Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Gib Gummi

Abgelegt unter: Allgemein | 30.06.2004 (11:45) |

Bei einer Eröffnung in London wurde als prominentes Zugpferd die Aguilera eingespannt weil das trendy ist und man offensichtlich sonst keine Leute in den Laden bekommt. Oder Harrod’s versucht auch die junge Klientel ein wenig mehr zu motivieren, dort einzukaufen. Im Zuge dieser Eröffnung wurden natürlich Bilder geschossen, die mehr oder weniger vorteilhaft sind. Dieses hier finde ich persönlich nicht ganz gelungen, deutet aber durchaus darauf hin, in welcher Sparte Xtina noch Vermarktungskapazitäten hätte, wenn es mit dem Singen nicht mehr so klappt. XXXtina dann.

Um den Heimmarkt nicht nur mit Vollgummiprodukten zu versorgen (wird ein Gummifetischist, der zugleich Autofreak ist, eigentlich beim Anblick des Michelinmännchens rattig?) sondern auch mit visuellen Unterhaltungsprodukten, existiert eine sehr sehr sehr grosse Industrie für P*rn*. In verschiedensten Ländern. Eines davon ist Kalipornien. Da gab es kürzlich ein richtiges Drama, weil da wurden plötzlich Leute mit AIDS infiziert. Wie konnte denn DAS passieren! Hui! Jahrelang crosscountry vögeln und sich dann wundern, wenn man sich was einfängt? Sind die HOHL? Schon mal was von Berufsrisiko gehört? Ja, das gibt es auch beim Poppen. Hier trägt man halt keinen Schutzhelm sondern ein Tütchen. Oder eine Krücke nach dem Bruch. Oder ein Coldpack, je nachdem. Jedenfalls hiess es, die Gefahr sei gebannt und man könne jetzt wieder drunter und drüber. Ohne moralisieren zu wollen, die Sache ist weder vom Tisch noch aus dem Bett und da ja bald Ferien sind: Bringt andere Souvenirs nach Hause als eine Krankheit. Egal ob Montezumas Rache oder was Deftigeres. Es gibt Dinge, die töten auch, wenn man nicht ununterbrochen darüber redet.

Aktuell im Ohr: New Order – Vanishing Point

An die betreffenden Betroffenen

Abgelegt unter: Allgemein | 22.06.2004 (15:53) |

Ich hab es versucht, musste aber feststellen, derzeit ist nur heisse Luft. Im Kopf. Deshalb erkläre ich hiermit offiziell, dass das keksische Tage-Buch aus kreativitätsregenerierenden Gründen ein Sommerpäuschen angeht. Was nicht heisst, dass mir zwischendurch nicht trotzdem ein paar Gedanken entgleiten. Aber geht davon aus, dass es wie beim Barte eines Teenagers nur spärlich spriessen wird. Meinem Geist gönne ich aber insofern keine Ruhe, weil noch ein paar Projekte am Köcheln sind, die am Ende eigentlich ja auch euch wieder zu Gute kommen.

Also sag ich mal: Geniesst den Sommer (auch wenn es derzeit schüttet wie aus Kübeln), haltet euch geschmeidig und wie es der Arnienator so schön sagte: Ai’ll bii bäaäck!

Beschwerden bitte in die Kommentare.

Aktuell im Ohr: 18 Summers – Girl Of 18 Summers

Well… Everybody drunk yet?

Abgelegt unter: Allgemein | 13.06.2004 (19:09) |

Ich bin derzeit nicht verschollen, sondern in England zu einer Hochzeit geladen. Gut geladen waren auch die meisten Gaeste, aber irgendwie scheint das bei Englaendern eine Basisanforderung fuers Funktionieren zu sein. Lustigerweise ist hier fats dreissig Grad, die Sonne brutzelt auf die sonnenbranderfahrenen Haeupter und der Wetterbericht zeigt an, dass es zu hause kalt ist und regnet. Verkehrte Welt. Ebenso verkehrt, wie im Radio im gleichen Satz “Europas Fussballelite” und das Wort “Schweiz” erwaehnt werden. Strange. Und die Tastaturen hier sucken big time. Ich werde versuchen auf einem Keyboard, mit dem man schreiben kann, nach meiner Rueckkehr einen Zusammenfassung einer womoeglich typischen english wedding zu artikulieren. Jetzt ist aber erstmal Essenszeit und ich ahne Fuerchterliches.

