Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Auf dr Oim, do gibt’s koa Sünd

Abgelegt unter: Allgemein | 30.04.2003 (19:49) |

Bald, bald geht es in die neue Heimat. Die liegt geografisch gesehen um einiges höher als das Kaff wo ich im Augenblick noch lebe… wohne. Neu geht es auf knapp 600 Meter über Meer, was für einige Leute schon totales Gebirge bedeutet. Da ist Natur! Da ist Leben! Nur etwas hat mich erstaunt. Ein Verkehrsschild (wörtlich zu nehmen), das sich kurz vor dem Ortseingang befindet.

Da scheint im Wald ja tierisch was los zu sein.

Aktuell im Ohr: 18 Summers – Girl Of 18 Summers

Über die Zunge gerollt

Abgelegt unter: Allgemein | 27.04.2003 (22:01) |

Beim Lebensmittel-Hochgeschwindigkeits-Shopping bin ich gestern am Getränkeregal hängen geblieben. Eine Coke-Etikette, die ich bisher noch nie gesehen habe, hat eins meiner Augen auf sich gelenkt und dieses hat dann das zweite nach sich gezogen. Erst dachte ich, das sei wieder so eine neue billige Ekelbrause, doch dann fiel mir ein, dass der Name “Coke” rechtlich geschützt ist. Aber der Schriftzug sah auf seine eigene Art irgendwie… beschissen aus. Also hab ich den aufgedruckten Text genauer untersucht und tatsächlich, ein offizielles Produkt der Coca Cola Company. Plus der Aufdruck NEW! Was tat ich also? Einpacken, denn getestet muss es schliesslich werden das Zeugs, soviel bin ich mir und euch schuldig. Im nachhinein noch viel mehr. Das neue Produkt hört auf den Namen VANILLA COKE. Wie? Richtig gehört. Coke mit Vanillegeschmack. Jedes für sich mag ich gern, also wollte ich wissen, ob es denn in Kombination auch passt. Antwort: Tut es nicht. Cola Light (bäh!) gibt es mit Zitrone, Pepsi (bäh!) gibt es mit Zitrone, aber Coke, was macht man damit? Man lässt es von Vanille vergewaltigen. Im Gegensatz zu anderen Getränken schmeckt das Gesöff nicht mal kalt! Abgang ist bäh-süss und der Nachgeschmack ist eigentlich nur bäh. Der Geschmack von Vanille kann in ähnlicher Intensität auf üblen Lutschbonbons (deren Name ich glücklicherweise verdrängt habe) gefunden werden. nein, nein, liebe CoCoCo, da habt ihr euch einen Schnitzer erlaubt und ich hoffe schwer, dass das nur ein ganz regionaler Versuch ist und bald wieder eingestellt wird zugunsten von etwas, das sich trinken lässt. Gegen genug Kohle könnte ich euch mal ein leckeres Coke-Rezept zukommen lassen. Oder zwei. Aber das verrate ich euch öffentlich genau so wenig wie ihr eure Cola-Zusammensetzung. Das sei ja geheim. Dass Vanilla Coke blöde schmeckt, ist es nicht. Jetzt ganz bestimmt nicht mehr.

Nachtrag:
McDoof sollte neben den faden Apfeltaschen auch die Kirschtaschen wieder einführen und die Blueberry Pies importieren.

Aktuell im Ohr: Melotron – Nur Leben

Vom Leben gezeichnet

Abgelegt unter: Allgemein | 26.04.2003 (22:47) |

Bin ich seltsam? Hm. Falsche Frage, da kenn ich die Antwort schon. Andersrum. Nein, nicht ich. Dass Mann von Frauen in der Regel (nein, nicht DIE) angesprochen wird, ist klar. Der Mann ist schliesslich visuell orientiert. Das geht mir nicht anders. Das ist ja auch normal. Aber ist es zum Beispiel normal, dass ich rattig werde, wenn es zum Beispiel um Computerspiele geht? Wie bei dieser oder der da. Das ist fast noch nachvollziehbar. Auch bei Comics kann ich gewisse Gefühle teilweise nicht leugnen, wie zum Beispiel hier und hier. Hier sowieso. Aber auch da und da. Ich könnte es sogar bei Zeichentrickfilmen verstehen wie bei sowas oder gar bei ihr. So weit geht’s ja noch, aber DAS ist doch wohl krass. Ich glaub ich brauch jetzt eine Karotte.

