Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Wattebäuschchen

Abgelegt unter: Allgemein | 12.09.2005 (12:05) |

Jetzt bin ich verärgert. Das war nun schon das zweite Mal innerhalb einiger Wochen, in denen man mir Zuckerwatte vorenthält. Oder weitweghält. Das letzte Mal war, als ich abends noch nach Zürich rein bin, um in einer Bar ein bisschen zu chillen und (zugegeben) zu kucken. Da selbige Bar (und alle im erreichbaren Umfeld) einen Männeranteil von 95 Prozent und die 5 restlichen bereits männliche Belegung aufwiesen, versuchte ich mein Glück am Bellevue, weil dort Riesenrad und Maktstände aufgebaut waren, wovon einer mit Zuckerwatte. Alles bis auf den stand auch noch. Kein Gewatte. Gegenüber bei Mövenpick standen knapp dreissig Leute um Eis an, da war ich dann doch zu Recht gefrustet statt gefrostet. Heute ist in Zürich Knabenschiessen und nein, wir schiessen weder auf noch mit Knaben. Das ist ein Schützenfest für Jugendliche, vergleiche mit früheren Berichten im Archiv.

Dieser Anlass war, so sagt es mein angeschlagenes Gedächtnis, rummelmässig an mehreren Orten präsent, wie es die Herbstmesse in Basel immer noch ist. Hat zwar indirekt nur perifer etwas miteinander zu tun, aber ich schleime mich auch gerne bei Baslerinnen ein. Also fahre ich dorthin, wo ich einen Zuckerwatteständer erwarte. Leider befinden sich nicht alle Ständer im am gleichen Ort, der jetzt nämlich nicht. Da stand ein Zirkus. Was eventuell natürlich auch, aber in diesem Falle nein, weil die waren noch im Aufbau begriffen. Also mit dem Tram zur nächsten zu erwartenden Position des luftigsüssen Zeugs. Nichts. Und zum eigentlichen Festgebiet beim Schützenhaus wollte ich dann auch wieder nicht, weil das war mir zu weit weg. Man wird ja älter. Was also nun? Selber machen?

Zuckerwatte war für mich immer schon ein Faszinosum. Da nimmt man also dieses Zuckerwattestäbchen rührt damit durch eine Metallschüssel in der auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigte Zuckerkörnchen pulverisieren und in Watteform sich um den Stab verdichten. Warum erklärt einem DAS in Physik keine Sau? Nebenbei möchte ich erwähnen, dass sich Nebel und ZuWa nicht vertragen. Das schrumpft ähnlich schnell wie in kaltem Wasser ein… ähm… Also Watte selber machen. Da steh ich also mit einem Sack Zucker und einem Holzstäbchen vor meiner Waschmaschine, es muss schliesslich metallen und rotierend sein. Denkfehler, meine Waschtrommel lässt sich nur starten, wenn die Tür zu ist und dann kann ich aber nicht mit dem Stöckchen rühren. Hm. Warum eigentlich überhaupt den Umweg über den komplexen molekularen Aufbau gehen?

Wenn ich Schokomilch haben will, ich aber nicht mehr alle Tassen im Schrank sondern in der Spülmaschine habe, dann löffle ich doch auch Nesquik in mich rein und kippe Milch hinterher. Dann noch etwas Housemusik auflegen und kurz danach hat die Schüttelei das Mischverhältnis optimalisiert. Geht auch mit Tütensuppe, nur ist dort das heisse Wasser etwas problematisch. Aber zurück zur SadoMaso-Hardcore-Zuckerwatte-Herstellung: Einen Sack Zucker kippen, einen Besenstiel in den Hintern und in einen Zementmischer legen. Fünf Minuten auf höchster Stufe wirbeln und voilà! Man geht dann zwar ein paar Tage etwas breitbeinig, aber soviel sollte einem das wert sein. Ach ja, noch ein kleiner Tipp. Wer gerne Popcorn mag, aber sich nicht Stunden später noch das Fitzelzeugs aus den Zähnen zutzeln will: Eine Tüte Maiskörner schlucken und ab ins Solarium. Aber mitte Mund zu halten, sieht sonst aus wie Trockentollwut.

Aktuell im Ohr: Apoptygma Berzerk – Tuning To The Frequency Of Your Soul

Gut Tally will Weijle haben

Abgelegt unter: Allgemein | 09.09.2005 (21:35) |

Ein halbes Jahr ist in die Lande gezogen und mit steter Regelmässigkeit kommt sie wieder, die Kampagne von Tally. Diesmal kann ich jedoch sagen und dies auch mit gutem Gewissen, ich habe weder das Tram verpasst, noch bin ich die Treppe rauf- oder runtergestolpert. Ich habe mir nichts getan. Es ist nichts passiert. Gar nichts. Fast. Also nicht wirklich der Rede wert. Also ich das Poster zum ersten Mal in einer Rollwerbung gesehen, das sind diese Wechselplakate, die rauf- und runterrollen, damit in einem Aushangkasten zwei bis drei Motive wechselnd gezeigt werden können. Also am Hauptbahnhof komme ich die Treppe runter und da macht es vor mir WUSCH! Am Morgen in der Frühe, da waren die Augen aber offen.

