Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Sag das doch der Mutter mal

Abgelegt unter: Allgemein | 14.04.2003 (12:18) |

Warum bitte heisst es eigentlich Muttermal? Der alte Witz, warum es Muttersprache heisst (Der Vater kommt nie zu Wort, haha), kommt hier irgendwie nicht so richtig als Erklärung zum Tragen. Wenn man so sieht, wo man selber diese Dingerchen hat und dann mit seiner Mutter vergleicht, kommt man normalerweise zum Schluss, dass die Mutter ihre Male ganz woanders hat. Also kommt’s nicht von da. Hat vielleicht der Vater welche? Wenn ja, dann müsste es Vatermal heissen, tut es aber beides nicht, weil da sowas von kein Zusammenhang besteht. Das einzige Ding, was wirklich als Muttermal durchgehen würde, das ist der Bauchnabel. Da besteht zumindest ein direkter Zusammenhang zwischen mütterlicher Ursache und Wirkung. Hatten eigentlich Adam und Eva Bauchnäbel? Bauchnabel? Bauchnabels? Wenn ja, WOHER BITTE? Überhaupt: Wozu hatten die eigentlich Geschlechtsorgane (oder hatten sie gar nicht?) BEVOR sie aus dem Paradies geschmissen wurden? Denn erst da kam ja die Sache mit dem “Ihr sollt gefälligst unter Schmerzen am Körper und unter Schmerzen am Portemonnaie Kinder zeugen und halten und euch drüber ärgern wie ich mich über euch!”. Wenn da die Ausstattung VORHER schon da gewesen wäre, dann müsste das eigentlich zum reinen Vergnügen gedacht gewesen sein. Und waren die beiden verheiratet? NEIN! Sollen also die Katholiken nicht so einen Aufstand machen. Irgendwie finden sich ja in der Bibel einige Unstimmigkeiten. Die Trompeten von Jericho zum Beispiel, da bringen ein paar Täterääs ganze Stadtmauern zum Einstürzen. Realismuswerttung: 10%. Hätten die damals die Stadt mit Kotzkübelböck oder Alecksander beschallt, dann wäre die Stadt intakt geblieben und trotzdem hätten sich die Bewohner sofort ergeben. Das lässt sich sogar in den Alltag überführen. Nicht mehr: “Geld her oder ich schiesse!” sondern: “Geld her oder ich spiel ganz laut ‘Take Me Tonight’ von meinem Kassettenrekorder!” – “Oh mein Gott, nein! Hier nehmen Sie alles!”

Aktuell im Ohr: Gesäusel. Diesmal aus einem kegelförmigen, halbtransparenten Billigradio. Also in Sachen Musikgeräte sind Frauen echt noch etwas unbedarft.

Sendepause?

Abgelegt unter: Allgemein | 13.04.2003 (12:27) |

*biep* *biep* biep* *biiiiiiiiiiiiiiiiiep*

Ferrero Testarossa

Abgelegt unter: Allgemein | 13.04.2003 (11:51) |

Sehr geehrte Ferreros

Ich möchte mich bei Ihnen über Ihre irreführende Werbekampagne beschweren. Eigentlich ist mein Mann Raffaello ja ein richtig Lieber, und ich geh im auch gern an die byzantiner Königsnüsse. Aber immer wenn
ich meinen Freunden ein Küsschen gebe, dann wird er furchtbar eifersüchtig. So richtig aber! Und ich denk dann nur noch “Kinder! Wie soll ich das denn wieder riegeln?”. Weil wenn er so richtig auf Testosteron ist, dann ist nichts mehr bueno im Country. Ich kann zu ihm dann so oft Mon Chérie sagen wie ich will oder die Milchschnitte für ihn machen, das bringt aber gar nichts. Und dann ist Ende Feuer im Karton. Wenn’s blöd kommt, muss ich sogar Angst haben, dass er zu einer Nuttella geht. Können Sie so etwas verantworten? Retten Sie meine Ehe!

Freundlichst
Ihre Raffaella Giotto

(Eine Fun-Mail, die niemals geschickt werden wird, weil Fellelo offensichtlich keine Mails bekommen will und wenn man so mitbekommt, wie die sich im Web aufführen, dann verstehen die ohnehin keinen Spass. Schade irgendwie. Hätte gerne ein paar Gutmach-Goodies ausgehandelt…)

Aktuell im Ohr: Orbital – Technologique Park (Soundtrack xXx)

Sollte mir das zu denken geben?

Abgelegt unter: Allgemein | 11.04.2003 (15:33) |

Aussage von Smokey: “Jetzt weiss ich, warum du dich nicht mehr rasierst. So bekommst du wenigstens ein bisschen Farbe ins Gesicht.” Ähm. Öhm. Hm. Soll halt mal wieder einer einen dreckigen Witz erzählen damit ich rot werden kann.

Nachtrag:
Ihr dürft gerne versuchen, meine Gesichtsfarbe durch Hinterlassen von unanständigen Witzen in den Kommentaren zu verändern. Los, traut euch.