Aktuell im Ohr: Royal Air Force Fluglaerm

Well… Everybody drunk yet?

Abgelegt unter: Allgemein | 13.06.2004 (19:08) |

Ich bin derzeit nicht verschollen, sondern in England zu einer Hochzeit geladen. Gut geladen waren auch die meisten Gaeste, aber irgendwie scheint das bei Englaendern eine Basisanforderung fuers Funktionieren zu sein. Lustigerweise ist hier fats dreissig Grad, die Sonne brutzelt auf die sonnenbranderfahrenen Haeupter und der Wetterbericht zeigt an, dass es zu hause kalt ist und regnet. Verkehrte Welt. Ebenso verkehrt, wie im Radio im gleichen Satz “Europas Fussballelite” und das Wort “Schweiz” erwaehnt werden. Strange. Und die Tastaturen hier sucken big time. Ich werde versuchen auf einem Keyboard, mit dem man schreiben kann, nach meiner Rueckkehr einen Zusammenfassung einer womoeglich typischen english wedding zu artikulieren. Jetzt ist aber erstmal Essenszeit und ich ahne Fuerchterliches.

Aktuell im Ohr: Royal Air Force Fluglaerm

Das erotische Lexikon

Abgelegt unter: Allgemein | 09.06.2004 (9:35) |

Wiedergefunden und wiederbelebt. Das wollte ich vorerst keinem vorenthalten. Weitere Begriffe können in Vol. 2 auf Zuruf aufgenommen werden.

Im ganzen Bereich des Sex gibt es immer wieder Missverständnisse, weil weder Frau noch Mann (meistens Mann) wissen, worum es eigentlich geht. Die meisten Begriffe stammen aus der Medizin, die wiederum ihre Ausdrücke aus der toten Sprache Latein bezieht. Da die wenigsten von uns weder Arzt noch tot sind, uns aber wissenstechnisch im Bett nicht blamieren wollen, müssen wir eben zu anderen Mitteln greifen. Entweder man hüpft von einem Gleitmittelnapf zum nächsten oder man informiert sich hier anhand dieses praktischen Lexikons, das sich bequem per Laptop unter jedem Bett leicht zugänglich verstaut werden kann (von Wasserbetten, Futons und Luftmatratzen wird abgeraten).
Die Aufstellung findet einfachheitshalber in alphabetisch aufsteigender Reihenfolge statt. Das setzt natürlich voraus, dass Sie noch in der Verfassung sind, ihr Gehirn OBERHALB der Gürtellinie soweit einzusetzen um diesem System zu folgen.

A

Abstinenz
Die wohl dümmste Einstellung. Eigentlich das gleiche wie Askese, aber dann auch noch freiwillig gewählt.

Akt
Ähnlich wie im Theater, erst kommen alle Beteiligten auf die Bühne, spielen ein bisschen rum bis zum Höhepunkt des Stückes und hoffen danach auf Applaus.

Anal
Stammt ab von Analphabetismus, das heisst, wer heute weder lesen noch schreiben kann ist ziemlich im Arsch.

Aphrodisiakum
Geil machende Substanzen zum Essen oder Trinken. Wunschtraum vieler (hauptsächlich männlicher) Menschen, durch Einnahme eines Nahrungsmittels
superpotent zu werden (Viagra ist ein Medikament, kein Nahrungsmittel). Andere sollen durch Aufsprühen im Sinne von Parfum alle Frauen betören. Funktioniert alles nichts, wer hässlich ist, bleibt das auch.

Askese
Die wohl langweiligste Einstellung von allen. Da kommt nicht eine einzige Stellung vor.

C

Cunnilingus
Stammt von bayrischen Nonnen ab, die zum Teil lateinische Ausdrücke verwendeten. CUN I bedeutet KANN ICH und lingus steht für Zunge oder Sprache, also die Frage, KANN ICH SPRECHEN? Da diese Nonnen kein Schweigegelüdbe abgelegt hatten wurde der Einsatz von Zunge und Lippen natürlich konsequent praktiziert. Fand später den Weg über die Klostermauern hinaus.