Kurz darauf habe ich in der Zeitung auch gelesen, dass die Kampagne läuft, aber das wusste ich ja schon. Hatte ich ja auch schon bemerkt, ohne dass etwas passiert ist. Die schrieben da auch in einem Statement der Firma, dass der Hintergrund bei der Plakatreihe auch mit dazu gehöre. Das Motiv würde es in den Boutiquen auch als Maskottchen zu kaufen geben, aufspringen auf den Merchandising-Zug. Super. Die Models kriegt man aber nicht, wie? Hintergrund. Aha. WER um Himmels Willen achtet da auf den HINTERGRUND? Musste mich dann später nochmals vor ein Plakat stellen und den Hintergrund suchen. Aha. Fickende Häschen. Eigentlich ganz originell. DIE würde ich mir aus Plüsch auch auf meinen Arbeitstisch stellen, es könnte ja inspirierend wirken. Aber den Zusammenhang zum Model und zur Marke sehe ich noch nicht.

Aber das ist so in der Werbung. Da wird gegaukelt und geschummelt, gelogen und die Realität in einer Art verändert, dass jedem Biologen, Physiker oder was auch immer übel wird. Aber egal, Hauptsache man bekommt Aufmerksamkeit. Mit Lügen fangen oft wunderbare Beziehungen an. Also eigentlich beenden sie selbige meistens, aber im Werbeumfeld kann das genau umgekehrt laufen. Als ich das erste mal einen Spot sah, in dem eine Kartoffel mit einem Flammenwerfer ein Huhn verfolgte um es abzufackeln, da warf ich auch meine Stirn in Falten (muss man etwa 10’000 Mal machen, dann bleibt die Falte). Und ich dachte: “Niemals! Das ist eine Lüge! Kartoffeln tragen keine roten Mützen!”. Inzwischen treffe ich mich regelmässig mit der Zweifel Roasted Chicken Chips-Packung. Leidenschaftlich.

Aber auch dort wieder eine Lüge. Auf der Packung steht “vegetarisch”. Hallo? Huhn? Tier? Fleisch? Wie passt das mit vegetarisch zusammen? Die machen da gar kein Huhn rein, die vegetarischen Säue! Sind wir schon so weit gekommen mit den Grasfressern, dass jetzt sogar der Gaagg-Gaagg-Geschmack künstlich, chemisch, möglicherweise gar genmanipuliert hergestellt werden muss? Oder tuckern auf dem Förderband die Chips vorbei und die Hühner stehen da und furzen drauf? Ich will auf einem Chickenchip auch Chicken drauf haben. Wie auf dem Hasenplakat ein Hase drauf ist. Tiere wo Tiere hingehören. Tisch. Bett. Zurück zu den Werten von früher, wo ein Stück Fleisch noch etwas bedeutet hat. Hätten unsere Vorfahren keine Mammuts gejagt und vom Angesicht der Erde gefressen, dann wären sie in Mammutkacke ersoffen und wo wären wir dann jetzt? Nirgends. Nichts würden wir tun. Auch keine harmlosen Passantinnen über den Haufen rennen und beinahe die Treppe runterstossen. Nichts würde passieren.

Aktuell im Ohr: Melotron – Halt mich fest

Musenschuss

Abgelegt unter: Allgemein | 08.09.2005 (7:09) |

Die alten Mythen soll einer verstehen. Amor flattert durch die Gegend und schiesst auf Leute, die sich deswegen verlieben sollen. Super, mir steckt ein Pfeil im Arsch und ich soll Gefühle entwickeln. Wie, was? Ach, ins HERZ? Aber auch nur wenn er trifft. Also, da kommt ein grosses fettes Engelchen (sieht zumindest so aus, auch wenn die ganzen Sagen- und Religionsgestalten leicht durcheinander geraten) mit einer UZI… Wie? Ach, Pfeil und Bogen? Naja, wenn er Nostalgiker ist. Könnte aber viel mehr erledigen und die Trefferquote wäre höher. Also der ballert mir einen Pfeil ins Herz. Dann der Frau. Oder umgekehrt. Aber wie weiss der, welche ich will? So ein daher gelaufener… flogener Low Level Love Consultant, was weiss der schon. Verschiesst mich möglicherweise mit der falschen.

