Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Himmel und Hölle

Abgelegt unter: Allgemein | 07.02.2005 (11:31) |

Am Löwenplatz in Zürich wurde vor kurzem an einem Gebäude die Fassade renoviert und zu diesem Zweck werden zum Schutze der Fussgänger Auffangnetze über die Gebäude gezogen, damit nichts runterfällt. Findige Werber haben dann entdeckt, dass diese grossen Flächen ideale Grosswerbebotschaften aufnehmen können, an denen man einfach nicht vorbeigucken KANN. Also, was hängen diese Damen und/oder Herren da wohl als Erstes hin? DAS:

In Gebäudegrösse! Und wie inzwischen wohl alle wissen dürften, springt der keks durchaus auf optische Ablenkung an, dafür nicht aufs Tram auf. Eigentlich kam ich da ziemlich gehetzt mit Einkaufstüten beladne zur Haltestelle, mein benötigtes Transportmittel fuhr eben ein, da wandert mein Blick hoch und runtergeklappten Unterkiefers verpasse ich natürlich die Abfahrt. Zu einem Zeitpunkt, wo zwar in sieben Minuten nochmal ein Tram kommt, aber der daran anschliessende Bus nicht. Also eine halbe Stunde warten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Das Bild war dann nur schon weg und nicht mehr in der Lage, mich zumindest innerlich zu erwärmen.

Einige Wochen später muss wohl eine Werberin gedacht haben, jetzt gleichen wir das auf der Sexismusskala wieder aus und dann kam da ein Plakat hin mit den Finalisten der schweizerischen Coke-Light-Mann-Wahl. Alle mit halbnacktem Oberkörper und halbschwuchteligem Grinsen, also durchaus ein adäquater Ersatz zu dem, was die meisten Frauen mit “billige Schlampe” abtun würden. Die hört aber auf den Namen Ana Beatriz Barros, ist Brasilianerin und scheinegut bezahltes Model. Im Gegensatz zu den Amateuren, mit denen man sie ersetzt hat. Und weil die Kampagne noch mehr Bilder hat:

Nicht, dass es heisst, ich unterschlage da was. Und ja, ich gebe es zu, ich find die Werbung witzig. Billig, kitschig, schlampig, aber originell. Ist übrigens eine Variation von einer Kampagne, die an dieser Stelle schon mal aufgetaucht ist. Insofern zeige ich da nur Konsequenz. Und deswegen werd ich schon nicht in die Hölle kommen. DESWEGEN nicht.

Apropos Hölle: Ist die eigentlich im Internet präsent? Haben die überhaupt Netzanschluss? Falls ja, benützen die eine Firewall? Wo nur der Port 666 geöffnet ist? Haben die zusammen mit dem Himmel einen Chatroom? Ein Diskussionsforum? Mit Voting-Möglichkeiten, wer jetzt so die auf der Kippe stehenden Seelen abkriegt? Sind die auch per normalem Provider mit dem Web verbunden? Komme ich per Up- beziehungsweise Download nach Himmel und Hölle? Sterbe ich langsamer, wenn die Leitung grad überlastet ist? Werden Buchclub-Anfixer vom Virenscanner abgefangen? Wenn die Him-Mail-Box voll ist, werde ich dann zurückgeschickt mit einer Tätowierung auf dem Arsch “Could not be delivered to its destination”? Wir werden das irgendwann erfahren. Und wenn es so weit ist, dann hoffe ich zumindest, dass der Server nicht eben auf dem Zahnfleisch läuft, weil Luzifer zuviele MP3s runterlädt.