D

Defloration
Etwas unromatische Umschreibung für das Plücken einer Blume. Obwohl hier der Stengel nicht abgerissen wird.

E

Ejakulation
Das Herausschiessen warmer Flüssigkeit aus einer engen Öffnung, am einfachsten zu beobachten bei Teekannen oder alten Kaffeekrügen. Farblich eher mit Sahne verwandt, aber diese wird nicht warm ausgeschenkt.

Ekstase
Das Ausschalten der Gefühle durch totale Glücksseligkeit, das Vergessen vom Rest der Welt. Festgestellt bei Männern in der Sportwagenabteilung am Autosalon und bei Frauen in der Boutique beim Sommerschlussverkauf.

Erektion
Die meinungsmässige Versteifung eines männlichen Körperteils auf das Recht zu Kontakt mit weiblichen Körperteilen. Eine Erektion funktioniert analog einem Blutsturz von Gehirn zu Penis, was die mangelnde Fähigkeit zur Kommunikation erklärt, die auftritt, sobald eine E. eingetreten ist.

Eunuch
Haremswächter in arabischen Ländern, der seines Gehänges entledigt wurde, damit er den Frauen des Sultans nicht an die Wäsche kann. Nun ja, an die Wäsche konnte er trotzdem, aber was hätte es gebracht? Konnte aus dem Pulk der Frauen an der Stimme nicht mehr ausfindig gemacht werden, da die oben genannte Entledigung zu hoher Stimme führt. Was die Frage nach dem Verbleib gewisser Körperteile bei einigen Musikern aufbringt…

Exhibitionist
Mensch, der mehr zeigt, als andere bereit sind anzusehen oder Mensch der denkt, anderen mehr zeigen zu müssen als gut für sie ist. Oder ihn. Oder umgekehrt. Kann in freier Wildbahn in Hauseingängen oder Parks angetroffen werden.

F

Fellatio
Fellatio bezeichnet die Stimulation des männlichen Vergnügunszentrums mit Lippen oder Zunge. Wurde von Fell abgeleitet, weil es da immer etwas pelziger ist.

G

Geil
Es ist etwas geil, wenn man es cool oder lässig findet. Also ist man entweder erkältet (das heisst dann aber Krankheit) oder aber im momentan gültigen IN-Style angezogen.

H

Homosexualität
Homo bedeutet gleich. Deshalb sind alle Männer homosexuell, denn sie wollen alle immer gleich Sex.

I

Impotenz
Achtung Verwechslungsgefahr, hier geht es nicht darum, etwas IM PO zu haben! Es handelt sich bei der Potenz um einen mathematischen Ausdruck, nämlich um das Produkt gleicher Faktoren. Die Vorsilbe dreht es um und will heissen: Klappt’s beim einen Mal nicht, klappt’s beim nächsten Mal erst recht nicht.

Inzest / Inzucht
Sehr sehr enge familiäre Verhältnisse.

K

Karezza
NICHT die Hosentaschenpizza, nur auf den ersten Blick miteinander verwandt.

Kastration
Das Entfernen der Glocken am Ende des Turmes. Zum Teil auch Entfernung des Turms. Bauliche Massnahme um zu verhindern, dass Turm verbotenerweise auf Frau stürzt.

Klitoris / Kitzler
Das Humorzentrum der Frau. Wird dieses beim Sex nicht gefunden, hat keiner mehr was zu Lachen.

Koitus
Ist eigentlich falsch geschrieben, denn KO steht für ZUSAMMEN und dann sollte das eigentlich INTUS heissen, also HINEIN. Also vereinfacht: Man macht zusammen was rein.

Koitus interruptus
Zusammen was reintun, allerdings bedeutet INTER zwischen. Es kommt also etwas dazwischen, meistens die Erinnerung daran, dass auf dem Sportkanal gerade etwas wichtiges läuft.

M

Masochismus
Von Masoch entwickelter Volkstanz, bei dem es darum geht vom Partner den Arsch versohlt zu BEKOMMEN.