Apropos falsch: Hattet ihr auch schon das Gefühl, irgendwo im Leben falsch abgebogen zu sein? In amerikanischen Schlitzerfilmen passiert das ja dauernd, die biegen ab, werden in kleine Stücke zerlegt und das war’s dann. Aber das meine ich nicht. Sondern das Gefühl, auf einer Strasse des Lebens – oder gar einem Parkplatz – sinnlos Zeit zu verdödeln, weil die Beifahrerin oder Beifahrer zu doof waren die Karte zu lesen oder zu zickig, nach dem Weg zu fragen. Irgendwann öffnet man während der Fahrt die andere Tür und entsorgt den Müll auf dem Beifahrersitz. Oh hoppla, da ist ja noch was rausgefallen. Dann fährt man zu Amors Office, verlangt den kleinen Penner und poliert ihm die Fresse.

Da finde ich Musen besser. Die schiessen nicht. Die küssen. Das ist viel angenehmer und es fliesst Kreativität statt Blut. Soll es zumindest. “Von der Muse geküsst”. Warum eigentlich nicht von der Muse geblasen? Also, wenn der Künstler jetzt zum Beispiel ein Trompeter ist. Ein Zuckerbäcker wird von der Muse vernascht. Als Autor dann von der Muse entblättert? Gefedert? Geht die mir an den Stift? So ganz bin ich mir noch nicht in Klaren darüber, wie das funktionieren soll, mit der Muserei. Und wo trifft man die, wenn man eine braucht? Im Museum? Das allerpraktischte wäre doch eigentlich, wenn der kleine Sack von eben einem Künstler eine Muse schiessen würde. Erlegen könnte ich die schon selber, aber so ein kleiner Fangschuss? Ich glaube, ich ruf da mal an.

Aktuell im Ohr: In Strict Confidence – Sleepless

Beobachtungen in freier Wildbahn

Abgelegt unter: Allgemein | 06.09.2005 (7:06) |

Der ursprüngliche Anreiz, mit dieser Schreiberei anzufangen, war die simple Feststellung, dass jeden Tag unzählige Dinge passieren, die so oder anders eigentlich ganz witzig sind. An einigen tagen passiert einem mehr, an anderen weniger, aber sobald man in Kontakt mit sich und der Umwelt ist, also immer, bieten sich Gelegenheiten. Das geht los bei Konditionierung von Angestellten im Verkauf oder an einer Kasse, die einem konsequent “En Guete” wünschen, auch wenn man doch eigentlich nur einen Espresso auf dem Tablett hat. Auch das Vorwegnehmen von Informationen, die in einer gedrillten Abfolge von eingestanzten Fragen auftauchen, sorgt immer für völlige Verwirrung. Beim Kunden.

- Ein McChicken Menu mit Cola bitte. Zum hier essen.
- Small, medium oder gross? (Gross? warum nicht konsequent large?)
- Medium.
- Mit welchem Getränk?
- Cola. Und kein Ketchup bitte.
- Zum hier essen oder zum Mitnehmen?
- Hier essen.
- Möchten Sie Ketchup zu den Pommes?
- Ähm, nein.

Warteschlangen könnten unter Zuhilfenahme von Aufmerksamkeit durchaus verkürzt werden. Wie die am Montagmorgen früh. Hauptbahnhof Zürich, Post, direkt nach dem Öffnen, immer sehr gut besucht und da die Angestellten nur schubweise wach werden, sind zuerst nur wenige Schalter geöfnet und so verteilen sich viele Leute auf wenige Schlangen. Ich stehe also da, Laptop umgehängt und einen Umschlag in der Hand, wie immer schleicht sich alles ganz sachte dahin. Die Dame vor mir dreht sich um als sie schon fast dran ist, schaut meinen Umschlag an.
Sie: Haben Sie nur diesen Brief?
Ich: Ja, nur den.
Sie: Na dann gehen Sie doch vor, ich brauche länger.
Ich: Danke schön (und rücke vor).
Die Frau hinter ihr: Wenn Sie ja länger brauchen, ICH habe auch nur wenig.
Die nette Dame: Schon, aber SIE müssen im Gegensatz zu IHM wohl nicht zur Arbeit.
DEN Gesichtsausdruck und die schnell wechselnden Schattierungen hätte man festhalten müssen.

Das sind diese Situationen, die entstehen und auf die der Mensch einfach nicht gefasst ist. Auch das am Tag zuvor mitgehörte an der Tramhaltestelle vor dem Hauptbahnhof. Das Aufeinandertreffen einer Münz-Schnorrerin und eines sehr betagten Herrn, wohl eher vom Land, die Städter kennen die grundsätzlichen Begebenheiten.
Jung: Hätten Sie etwas Münz für mich?
Alt: Wie?
Jung: Ob Sie etwas Münz für mich hätten?
Alt: WIE?
Jung: Münz!
Alt: AAH! Zum Wechseln?
Jung: Ähm. Nein. (dezente Verwirrung)
Alt: Ja warum denn dann?
Jung: … (extreme Verwirrung)
Sowas passiert, wenn Welten aufeinander treffen.