Aktuell im Ohr: The Birthday Massacre – Lovers End

SCREEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEAAAAAM!!!! Vol.2

Abgelegt unter: Allgemein | 04.02.2005 (13:57) |

Nun, kamen wir also in Wales an und rutschten gleich wieder über die Grenze nach England, bogen zweimal links ab und einmal rechts und kamen schliesslich nach Baskerville Hall, das damals Arthur Conan Doyle als Schauplatz für “The Hounds of Baskerville” gedient hat. Sherlock Holmes, you know. Auf Wunsch der Besitzer verlagerte er die Geschichte allerdings nach Devon, weil die damals schon eine gewisse Abneigung hatten gegen Touristen. Heute ist die Hall ein Hotel und mag Touristen. Sogar wenn solche kommen wie wir:

In einem 1924-B-Movie-Setting wurde eine bunte Schar von phantasiebegabten Menschen zusammengerufen, um ein RLRPG zu bestreiten. Real Life Role Playing Game. So tun als ob in echt. Keine Klempner-Briefträger-Schulmädchen-Spielchen, sondern jeder dachte sich eine Rolle aus, die einen Grund hatte, beim Spendensammeln eines russischen Schachgrossmeisters zugegen zu sein. Da gab es von Schoggi-Industriellen (Tomati) über Lebedamen, froonsösische Poeten, deutsche Archäologen, Butler, Tweed-Produzenten bis zum Priester (ich) alles. Den Pfaffen nahm mir nur leider jeder, der mich schon kannte nicht wirklich ab. Die Bemerkung “endlich könne ich mein wahres Ich zeigen” zog minutenlange Lachstürme nach sich, was ich irgendwie nicht nett fand. Aber die Rolle war schliesslich auf nachträglichen Wandel angelegt.

Nach dem Briefing und der Vorstellungsrunde gingen wir dann in die kommunikative Phase über und die Tatsache, dass jeder mit Revolver und Munition in beschränktem Masse ausgerüstet wurde, liess nichts Gutes erahnen. Da die Bar aber nur wenige Meter entfernt war, wollte man sich dort zu ersten Gesprächen einfinden und eine der Damen (UK oder USA) wollte mit dem Poeten (F) anbandeln, der kanzelte sie allerdings mit den Worten “Si gönnten das Alter meiner Mütter aaben!” ab. Tatsächlich IST sie seine Mutter und wahrscheinlich durfte er die Woche danach den kompletten Abwasch erledigen. Und dann zerriss ein markerschütternder Schrei die Ruhe und ich hätte beinahe meinen Holy Rotwein ausgekippt. Sogar der Koch kam wie von der Tarantel gestochen aus der Küche gerannt, weil jemand vergessen hatte ihm zu sagen, dass eine Rollenspieltruppe im Haus weilt. Dabei war bloss die erste Leiche gefunden worden, der englische Schachgrossmeister. Von der überaus histerischen englischen Reporterin, die schon mal kurz den Pfarrer erschiessen mochte, weil ihr der zur Beruhigung die Knarre abnehmen wollte. Aber das war später. Nach den ersten Vampirbissen (Tomati natürlich).

Das Witzige an solchen Anlässen ist ja, dass die Spielleiter nicht wissen, was genau passieren wird und mit einem Kreuz schwingenden Pfarrer hatten die ja auch nicht gerechnet. Die übrigen Gäste übrigens auch nicht, die schon auch mal durch die Bude kreischten, wenn ein blutverschmierter Zombie an ihnen vorbeirannte. Also improvisiert man. Die Reporterin säuft auch locker das Glas mit dem Weihwasser aus, mit dem die ganzen Gäste beschützt werden sollten, aber hey, sie hatte halt Durst. Das Wässerchen hätte aber trotzdem nichts genutzt, weil ich war eigentlich nur kostümierter Dieb, der die Reichen ausnehmen wollte. “WIE? Sie sind ein Betrüger?” – “Na und? Unser Gastgeber ist ein verdammter Vampir, was ist das grössere Problem?”. Indeed war er das und mit den Schachfiguren, die gestohlen wurden, sollte ein Dämon übelster Art beschworen werden. Wer jemals H.P. Lovecraft gelesen hat, weiss, was auf uns wartete.