N

Nekrophilie
Das Bespringen überalteter texanischer (oder anderer) Ölmillionäre zwecks Abgreifen des ziemlich rasch anstehenden Erbes.

Nymphomanie
Nymphen sind mystische Gestalten, die jeder gern kennen würde, es aber nicht tut. Omaninnen sind die Unterart, die nicht wissen, wann genug ist.

O

Orgasmus
Hat nichts mit dem Ohr sondern mit anderen Körperöffnungen zu tun, fälschlicherweise wird angenommen, man MUS GAS geben, was aber eher hinderlich ist (beim einen Geschlecht). Gilt bei den Männern als Höhepunkt eines Abends, bei Frauen als Anzeichen dafür, dass ihr Abend gelaufen ist, wenn der Mann schneller war.

P

Penis
Von Männern als das Mass aller Dinge angesehen, was eigentlich tragisch ist, da die meisten Männer niemals über Mittelmass herauskommen. Abgesehen von den dafür bekannten Ausdrücken wie Schw…, La… oder Ha…. (die Ausdrücke bzw. deren Ursprünge werden meist eher widerwillig in den Mund genommen) verteilen die meisten Männer Namen an ihre Anhängsel, damit sie wenigstens EINEN Gesprächspartner haben.

S

Sadismus
Von Marquis de Sade begründete Art des Volkstanzes, bei der der Spass daraus bezogen wird, dem Tanzpartner den Arsch zu versohlen.

Sodomie
Sehr sehr enges Verhältnis zu Haus- oder Nutztieren (je nach Grösse). Also Grösse des Tieres.

U

Uterus
Begriff für Gebärmutter, etwas verwirrend, denn jede Mutter musste einmal gebären. Von den Lateinern wahrscheinlich für den exakten Moment der Geburt vorgesehen.

V

Vagina
Alter Ausdruck der frühen Geologen für feuchte Höhlen. VAG INA stand für WAG DICH HINEIN (vorarlbergisch). In der heutigen Zeit des Massentourismus und Abenteuersports hinfällig, da man sich meist mit ungezügelter Fröhlichkeit ins Innere und damit öfters Menschen ins Verderben stürzt.

Voyeur
Mensch, der mehr sehen will, als die deutschen Privatsender nach Mitternacht zeigen. Kann in freier Wildbahn meist in Gebüschen angetroffen werden.

W

Wichser / Wixer
Irregeleiteter Ausdruck. Man kann Schuhe wichsen oder Fussböden, später wurde die Bezeichnung für das rasche Hin- und Her-Bewegen bei diesen Vorgängen auch auf das Berühren der körpereigenen Genitalien ausgedehnt. Obwohl hier im Gegensatz zum Ursprung nichts aufgetragen wird. Ausser vielleicht Vaseline. Oder Marmelade. Oder… Ach, egal…

Z

Zölibat
Hat nichts mit Batman zu tun sondern beschreibt die sexuelle Enthaltsamkeit bei Geistlichen oder bei Verheirateten. Das bezieht sich allerdings bloss auf den Sex mit ANDEREN.

#

6
Die 6 ist eine Zahl, die fälschlicherweise immer wieder in Zusammenhang gebracht wird mit schlüpfrigen Themen. Dabei schreibt sich SEX SEX und die 6 wird mit SECHS ausgeschrieben. Ähnliches geschieht auch beim -> Wichser.

Also, wer hat noch Fragen?

Aktuell im Ohr: David Bowie – China Girl

Excelformel: Führende Nullen

Abgelegt unter: Allgemein | 07.06.2004 (20:31) |

Was ist es eigentlich, was eine Grossmacht gross macht? Alleine die Grösse des Landes kann es ja nicht sein, also muss es personell bedingt sein, also was da so an der Spitze steht. Derjenige, der an der Macht ist. Was ist denn mit den beiden grössten Anhäufungen von Land, Geld und fehlgeleiteten Absichten los. Früher konnte man bei den Russen davon ausgehen, dass sie sich mit einheimischem Kartoffelgebrautem ins Grab soffen, aktuell scheint das nicht zu funktionieren, bei dem muss man nur dauernd das Gefühl haben, er beisst einem Mitarbeiter den Kopf ab. Die Amis hingegen waren über die Jahre kreativer bei ihren Chefs, egal ob im Typus oder in der Art, wie sie auffielen und für Aufregung oder Erregung sorgten.