Copyright natürlich bei den entsprechenden Zeichnern.

Aktuell im Ohr: Nena – Leuchtturm (New Version)

Verständnisvoll

Abgelegt unter: Allgemein | 25.04.2003 (18:31) |

Kurzer Dialog nach der zahnärztlichen Behandlung, die mit intensivster Betäubung und einem Sammelsurium an technischen Hilfsmitteln durchgeführt wurde*:

“Jetzt dürfen Sie aber die nächsten drei Stunden nichts essen!”
“Ää üä~ä mi ooieoo eimä eim eschällän vschääen.” (Untertitel: Es würde mich sowieso niemand beim Bestellen verstehen)
“Was sagen Sie?”
“Äbän.”

Nun sitze ich da, habe eine taube Fresse, habe Hunger und weiss, dass in diesem Zustand ausspucken aussieht, als ob ich einen Springbrunnen im Mund hätte. So fontänenmässig nach oben, heisst das. Internet ist insofern praktisch, als dass ich jetzt kommunizieren kann, obwohl meine Zunge wie ein toter Hamster unter meinem Gaumen klebt. Aber das geht vorbei. Was meine Verbal-Opfer wiederum sicher schade finden. Noch eineinhalb Stunden bis Nahrung. Geh ich halt ein bisschen fernsehen. Und ich würde wetten, jede zweite Werbung ist was zu essen. Unfair.

* = eine Gummiplane, sonst zum Abdecken von Lastwagen benötigt – Zangen, Bohrer, Sägen, also das halbe Inventar von Tim Taylors Heimwerkersendung – Plastik oder Zement – 85 verschiedenen Aufsätzen für die KREIIIIIIIIIIIIIISCH-Maschinerie, vorzugsweise aus Diamant, also “Hallo, Rechnung!” (ob ich das M&M in Rechnung stellen kann?) – eine halbtaube Zahnarzthelferin – eine Blaupause meines Gebisses

Aktuell im Ohr: 18 Summers – Turn Off The Radio

Alles hängt an einem Strohhalm

Abgelegt unter: Allgemein | 24.04.2003 (12:15) |

Futtern nicht bei Muttern sondern beim ollen Sohn vom Donald. Auf Bestellung meiner besseren und vor allem hübscheren Hälfte verlangte ich für sie einen MITTLEREN Schoggischäik. Der machte dann auf dem Tisch ziemlich Eindruck. “DAS ist ein Mittlerer?” – “Ja, der ist 0.5 Liter.” – “Wow”. Ich machte dann einen auf Informationslieferant und deklamierte mein umfangreiches Fastfoodwissen, indem ich erklärt, dass es gibt:
0.25 – das sind die Minis
0.4 – das sind die Kleinen
0.5 – das sind die Mittleren
7.5 – das sind die Grossen
“WIE? 7.5?”
Nun, ich gebe zu bei der Erklärung um eine Kommastelle verrutscht zu sein, was bei der Vorstellung des Bechers auf dem Tisch zu einem Quasischock führte. Der Verzehr eines ebensolchen Shakes würde sehr wahrscheinlich in einem Zucker- und Kälteschock resultieren, also dieses hässliche Gefühl, wenn der hintere Gaumen so richtig schön weh tut. Zusätzlich brächte man den durchschnittlichen Kalorienverbrauch einer Kleinstadt in einer Mahlzeit unter. Aber wenigstens wäre man dann auch von McDoof-Food (Hm. McFood-Doof?) einmal satt zur Abwechslung. Oder komatös. Apropos Zuckerschock: Gestern habe ich mir nach Monaten wieder eine Tüte M&M’s gegönnt. Die mit den dummen Nüssen. Ich deutete nämlich das Knirschen im Mund fälschlicherweise als harte Nuss. Minuten später belehrte ich mich eines Besseren und merkte mir vor, sofort einen Zahnarzttermin auszumachen. Was macht eigentlich ein scharfkantiger halber Backenzahn auf dem Weg durch den Verdauungstrakt? Kann ich mich da irgendwann selber in den Arsch beissen? Wie auch immer. Auf jeden Fall lass ich den nicht mehr einsetzen.