Das fanden wir nämlich raus, weil im Hosenbund vom deutschen Hans ein Tagebuch steckte, das wir fanden, als er tot ausgebreitet am Boden lag. Leider gab es keine weiblichen Leichen, die man hätte untersuchen können. Unter heftigstem Schusswaffengebrauch und zwischenzeitlichem Denkhilfennachschub in promillehaltiger Form versuchten wir die Lösung Rätsels zu finden und mit unserem Leben verteidigten wir die wiedergewonnenen Schachfiguren. Na gut, gelang uns nicht wirklich, weshalb dann eben doch eher unschöne Ereignisse stattfanden. Kkurze Zwischeninfo: jeder durfte ab und zu sterben, war dann für 5 Minuten aus dem Spiel raus, aber nach dem vierten Tod, wurde der Spieler als Zombie rezykliert, was ab einer gewissen Spielzeit ein Missverhältnis schuf, grade weil ein Monster durch eine Berührung töten konnte, wir aber mehrmals ballern mussten, um die umzulegen.

Auf jeden Fall stellte sich dann raus, dass die welpenäugige, hach so zarte, echte Tränen vergiessende Reporterin eigentlich die Ober-Bitch war und dann kam ein Dämon und viele Zombies und wir waren ganz viele tot und doch kamen wir unter Zeitdruck und unter mehrmaligem Lesen des Tagebuchs (oftmals rennend und schiessend) auf die rettenden Ideen und konnten die Schlampe umlegen, den Höllenschlamperich wegbannen und die Welt retten. Der Butler war am Ende die Rettung. In England war’s eben doch immer der Butler. Wir hatten keinen Gärtner zur Hand. Mag alles etwas verworren klingen, aber man muss da wohl dabei sein. Kurzzeitig nahm uns noch die Disco hinterm Haus auf, wo wir aber ohne Kostümierung eingefahren sind, wir wollten ja nicht zwingend mit Fackeln und Heugabeln aus der Gegend vertreiben werden. Und grade als wir ins Bett hüpfen wollten klingelte das Telefon und wir sind dann wohl noch beim Schampusschlürfen in einer der Suiten gelandet.

Alles in allem ein sehr lustiges und sehr geselliges Wochenende und nächstes Jahr wird das wiederholt. Nur das mit der Anreise müssen wir dann anders angehen. Die Rückreise an sich war gar nicht schlecht am nächsten Tag. Falsch, am übernächsten, wir hatten ja nochmals Zwischenstop bei Freunden inklusive einem 20-Liter-Pott homemade Stew, das dieses Mal nur noch partiell so scharf war wie beim ersten Mal und von mir auch ohne kontante Zuführung von Löschschaum kosumiert werden konnte. Nebenbei stellte ich auch noch fest, dass der Film “Die Braut des Prinzen” dringend in meine Sammlung gehört. Aber dann die Rückreise war dann wirklich in Ordnung. Natürlich mussten wir erneut das Transportmittel käuflich erwerben, aber da gewöhnt man sich dran.

Jedenfalls kamen wir pünktlich in Luton an, flogen dort aber natürlich verspätet ab, schliesslich wollten wir ja nicht zur Zeit im heimischen Körbchen landen. Das wär ja noch gegangen, nur sass direkt hinter uns die zickige Dreifaltigkeit, von denen eine konsequent und ununterbrochen am Quasseln war. Ob die anderen nichts sagen wollten oder KONNTEN war schwer zu erkennen, da sie gar keine Gelegenheit bekamen. So muss es sich anfühlen, wenn ein lebendes Gehirn in eine Mikrowelle gesteckt wird. Ich benied Tomati unheimlich um seinen iPod in dieser Zeit, der hätte durchaus geholfen, meine Ohren vom spontanen Ausbluten abzuhalten. Ich gebe zu, meine oberflächlichen Momente zu haben, aber DIE Schnalle toppte alles. “Alle Männer sind Scheisse!” war eine mehrfach getätigte Aussage, was sie aber nicht abhielt, sich ein Wochenende lang mit Scheisse im Bett zu wälzen. Einprägsame Vorstellung.