CIA-Skandale, Erdnussbauern, Wahlpannen, Schauspieler als Präsidenten, Ex-Wrestler und Bodybuilder als Gouverneure. Saxophonspieler wiederum als Präsident, der allerdings lieber andere blasen liess, dabei aber das Verhältnis zu Kuba wieder auf ein neues Niveau gehoben hat. Das war ja irgendwo originell. Ob sie wohl auch gezogen, aber nicht inhaliert hat? Da war man immer wieder gespannt, was als nächstes kommt. Für die Tourismusindustrie am schädlichsten aber war dann die Familie der sprechenden Büsche, die definitiv besser in einem Monty Python Film geblieben wären. Die olle Mama lief bei jedem Staatsempfang Gefahr einzunicken und in der Suppe zu ersaufen, der Papa sicherte sich Benzin für seinen Fuhrpark und irgendwann seinem Sohn den Gang zum höchsten Amt. Nein, nicht zum Klo. Klopapierblättchen von Hand auszählen.

Nein, der musste ja Präsident werden, weil seinem Vater das Wort Präservativ unbekannt war. Der Schorscherl musste natürlich auch nachwuchsen, nur ging dem stockkonservativen Heini etwas daneben und er züchtete sich saufende und kiffende Teenies ran. Ob Britneys Nachname auch Boosh lautet? Egal. Nun kann man ja heutzutage in Ländern dieser Grösse nicht einfach revolutionieren, vor allem deshalb, weil die meisten Amis von Geografie sowas von keine Ahnung haben, dass sie Washington nicht in einer Million Jahren finden würden. Aber deshalb versucht sich der G.W.B. regelmässig selbst zu entsorgen. Zuerst erstickt er fast an einer Brezel (Freedom Pretzel?), dann knallt er vom Mountain Bike und schlägt sich die Fresse blutig (erinnert mich an Two Tribes von Frankie, aber das lief etwas anders) und jetzt versuchte er sich selber mit einem Regenschirm zu massakrieren.

Aber zurck zum Tourismus: Amerika ist ein schönes Land, da gibt es auch nette, intelligente Leute. Das sind die, welche raus wollen. Aber wenn man reinwill, dann ist das nicht ganz einfach. Wenn man sich überhaupt traut. Nicht wegen der Attentäter, sondern wegen den neuen Zollvorschriften. Ich kann nicht da ankommen, dem Zöllner ans Bein schiffen und dann sagen, ich hätte biometrische mit biologischen Daten verwechselt. Na, Mann, jetzt ziehen Sie DA mal die DNS raus. Überhaupt, an der Grenze muss ja jedes Gemüse abgegeben werden und jedes Fleisch. Eigentlich erstaunlich, dass Menschen trotzdem ab und zu reingelassen werden. Vor allem Vegetarier, die sind ja schon mehr Gemüse als Fleisch. Und wie war das mit Sojaöl in aufgepumten Brüsten? Wird das deklariert? Hallo? Erfahrungswerte?

Aktuell im Ohr: The Crystal Method – Realizer

Ab in die Wüste

Abgelegt unter: Allgemein | 07.06.2004 (10:53) |

Damals, früher, 1988 war das, da hat man noch ohne DigiCam fotografiert. Da gab es noch keine integrierten Programme, die Panoramafotos machten. Heute kann das schon fast jede Schnickischnacki-Kamera. Gerade deshalb bin ich vielleicht auf das Bild (die Bilder) hier besonders stolz. Ja, ich weiss, irgendein Blabla da draussen kann das sicher besser und ja, man könnte noch an der Belichtung fitzeln und ja, man könnte PiPaPo. Aber macht das erstmal selber. Liegt im übrigens im Südwesten der USA und heisst Lake Powell. Aufgenommen im Juni. Wer später kommt, hat kein Wasser mehr drin.