Aktuell im Ohr: Seichtes Pseudopopgeseiere aus einem halbgaren Billigradio

Ob auf diesem Kabel Strom drauf ist? Fass mal an!

Abgelegt unter: Allgemein | 23.04.2003 (10:22) |

Statische Elektrizität kann was lustiges sein. Wenn man in einem Technikmuseum seine Haare (sofern man welche hat) zum senkrecht abstehen bringt. Oder wenn man sich mit Hilfe eines Gymnastikballs und dem Turnhallenboden auflädt um dann so ganz nebenbei die nervigsten Mädels der Klasse anzutippen. Weniger nett ist es, wenn man sich eine ganz bestimmte Diskette für einen Supportfall zusammendoktert, dann aus Versehen an ein Metallstück gerät und dank der falschen Turnschuhe die Diskette mit einem leisen FFZZZZ ins Nirvana eingeht. Ebenfalls ziemlich nervig ist es, wenn man mit der Freundin unterwegs ist (nein, das ist noch nicht der nervige Teil), einkaufen geht (das auch nicht), sich dann gemütlich auf einer Rolltreppe umarmt (immer noch nicht) und sich einen Kuss gibt (aber JETZT!). Also nicht das Küssen an sich, sondern das schon einmal erwähnte FFZZZZ. Lippen sind nun doch eher zart besaitet, beziehungsweise behäutet und so einen Funkenschlag spürt man schon zünftig. Was also tun? Zuerst nach Metall-Ableitern suchen, um sich vorgängig zu entladen? Unspontan. Sich zuerst die Hand schütteln? Nein, bitte. Kurz mit der Nase zusammenstippen? Schon besser, allerdings nur, wenn man nur ganz leicht geladen ist. Ansonsten stehen nämlich zwei da und halten sich die Nase statt des Mundes. Übrigens, das hat jetzt nichts mit Memmenhaftigkeit zu tun, so von wegen, ach das bisschen Strom bringt doch keinen um. Aber wenn sich so viel Energie zwischen zwei Menschen entwickelt, dann aber hallo. Da könnte man Glühbirnen mit beleuchten (und NEIN, ich steck mir keine in den Mund um das zu beweisen). Eine zentimeterdicke Schicht Labello könnte als Isolierung dienen, aber auch das ist nicht das Gelbe vom Ei. Also weiterhin FFZZZZen und sich drüber freuen, dass es noch so fetzt. Ist ja auf jeden Fall besser, als wenn einem das Gesicht einschläft. Apropos einschlafen: Das sollte man weder AUF der Rolltreppe tun (mit ein Bisschen Gefühl für Veränderungen unter den Füssen kann man auch sehr gut rückwärts Rolltreppe fahren und trotzdem beim Abgang nicht auf die Schnauze fallen), noch direkt DANACH. Die kleine Fläche am Ende der automatischen Beförderungsstiege am Ende ist kein Platz für Kaffeepausen oder Tratschrunden von Seniorinnen, nein, meine Damen. Und wenn ein Schleicher auf der Autobahn der Ärger eines Autofahrers ist, dann sind die elenden festgetackerten Labersäcke die Erzfeinde des gemeinen Fussgängers und Shoppers. Möge die Nemesis über sie kommen. FFZZZZ!

Aktuell im Ohr: David Bowie – China Girl

Themenkollision

Abgelegt unter: Allgemein | 21.04.2003 (22:59) |

Unterwegs am Karfreitag im Auto, sehr schönes Wetter. Beide hängen den Gedanken nach und irgendwie treffen die in einem kurzen Dialog zusammen, nachdem einige Oldtimer und rausgeputzte sonstige Autos den Weg gekreuzt haben.
Er: “Der Sowieso ist heute sicher auch mit seinem Ami-Fass unterwegs.”
Sie: “Hat der denn jetzt eine neue Freundin?”
Hm. Knapp daneben.

