Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Mäuseschnurzelhasipurzelchen

Abgelegt unter: Allgemein | 12.03.2003 (23:17) |

Wo wir grad bei Beziehungen sind, nehmen wir doch gleich noch die Taschenlampe des guten Geschmackes und Beleuchten die Abteilung Kosenamen. Bärchen. Jahrelang habe ich ja allfällig vorhandenen Freundinnen verboten, mich mit Schatz anzusprechen, einfach deshalb, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass dieses Wort eher gespuckt als gesprochen denn gesäuselt wird. Du hast den Müll schon wieder nicht raus gebracht, SCHATZZZ! Kann man ja gleich Arschloch sagen. Bürzelchen. Kosenamen haben ja durchaus was niedliches, sofern sie innerhalb eines Paares verwendet werden und die Öffentlichkeit damit verschont wird. Gibt doch nichts peinlicheres (vor allem für den Angesprochenen), wenn zum Beispiel die Frau quer durch den Supermarkt brüllt “Mäuseschwänzchen! Bring doch noch ein paar Eier mit!”. Mäuseschwänzchen. Was assoziiert man wohl an dieser Stelle? Kann sich dieser Mann jemals wieder ohne Papiertüte auf dem Kopf ans Tageslicht wagen? Ebenso ist die Bezeichnung Stinkerchen beim Gespräch mit anderen Leuten eher fehl am Platze. Ab und zu ist diese Tatsache den Umsitzenden auch schon ohne diesbezügliche Anrede klar geworden. Hasimausi. Ich habe kürzlich auch meinen ersten Schokohasen verdrückt, nachdem mich mein Hase verlassen hat. Ich würde sie deswegen aber nicht so nennen. Wenn schon, dann Schokokrümelchen. Das ist das Einzige was übrigblieb, als sie weg war. Vom Hasen, meine ich. Also vom anderen. Kosenamen werden zum Beispiel auch in der Filmbranche nur sehr spärlich verwendet, denn der Einsatz eben Solchiger macht aus Figuren oder Titeln (auch in der Literatur) die Stimmung extrem kaputt. Hätte Romeo und Julia als Rammler und Zuckerschnute funktioniert? Wäre Darth Schnucki auch so gefürchtet gewesen? Hannibal Leckerli verliert auch einen gewissen Mass an Schrecken, sobald er verkost wird. Es fällt mir auch schwer, mir Goethes Faust als Patschepfötchen vorzustellen, ebensowenig wie den Teufel als Hörnchen. Bei Basic Instinct wurde ja auch niemand Bärchen genannt, sondern einer gezeigt. Putzi. Ob ich mir jetzt noch einen Film raussuchen soll? Herr der Ringe? Da würde sich der Kreis schliessen. Oder soll ich sagen, der Ring? Da kommt nämlich auch der Schatzzz vor. My presciousssssss… Bring gefälligst den Müll raus, dann kannst du Film gucken. Jawoll.

Aktuell im Ohr: Wolfsheim – Now I Fall

Fussangeln

Abgelegt unter: Allgemein | 12.03.2003 (19:35) |

Das Paar ist gemeinsam unterwegs oder sitzt gemütlich vor dem Fernseher. Dann taucht eine Frau auf dem Bildschirm auf und SIE fragt: “Findest du die da attraktiver als mich?”. Wie ein Schlag ins Gesicht macht IHM diese Frage bewusst, dass möglicherweise sein Leben in der nächsten Minute enden wird. Fangfrage. Fallstrick. Schlangengrube. Wenn er JA sagt, dann ist die Hölle los. Unüberlegterweise sagt er NEIN und atmet nochmals kurz durch, weil er durch das Verhindern der Spontanantwort die Klippe grade noch elegant umschiffen konnte. Doch weit gefehlt. SIE fragt: “Warum nicht? Die ist doch toll. Guck dir mal diese Brüste an, die sind perfekt gerundet, makellose lange Beine, ein Hintern zum Reinbeissen und diese Lippen!” Nach spätestens fünf Minuten, in denen Sie die Vorzüge der vermeintlichen Konkurrenz anpreist sitzt ER mit glasigen Augen auf der Couch und die Zunge legt sich elegant um die Fussknöchel. In eben dieser Sekunde wendet man den Blick von der Mattscheibe und sieht zu IHR rüber. SIE sieht diesen gierigen Blick, fühlt sich bestätigt in allem, was sie schon immer gewusst, vermutet und befürchtet hat und mit verzerrtem Gesicht kommt: “Wääääääh! Du liebst mich gar nicht mehr!” Direkt im Anschluss daran haut sie mit Mädchenfäusten auf ihren Partner ein, heult sich die Augen aus dem Kopf oder macht ihm eine Szene und droht ihn zu verlassen, wenn er auf so billige Fernsehflittchen stünde. Die Zunge inzwischen eingerollt, fragt er sich, was er denn falsch gemacht hatte. Was wäre die richtige Antwort gewesen? Keine! Der Fehler lag nicht in der Antwort, sondern daran, dass er vielleicht vor einem Monat vergessen hatte, ihr ein Kompliment über ihre neue Frisur zu machen (Wie? Welche neue Frisur?) oder er hatte für eine milliardstel Sekunde zu lange skeptisch auf ihre Hüfte gesehen, aber nicht weil er sie zu dick fand, sondern weil dort ein Fussel hing (Ja, es gibt Männer, denen Details auffallen. Leider die falschen.). Frauen fällt sowieso alles auf. “Du hast da ein Haar. Ein blondes. ICH bin nicht blond. WIE HEISST SIE DU SCHUFT? ICH VERLASSE DICH DU LIEBST MICH GAR NICHT MEHR ICH GEH ZU MAMA DU FINDEST MICH ZU DICK ICH HASSE DICH”. Und alles bloss, weil er nach der Heimfahrt im Zug vergessen hatte, seine Klamotten mit dem Fusselroller von Spuren zu beseitigen. Schliesslich hat nicht jeder eine Partnerin mit Hang zu forensischen Untersuchungen zu Hause. Ich glücklicherweise nicht. Auch fernsehen kann ich bedenkenlos. Drum geb ich die auch nie wieder her.

