Preis. Hallo? Geht es euch noch gut? Habe sofort zwei Packungen gekauft, man weiss ja nie.

Man weiss auch nie, was sonst noch passiert. Vorhin lief ein Lied (ja, Kinder, früher hiess das noch so, nicht Song oder Track) auf VIVA und ich dachte mir, das klänge jetzt aber noch peppig. Zum mitschnippen. Also durchaus gefällig. Nach dem sportlichen Wurf eines Blickes, wer das denn sein möge, wurde mein Gehirn blitzartig mit roter Karte vom Platz gestellt. Paris Hilton, die neue Einzel (ja, Kinder, das hiess früher nicht Single). WIE KONNTE MIR DAS NUR PASSIEREN?! Ich kann noch nicht mal sagen, ich war noch nie in Paris, richte aber gern eine Kasse ein für “future use of bad wortspiel”. Aber echt. Ich finde ein Stück gut von der. Würde zwar behaupten, WENN das ihre Stimme war, dann nur nach der Behandlung mit mehreren Gazilliarden Filtern und Reglern. Ich war da grad noch so am hyperventilieren, da kam das Neue von Justin. Sexyback. Netter Rhythmus, sicher fein zum Poppen. Mit vier Minuten dafür allerdings viel zu lang. Und wenn ich jetzt den Bogen zurück zum Anfang schlagen würde, wie hin und wieder stattfindend, dann käme ich zurück zum Nüsseschütteln und ich will da jetzt einfach nicht hin fassen. Also an den Anfang. ACH!

Aktuell im Ohr: Jesselyn – Cyrus (Original Mix)

Mords-Shorts

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 03.10.2006 (20:27) |

Wenn ich mich nicht völlig irre… Hey, ich hab nicht gesagt, ich sei völlig irre. Das müsste bewiesen werden. Also, dann wäre heute doch der Tag der Deutschen Beinfreiheit. Oder etwas in der Art. Also zur Erinnerung, dass alle Mauern guten Geschmacks nieder gerissen wurden und karierte, oberhalb des Knies aufhörende Shorts ab sofort überall getragen werden dürfen. Natürlich nur, wenn sie mit Socken in Sandalen kombiniert werden und die Haut dazwischen das zarte Bleich von schimmelndem Käse aufweist. Ja, da kräuseln sich die Nackenhaare. Aber was ist schon guter Geschmack. Wer bestimmt, worüber man sich aufregen darf und worüber nicht? Ich nehme mir zwar die Freiheiten, über optische Verbrechen zu mosern, die mich anspringen und mir Lanzen des Schmerzes via Seh- in die Gehirnnerven treiben. Aber das ist ja nur meine Meinung. Offensichtlich gibt es genügend Menschen, die in die Frisur geschobene Sonnenbrillen (auch bei Scheisswetter) voll in Ordnung finden. Typische Ausrede: “Ich hab grade keinen Haarreif dabei”.

Nun mal ehrlich, wie viele haben sich eben wieder erkannt? Wusst ich es doch. Ist nicht jeder von uns ab und zu etwas blond? Ist nicht jeder von uns ab und zu etwas neben den Schuhen? Sollten einige nicht öfters neben den Schuhen sein, anstatt mit den hässlichen Tretern das Stadtbild zu verwüsten? Wir alle sind doch gelegentlich nicht ganz dort, wo wir sein wollen. Mir kam es zumindest so vor, als ob ich seit Jahren auf einer Bank sitze und die Trends auf Inlinern an mir vorbeirollen und ich es jedesmal verpasse, aufzuspringen. Oder ich sprang zu früh, war der Zeit voraus und bevor der Hype losging und ich hätte Vorreiter sein können, tja, da verleidete es mir schon. Ich weiss, wie es ist, als erster an Riesenraves mit Kilt aufzutauchen und deswegen cool zu sein. Ich weiss auch, wie es ist, nicht jedes Weekend in Clubs zu hängen, weil ich Schlaf cool finde. Ende Szene.

Ich weiss, wie es ist, einen Gothic verbal in düsterste Tiefen zu torpedieren. Ich weiss auch, wie es ist, mit einem dunkelgrauen T-Shirt an einer Goth-Party doch noch als Aussenstehender aufzufallen. Für In-Clubs bin ich nicht schleimig genug, um mit Müeslifressern rumzuhängen ist mir deren Nahrung zu schleimig. Meine Inliner damals habe ich vor der Massenhysterie verkauft, weil man nirgends gescheit einen fahren lassen konnte. So in der Zusammenfassung gesehen gehöre ich eigentlich nirgends dazu. Entweder interessiert mich zu viel oder nichts richtig. Da hilft nur noch eines. In irgendeiner Kiste habe ich noch karierte Shorts. Ich gebe mich einfach als Deutscher aus. Nun gut, vielleicht bin ich doch irre. Aber das sollen andere entscheiden. Vielleicht kann ich ja das richtig gut.

Aktuell im Ohr: Eighth Wonder – I’m Not Scared