Aktuell im Ohr: De/Vision – Miss You More

test 1.21d

Abgelegt unter: Allgemein | 17.04.2003 (7:50) |

blabla

Wenn der Frühling zweimal klingelt

Abgelegt unter: Allgemein | 16.04.2003 (16:19) |

Worauf achten Sie bei einer Frau zuerst? Auf die Hände und die Augen. Ja, im WINTER vielleicht! Seien Sie ehrlich mein Herr, Sie starren zuerst auf Hintern und Vorbau. Im Frühling. Und im Sommer. Und im Herbst. Und jedesmal sonst, wenn die Frau Ihnen gegenüber nicht dick eingepackt ist. Da hüpfen Ihnen doch gleich die Augen vom Kopf in deren Ausschnitt, richtig? Ach kommen Sie! Auf der Wiese vor unserem Büro liegen auch schon wieder die ersten halbnackten Krankenschwestern und lecken sich gegenseitig den Honig von… Hm… Na gut, die sind nicht halbnackt und mit gegenseitig ist auch nichts. Aber die liegen da draussen und machen pause und wir sitzen drin und müssen schuften. Irgend jemand hat dann die Aussage verbrochen, dass jetzt wieder viele Frauen draussen sind und wir da bestimmt immer am rausgaffen seien. Ich habe dann spontan erwidert, dass die alleinige Tatsache, dass es eine Frau ist, noch nicht rechtfertigt, da unbedingt hingucken zu müssen. Oh nein. Weil heute lag ein Beispiel auf der Wiese auf einer Wolldecke, die mit Vorteil den Platz mit ihrer Decke getauscht hätte. Mäntelchen des Schweigens und Vergessens. Ich finde das überhaupt fies. Jetzt nicht bloss die grasenden Kühe. So schönes Wetter und wir haben nur Inhouse-Arbeitsplätze. Ein Sonnenschirmchen, den Laptop und den Liegestuhl nach draussen, eine kleine Beachbar am Ententeich und Chillout-Sound. Jawoll! Stattdessen freuen wir uns jetzt schon drauf, dass wir keine Klimamaschine haben, dass in jedem Büro (ausser meinem) Mainstreamsound läuft und starren an die Wand, an der wir natürlich keine Poster aus einschlägigen Magazinen aufhängen dürfen. Apropos Mainstream: Ein weiteres Produkt der Castingmühlen, diesmal aus England, nennt sich GIRLS ALOUD. Beim Zappen blieb mein Auge an dem Video hängen wie an einem rostigen Nagel. Irgendwie nett. Und der Sound of the Underground – so der Titel – gar nicht so lasch und austauschbar, wie man das von den deutschen Castingshowergüssen jüngster Zeit so kennt. Apropos rostig: Ich dachte dann immer nur “Zeigt die Rothaarige, zeigt die Rothaarige!”, aber als die dann von näher gezeigt wurde musste ich sagen, dass blond und brünett gewonnen haben. Brünett sowieso. Und von der hänge ich mir gleich ein Bild an die Wand, das darf ich angaffen, das will ich angaffen und besser als das, was es auf der Wiese zu sehen gibt, ist es hundertprozentig. Wo ist meine Cafe del Mar Büroausgabe?

Aktuell im Ohr: No Mercy – Kiss You All Over (Peinlichkeit macht auch vor Winamp keinen Halt)

Differenzius Maximus

Abgelegt unter: Allgemein | 14.04.2003 (14:40) |

Postkartenläden sind geil. Allerdings bin ich immer froh, wenn ich keine Zeit habe, mich dort länger aufzuhalten, weil sonst wird es teuer. Aber auch im Vorbeirennen kann man immer mal wieder nette kleine Sächelchen finden. Wie die beiden hier. Ich lass das mal völlig unkommentiert, ich glaube, da macht sich jede(r) je nach Standpunkt und Geschlecht so seine eigenen Gedanken drüber. Wenn ja, teilt die doch mal mit…
Männchen
Weibchen
Copyright by Fun-Tasia Gmbh

Aktuell im Ohr: Rasenmäher. Ein grosser. Ein lauter.
Nächste Seite »