Aktuell im Ohr: Rotersand – Hush

Begrabt mein Herz an der Biegung des Stusses

Abgelegt unter: Allgemein | 02.09.2005 (15:55) |

Müssten eigentlich abgepackte kleine Lebensgeschichten nicht eigentlich Epidosen heissen? Falls ja, warum tun sie das nicht? Wer macht eigentlich unsere Sprache? Ich kann ja nicht den Dudens schreiben, ich hätte ein neues Wort erfunden und wolle das im Deutschen aufnehmen lassen. Ist ja auch so schon schwierig genug, mit dem ganzen Beugungen. Obwohl man ja immer wieder Schüler hört, die den Meinung sind, in der Deutschstunde nicht aufpassen zu müssen, denn das würde später sowieso keinem brauchen. Kann man doch sprechen. Einfach so. Hat man intus. Nein, Deutschhirni, intus ist nicht Sex mit H&M-Girlie. Warum also dem Deutsch lernen, ist doch für der Arsch. Das schmerzt mich zutiefst. Sprache ist nämlich nicht dämlich sondern cool, you fool. Und da die Hälfte sowieso schon verenglischt ist, kommt es auf dem Rest doch um so mehr an. Oder so.

Apropos englisch: Vereinigtes Königreich. Das ist England und so weiter, Geografiehirni, die Inselaffeninsel. Wo jede Mutter eine Kaiserschnittnarbe hat, weil mit einer Bierdose in der Hand nicht normal geboren werden kann. Das Kind, nicht nur die Mutter. Die werden damit schon ins Leben geschossen. In England MUSS man keinem Einheimischen Alkohol anbieten, die sind nie ohne! Was erklärt, wie die ihr Essen, ihr Wetter und ihre Frauen ertragen können. Und ihre Wasserhähne. Vereinigtes Königreich, aber zu blöd, vereinigten Wasserausfluss zu organisieren. Für die noch nie in Britannien gewesenen: Es gibt einen Hahn für kaltes Wasser und einen für heisses, falls nicht nebenan (und das heisst in diesem Falle der zu einer Postleitzahl zusammengeschlossene Stadt- oder Landkreis) eine Spülung oder einen anderen Wasserhahn betätigt. Was also, wenn ich mein Gesicht mit lauwarmem Wasser besprenkeln möchte? Beide aufdrehen, hohle Hände machen, halb kalt, dann halb heiss, leicht schwenken und PATSCH. Weil eine Hand da und die andere dort ist Quatsch, die eine kriegt kalt und die andere verbrennt sich, ebenso die damit benetzten Gesichtshälften. Ich weiss es nicht. Und nein, ich fülle nicht das Waschbecken mit Wasser bis die Temperatur stimmt. Ich kann das nicht. Schon gar nicht da drüben. Die essen ganz bizarre Dinge und waschen die bestimmt auch irgendwo. Eben.

Apropos heisskalt: Wie ist das beim Menschen: Mal angenommen, ich wäre so cool, wie ich mir vor dem Spiegel einbilde, ich sei es. Wenn ich dann unter Zugabe weiblicher Sexyness heiss werde, resultiert daraus dann nicht Lauwärme? Also nichts Ganzes und nichts Halbes, was dann Sexynessy abturnt (nein, Sprachhirni, das heisst eingedeutscht so, törnen sieht blöd aus) wieder in ihr Loch verscheucht und ich darf mich mit Stauwärme rumschlagen. Hm. Oder nur Stau. Also nicht mischen ausser der Vitaminsaft gestern, der war witzig. Orange mit Cassis, so wusch ein Schuss rein udn senken lassen. Apropos wusch: Im schnellen Vorbeigehen nicht Speedreaden. Sonst steht vorm Friseuf auf einmal “Waschen Brusthaar”. Ein Schritt zurück. Aha: “Waschen, Brushen, Kurzhaar”. Dacht ich mir doch. Und apropos Haar und Halb/Ganz: Was ist das für ein Phänomen mit diesen zweifarbigen Frisurenfifis bei Frauen? Die ganz Üblen dann auch noch Vokuhila, was bei Männern schon sehr beschissen aussieht und hier sich nun anschickt, die Rolle der Frau als schöneres Geschlecht mit einem spontanen Arschtritt in die Gosse zu befördern. Näh. Aber echt, warum? Das sieht doch aus, als ob ihnen auf dem Kopf eine dunkle Katze gestorben ist und sie das helle struppige Pelzmäntelchen des Vergessens überstülpen wollten. Nicht vergessen Vergessen durch Entsetzen zu ersetzen. Und man kann nicht allem mögen.

Aktuell im Ohr: Camouflage – Music For Ballerinas
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