Aktuell im Ohr: Lambretta – Bimbo

Die Highlight-Folge auf keksi.tv

Abgelegt unter: Allgemein | 11.04.2003 (10:47) |

Wenn Pro7 ausgewählte Folgen einer TV-Serie als “Highlight-Folge” bezeichnen kann (und zusätzlich immer schon Ausblicke auf nächste Woche zeigt und man eigentlich schon weiss, wie die krasse Schlussszene ausgehen MUSS), kann ich das natürlich schon lange. Also was ist bei mir derzeit total hip und in?
…im Leben: BesteFrauVonWelt
…in der Küche: Kartoffel-Nuss-Brot von der Migros und Pfeffersalami
…in den Ohren: Wolfsheim – Casting Shadows, das neue Album, sher schöne Sache
…auf dem Klo: GameBoy Advance SP silber, mit Metroid Fusion
…im Heimbüro: EverQuest – Die Erklärung was das ist, ist fast fertig getippt
…im Wohnzimmer: Alias im TV und auf DVD was Spass macht und kracht. Grossbild und Surround. YES!
…vor mir: Umzug in tolle Wohnung mit toller Frau
…auf dem Bauch: HotPack
…im Mund: Chocoly 8-Korn-Kekse mit einer Schicht Schoggi dazwischen
…hinter mir: der coolste Chef, bei dem muss ich noch nicht mal schleimen
…in meinem Kopf: wieder mal zu viele Ideen um sie alle zu Papier zu bringen
…auf der Bestellliste: iPAQ H5450, new Toy for Boy
…auf dem Nachttisch: Für Designer, nicht für die Technikfritzen

Aktuell im Ohr: Wolfsheim – Everyone Who Casts A Shadow

Nehmen Sie sofort Ihre Zunge aus dem Mund dieser Frau

Abgelegt unter: Allgemein | 10.04.2003 (15:50) |

Du bist so niedlich. Du auch. Du aber noch mehr. Nein, du! Nein, DU! Ach, du bist so toll. Nein, DU bist toll! Du bist aber toller als ich! Hach, bist du schnucklig. Hach, seid ihr nervig! Verliebte Pärchen sind eine Plage. Da will man einen kleinen Ausflug machen und wo man hinsieht turtelnde Paarungen, die den Zuckerquotienten in ihrer Umgebung in ungesunde Sphären hochtreiben. Die sitzen dann im Restaurant oder Café auch nicht kommunikativ gegenüber, sondern sitzen zusammen auf der Eckbank und parken ihre Hände an Orten, die in der Schicklichkeitsskala sehr tief unten angesiedelt sind. Dann dreht er sich rüber und kitzelt ihr mit der Zungenspitze die Mandeln. Muss ich sowas mit ansehen? NEIN, finde ich. Pärchen in Fussgängerzonen sind auch übel. An einem einzelnen Menschen kann man vorbei gehen, an Zweien, die durch eine Kernverschmelzung offensichtlich an den Händen zusammenevolutioniert sind ist ein Vorbeikommen schon schwieriger. Grade deshalb, weil man sich durch eine unglückliche Fügung des Schicksals genau ZWISCHEN ihnen befindet. Dann strahlen die einen an und warten. Ja was? Soll ich unten durch kriechen? Den resignierten Blick zum Boden deuten Sie offensichtlich so, denn plötzlich reissen sie ihre Arme hoch und lassen einen unten durch gehen. Wie freundlich. Das letzte Mal fand ich sowas im Kindergarten lustig. Und dann strahlen sie weiter. Was muss so eine Zurschaustellung von Glücksgefühlen bloss bei einem Diabetiker auslösen? Noch schlimmer kann es nur dann werden, wenn sie ihre Grunz- und Säusellaute in die Öffentlichkeit tragen, was nur noch getoppt wird von dem weinerlichen Gejaule, das gewisse Leute an den Tag schleifen, die zu dämlich sind, eine ganz normale Frage zu stellen und denken, man erfüllt ihnen einen Wunsch dann eher (willkürlich aus dem Berufsleben gegriffen). Zurück zu diesen Ausflüglern: Versucht doch tatsächlich auch noch eine, was in den Schnee zu schreiben und ihr Anhängsel hält sie von hinten an den Hüften fest, damit sie nicht umfällt. Ja, wie sieht das denn aus!?! Furchtbar. Schrecklich. Also, nein, echt. Wie? Ja, ich weiss, ich bin auch verliebt. Nein, Obige Szenen beziehen sich NICHT auf meine Situation. Was für eine Annahme. Und jetzt soll einer sofort diese schnäbelnden Tauben verscheuchen. Die sollen von der Parkbank weg, ich will mich mit meiner Freundin hinsetzen können. Ganz nah zusammen. Weil es übel kalt ist. Was denn sonst?