Nun ja. Aber abgesehen vom diesmaligen Hin- und Herkommen war es wieder Spitze. Spass gehabt und gelernt, dass man Frauen (Bitch!) mit grossen Kulleraugen nicht trauen kann. Das wird sich rächen. Auch gelernt, dass englischer Hustensirup wie Sirup schmeckt, aber wie Brennsprit riecht. Also runter damit, ohne erst eine Nasenprobe zu nehmen. Auch gelernt, dass es in England die schärferen Apothekerinnen gibt und ich nächstes Mal (es ist ja Rollenspielzeit) mit irgendwelchen beratungsintensiven Wehwehchen antanzen werde. Auch gelernt, dass man danach wieder abschalten muss, um nicht zu vergessen, dass nicht jeder Bleiche ein Zombie ist und sinnlos durch die Gegend ballern nicht in jeder Situation passt. Und ich bin als Priester untauglich. Ich sehe es ein.

Aktuell im Ohr: Thomas Newman – Theme from Six Feet Under (Photek Remix)

SCREEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEAAAAAM!!!! Vol.1

Abgelegt unter: Allgemein | 02.02.2005 (16:31) |

Nach über einhundertfünfzig Flügen (über den Daumen gepeilt) war es fällig, einen zu verpassen. Dabei hatte der Morgen so schön angefangen. Ich hab das Packen völlig verdrängt, aber war der Meinung, dass zwischen weckerklingelunterstütztem Hormonanschub und Abfahrt des Busses locker Zeit wäre. HAH! What me sucker! Also nahm ich an, ich würde den Bus verpassen. Tat ich nicht. Musste dann wohl das verpasste Tram sein. Auch nicht. Der verpasste Zug. Fehlanzeige. Dafür verpassten rudelweise Bau-Messe-Besucher deren Extrazug und wurschtelten sich in unseren Zug, was zu einer nicht unwesentlichen Verspätung führte. In Basel angekommen, kriegte der Zug (Typ Deutscher ICE) die Türen nicht auf (en bloc), nur um kurz darauf den Inhalt unserer überfüllten Turbowurst zeitgleich mit dem gut gefüllten bahnsteigsgleichen Tschu-Tschu auf eben jenen zu ergiessen. Aber hey, was soll’s, gibt ja schliesslich eine GANZE Rolltreppe für uns.

Am obigen Ende blieb dann irgend so ein Franzmann stehen (sonst ein Anrecht der Seniorilen) und blockierte mit seinem Rollcontainer den sonst schon dürftigen Platz, was Tomati dazu anregte, kurz dagegen zu treten, natürlich völlig unbeabsichtigt, weil er halt fast drüberfiel. Wie auch immer. Um einen Kleinkrieg zu vermeiden, bei dem wir am Ende Frankreich wegsprengen müssten um auch endlich Strand zu bekommen, würgten wir uns nierensteingleich aus der Harnröhre des Bahnhofes und verpassten doch einen Bus. Natürlich kam auch gleich wieder einer, wir stiegen ein, der Fahrer aus. Er kam dann dafür auch nicht gleich wieder, sondern machte wohl Pause. Relaxt wie wir waren kümmerte uns das überhaupt nicht und da wir beide keine Uhren tragen, blieb uns auch das nervöse Handgelenkstarren erspart. Man kann auch nervös das Handy aus der Hosentasche ziehen.

Schliesslich fuhren wir los und ich hatte das dumpfe Gefühl, der Busfahrer aus Windisch, der das Gaspedal nur per Blindenhund findet, hätte sich nach Basel versetzen lassen. Die haben im Übrigen eine Haltestelle namens “Brausebad”. Was soll DAS denn? Also ab zum EuroAirport, wo unser EasyJet-CheckIn genau fünf Minuten vor unserer Nase zu machte. Strafe muss sein, deswegen verspätete sich der Abflug auch um eine Stunde, was uns aber trotzdem nicht ins Flugzeug brachte sondern zum Stranden auf dem wohl langweiligsten Flughafen aller Zeiten. Sogar der Dschungel-Strip in Nordaustralien war spannender und der bestand aus einem Namensschild, ein paar Blechtonnen und einem Feuerlöscher.