PS: Hatte leider grade keine Bilder von umgefallenen Töpfen, kotzenden Katzen oder vom Seniorenturnen zur Hand, dafür fühle ich mich noch nicht Loggig genug.

PPS: Nebenbei suche ich diese Bilderserie von diesem coolen Baum, der pro Jahreszeit einmal fotografiert wurde. Hätte ich gern, finde ich aber nicht. Hat jemand?

PPPS: Wenn PS Post Scriptum heisst, wie wird dann Prä Scriptum abgekürzt? Vorwort gilt nicht. Präser?

PPPPS: Na gut, es gibt dann Prolog. Und den Epilog. Für danach. Oder ist das ein epileptischer Weblogschreiber? Gibt es denn auch Proptilepsie? Oder Pepsilepsie, wenn man zu schnell zu viel Kohlensäurebrause runtergeschüttet hat?

PPPPPS: Ich glaub, ich hör jetzt auf.

Aktuell im Ohr: Dido – White Flag

Einfach mal so sinnlos daher geschwafelt

Abgelegt unter: Allgemein | 04.06.2004 (15:49) |

Es gibt Dinge, die sind einfach nur sinnlos oder völlig unpassend. Das hier beispielsweise:

Andere Beispiele, die mir kürzlich verquer kamen: Ein superschnittiger, topeleganter, arschteurer Jaguar in MINTGRÜN. Also wie die Füllung eines After Eight. Grässlicher Anblick. Ebenso sinnlos, das Wissen drum, dass in Schweden Sex mit Tieren nicht verboten ist. Wie heisst ein Puff in Schweden? Elch. Also nö. Ebenso nö sind Internetnutzer mit Modem. Haben die noch was davon ausser nostalgischen Gefühlen? Dass ich anno 1994 mit einem luxuriösen 14’4er Modem angefangen habe ist in Ordnung, aber inzwischen sollte man auch im Ghetto… in der Provinz entdeckt haben, dass es Modems gibt, die ohne Handkurbel funktionieren.

Ebenfalls sinnlos: Pfefferspray für die Handtasche, wenn die Handtasche mit Krempel so vollgemüllt ist, dass der Pfefferspray nicht mehr reinpasst. Oder die typische Frauenhandtasche mit Pfefferspray in der Basiskonfiguration. Fragt eine Frau mit Handtasche nach einem Tempo oder einem Labello. In der Zeit, in der sie sucht, geht ihr kurz einkaufen oder zum Sport. Ein Überfaller hat ja wahrscheinlich keinen Job und Zeit zum warten, also alles kein Problem. Der Wunsch nach einem Schweizer Armeemesser in diesem Zusammenhang ist auch witzig. “Da kann ich mich verteidigen”. Ich will ja mal sehen, wie eine Frau ohne sich einen Fingernagel anzuschranzen ein Armeemesser öffnet. Und dann gleich beim ersten Mal das richtige Teil erwischt. Bei “True Romance” tat es zwar auch ein Korkenzieher, aber mit einer Lupe oder dem Zahnstocher (je nach Modell) ist der Einschüchterungsfaktor nahezu bei Null.

Interessantes Thema. Da bleibe ich dran. Wenn mir grad nichts Sinnloseres einfällt.

Aktuell im Ohr: U2 – New Year’s Day

Banalitäten

Abgelegt unter: Allgemein | 02.06.2004 (14:04) |

Something is railwaying itself on.
Etwas bahnt sich an. Ich spür es. Da drückt was. Aber davon später mehr. Ich wollt’s bloss eben sagen. Nicht dass hier jemand denkt, es passiert hier nichts mehr. Oh doch. Nur jetzt nicht. Später. Zuhause dann. Weil in diesem ebigen besagten Zeitpunkt habe ich noch nichts zu sagen (böse Zungen behaupten “auch sonst nicht”), beziehungsweise hätte ich zwar, aber die Zeit fehlt. Aber das nur am Rande. Ich seh’ euch da, wo die Sonne auch im Dunkeln nicht hinscheint.

Nachtrag:
Doch nicht. May take some more time.

Aktuell im Ohr: Delerium feat. Sarah McLachlan – Silence (auf ganz leise)