Aktuell im Ohr: And One – Sometimes

Nicht jeder der Nivea benutzt hat auch Niveau

Abgelegt unter: Allgemein | 08.04.2003 (19:30) |

Einmal mehr frage ich mich. Wie konnte ich nur? Und dann antworte ich mir: Weil’s einfach Spass macht. Obwohl jetzt bestimmt einige vehement den Kopf schütteln werden. Oder ihr Gesicht verziehen, als ob sie soeben in eine frische Zitrone gebissen hätten. Es wird wahrscheinlich auch keiner zugeben, das jemals getan zu haben. Meine Ohren haben’s zwar gehört aber nicht inhaliert. In der Art. Geschweige denn dafür Geld ausgegeben. Oder verschämt aus dem Internet geladen. Oder gar mit dem FUss gewippt wenn’s im Radio läuft! NIEMALS! Macht keiner, niemand, niemals, nirgends. Wie keiner Bild/Blick/Kronenzeitung liest, sie aber trotzdem auflagenstärkste Zeitungen des Landes sind oder auch nie einer eine P*rn*-Website näher als 37 Klicks an seiner Maus hatte. NIIIIIIIIIIE!!! Aber ICH geb’s zu. Wie so vieles anderes auch, mir ist ja nicht vieles peinlich. Nun gut. Ich höre Scooter. Jetzt ist es raus. Ich höre es sogar laut. Noch lieber hätte ich aber die Karaokeversion, weil ich einfach finde, dass die Stimme von Äitsch Piii das wirklich Üble daran ist und nicht der Sound als solches. Lustige Videos haben sie ja auch. So bonbonmässig bunt und zusätzlich auch noch laut. Das aktuelle gefällt mir besonders in der Late-Night-Edition. Was mir am aktuellen Track NICHT gefällt ist, dass die da ein Sample aus einem alten Song drin haben und mir nicht einfällt, was das war. Ihr dürft mir das aber gerne schreiben, auch anonym, wenn ihr nicht zugeben wollt, dass ihr da hingehört habt. Ich garantiere euch, die Ohren fangen entgegen anders lautenden Gerüchten NICHT an zu bluten. Oder doch? Nein, war nichts. Vieleicht finde ich in meiner Verlosungskiste sogar noch einen Preis (wenn mir Matthias mit den rausgepressten Ideen mal seine Adresse mailt, dann gibt’s nachträglich noch einen Trostpreis für die letzte Mitmachaktion, wo er sich so Mühe gegeben hat). Ob es was bringt, wenn ich mir zum Headbangen die Haare wachsne lasse?

Aktuell im Ohr: Scooter – Level One

Dialeckt mich doch mal

Abgelegt unter: Allgemein | 05.04.2003 (11:40) |

Gestern hatten wir es von verschiedenen schweizer Dialekten, mehr oder weniger bizarr. Dass man die einen als Ausländer mit der Zeit verstehen lernt, andere hingegen bleiben auch Schweizern ewig verschlossen. Dabei ist mir dann das Beispiel von einem Werbeplakat eingefallen, das ich vor einer Menge von Jahren dort gesehen habe. Dort stand drauf:

“Taar da da?”
“Da taar da.”
“Da da da taar!”

Das ist nicht etwas der Anfang von Beethovens neunter Symphonie (oder schreibt sich das jetzt Sümfonie?), sondern heisst übersetzt:

“Darf der das?”
“Der darf das.”
“Dass der das darf!”

Ich weiss allerdings nicht mehr, wofür da geworben wurde, weil das war doch immerhin 1988 und das ist zu lange für mich. Aber seltsamerweise ist der Spruch hängen geblieben, weil es mich irgendwie fasziniert hat, dass sich Schaffhauser nur mit einem Vokal und bisschen Zubehör verständigen können. Und noch nicht einmal ein “CH” ist dabei oder ein “-li”. Erstaunlich.

Aktuell im Ohr: Camouflage – One Fine Day

Apropos Bäeren…

Abgelegt unter: Allgemein | 01.04.2003 (11:50) |

Lass einen Bären niemals an einen Kühlschrank wo was Beeriges drin ist. Die wollen sich da sofort vereinigen, weil sie sprachlich ja nun nicht so die Hellsten sind und die kleinen Details nicht so ganz erkennen können. Und sofort ist das Erdbeermjamjam weg.

Schleckmaul, elendiges. Aber das scheint bei denen verbreitet zu sein. Einfach keinen Bezug zu Nahrungsmitteln. Demnächst vielleicht weitere Bilder zum Thema “Warum ein kleiner Bär Kirschen essen darf, aber nicht bloss die aus Mon Chérie”:

Oder: “Warum Froot Loops nur bedingt als Penisr… Schwimmringe geeignet sind”:

Oh, hoppla, da waren sie ja schon. Nun denn. Also immer gut auf eure Bärchen aufpassen.

Aktuell im Ohr: Melotron – Folge mir ins Licht (Verdienter Mix des Volkes)
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