Da die nächste Variante mit SleazyJet erst abends um Neun angeboten worden wäre, wollten wir die Variante des kostenpflichtigen Umbuchens ins Auge fassen. British Stairways bot uns einen Platz ECONOMY zum sagenhaften Preis von 1000 Franken an. Pro Person. Wie hätten wir DAS ablehnen können!? Sehr einfach und schnell. Via Phantasierückflugsdatum hat die Dame dann den Preis allerdings gedrückt auf nur 700-irgendwas pro. Vier Meter weiter erwartete uns dementsprechend SWISS, mit der wir eigentlich nicht fliegen wollten, weil man da zusätzlich Service-Taxe zahlt, um keinen Service zu bekommen. Da waren wir dann mit 370 pro mit dabei und haben eigentlich so viel bezahlt wie wir von Anfang an hätten bezahlen können, wenn wir ab Zürich geflogen wären, aber hey, so viel Abenteuer muss sein. Also buchen, einchecken (sicher ist sicher) und zwei Stunden warten. Immer noch besser als zehn.

An Flughäfen bietet sich Shopping an. Um vom einen Kiosk zum anderen zu kommen in Basel braucht man einen Personalausweis, weil zwischen den Läden befindet sich die Passkontrolle, da Basel auf verschiedenen Hoheitsgebieten liegt. Verwaltungstechnisch. Ebenfalls in der Mitte liegt eine Stehbar. Dort kommt zwangsläufig die Frage auf, ob eigentlich französische Kellner alle zusammen im Untergrund von Paris geklont, gezüchtet und dann in die ganze Grande Nation du Schlechtes Benehmen exportiert werden. Furchtbare Gestalt. Und der Kaffee schmeckte kalt fast besser als warm. Dafür konnte ich während der ganzen Umbuchungs-, Planungs- und Etc-Aktion kontinuierlich SMS nach England schreiben und alle fünf Minuten den Ankunftsflughafen ändern. Passend hat auch unser erster Gastgeber (bei Erhalt der ersten Mail um halb zehn von seiner Angetrauten) als erstes gedacht: “Mail? Um DIE Zeit? Was verdammt haben die beiden JETZT angestellt?”

Schliesslich wurden wir aber doch in ein Propellerflugi verfrachtet (Premiere in der Grösse) und nach London, England verfrachtet. Zum City Airport (Premiere). Dort haben wir für den zehnminütigen Transfer extra einen Bus gekauft, er war grad so günstig zu haben. Dann per Tube (U-Bahn) zur Paddington Station, wo wir sofort nach einem für uns unsinnigen Tarif Karten kauften, in den nächsten Zug stiegen und feststellten, dass in UK jeder Depp bereits am Freitag frühnachmittags Feierabend macht und mehr zahlenden Touris die Sitzplätze wegnimmt. Aber nach einer halben Stunde durften wir uns dann auch zu den Grossen setzen und freundlicherweise waren direkt neben uns die Behindertenplätze, die Feuerlöscher und sämtliche Notrufknöpfe. Hallo? Wollte uns da jemand was sagen?

Angekommen dann wurden wir entgegen genommen (kurz nachdem ich knapp einer Auseinandersetzung mit einem Hoohoohooligan entgehen konnte) und ja, Kaffee war heiss und Kartoffelchips mit Essig schmecken bei JEDEM UK-Trip gleich beschissen. Der Abend verlief dann plaudernderweise und mit Unterstützung englischen Essens (essbar, aber irgendwie kein erkennbarer Geschmack) durchaus angenehm und wenn mir meine Hosts nochmal Sonnenblumen ausdrucken und das Bett dekorieren, dann prügel ich die durchs Haus. Den Eisbären hingegen haben sie mir vorenthalten. Am Samstag morgen english breakfast, sprich Fett als Geschmacksträger. Wobei, nein, das war am Samstag gar nicht mal so schlecht, da gab es Perogies. Kanadische Teig-mit-Kartoffel-und-Speck-Füllung-Täschchen sind das. Und dann war Abfahrt. Nach Wales.

Und weil das doch etwas länger wird, Übergang zum nächsten Eintrag.

Aktuell im Ohr: Girls Aloud – Sound of the Underground
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