Aktuell im Ohr: Angel One – Into Your Eyes

In einem Land vor unserer Zeit

Abgelegt unter: Allgemein | 11.03.2003 (23:00) |

Damals, da sassen die Männer abends nach der Jagd ums Feuer und starrten in die Flammen und hingen ihren Gedanken nach. Wenn ich ein Feuer hätte würde ich das auch tun, aber eine Videokassette mit einem Kamin der vor sich hin prasselt ist nicht das gleiche. Feuer machen darf man nicht mehr überall, weil das verboten ist. Also ist nichts mit ins Feuer starren. Aber den Gedanken nachhängen kann ich. Und an einen guten Freund denken, der es genau jetzt gut gebrauchen kann, wenn man an ihn denkt. Ob mit oder ohne Feuer.

Aktuell im Ohr: Rosenstolz – Sag doch

Langzeitgrinsen

Abgelegt unter: Allgemein | 11.03.2003 (20:11) |

Bei einem USA-Besuch hat mir eine gute Freundin ein T-Shirt mit dem folgenden Bild gezeigt. Zur kurzen ansatzweisen Erklärung (weil entweder man schnallt’s oder man schnallt’s nicht): Whipped Cream ist Schlagsahne. Whip ist aber auch Peitsche. Also.
The horrible truth behind whipped cream
Ich grinse heute noch. Immer wieder. Ich find den 1A.

Aktuell im Ohr: Der Signalton meines Handys, dass eine SMS da ist

Komm rein und mach’s dir gemütlich

Abgelegt unter: Allgemein | 11.03.2003 (13:07) |

Wie könnte es auch anders sein. Da stoffelt ein relativ seltener Virus durch die Gegend und springt wahllos Leute an. Natürlich stellt sich ein gewisser Tage-Buch-Schreiber sofort hin und ruft “NIMM MICH!”, was der Virus mit sofortiger Durchführung quittiert. Also wurde ich genommen. Ich. Nicht mein Computer. Ja, es gibt auch Viren im echten Leben. Da hilft es auch nicht, wenn ich auf einer Antivirendiskette von Norton oder Mäckäffii rumlutsche (war die aktuelle Version, half aber trotzdem nicht). Ein Noro-Virus war das. Kurz aber heftig, durchputzen deftig. Cola und Salzstangen und warten bis vorbei. Wenigstens wusste ich, dass der auch schnell vorbei geht, das ersparte mir die Einnahme von weiteren Medikamenten. Ich wollte auch nichts Homöopathisches nehmen, ich hab gehört, davon wird man homöosexuell. Ich mag aber keinen Sex mit Blümchen. Der Körper an sich ist ja eigentlich genial, denn wenn man Fieber hat und ganz kalte Hände, dann kann man sich die sofort am heissen Kopf wärmen. Wie ich als Ungelenker das allerdings mit den Füssen machen kann ist mir ein Schleier. Ein hafter. Wenn mich meine Recherchen nicht täuschen, dann trat dieser Virus erstmals auf einem amerikanischen Kreuzfahrtschiff in der Karibik auf. DAS müssen ja hässliche Szenen gewesen sein, ein ganzer Ausflugspott voll Reisende auf dem Ausflusspott. Seekrankheit ist ja schon übel, aber da ist meistens nur eine von zwei Seiten mit der Nahrungsexkommunikation zuständig. Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön. Hm. Da fällt mir eine Mittelmehrkreuzfahrt vor ein paar Jahren ein mit einer Menge kotzender Japaner. Aber das ist eine andere Geschichte.

Aktuell im Ohr: Cranberries – Dreams

Morgenshorty

Abgelegt unter: Allgemein | 11.03.2003 (8:13) |

DAS nenne ich mal einen geilen Werbespot. Den musste ich einfach platzieren. Copyright wie immer bei der Firma.
(.mpg, Grösse 1.8 MB)

Aktuell im Ohr: Hypertrophy – Come Down

Save Our Souls = Speichere unsere Seelen?

Abgelegt unter: Allgemein | 11.03.2003 (7:38) |

Im Computerzeitalter wird gespeichert, was das Zeug hält. Wenn alles gespeichert ist, dann druckt man es zusätzlich aus, damit man es archivieren kann. Speicher waren früher Gebäude, in denen man Korn einlagerte. Heute lagert man eher Dinge ein, die nach spätestens ein paar Tagen keine Sau mehr interessieren. Jene Dinge, welche ein paar Tage später auch für Nicht-Säue noch interessant wären, die löscht man aus Versehen. Dabei gibt es heute so viele verschiedene Speichermöglichkeiten. Und jede Möglichkeit hat einen anderen Namen, weshalb ich es als wichtig erachte, dass man auch die entsprechenden Namen verwendet, um Unklarheiten zu vermeiden. Dass unsere User nach wie vor etwas auf Diskette speichern wollen, obwohl der Begriff “CD” schon einige Jahre in unser Denken eingegangen ist, daran habe ich mich inzwischen gewöhnt. Dass aber EmmWee, in ihrer Eigenschaft als IT-Beauftragte ihrer Abteilung sagt, sie müsse jetzt noch den Chip holen, wo Bilder drauf sind, das befremdet mich. Was für ein Chip denn? Na, der Chip eben. Könnten wir uns darauf einigen, dass wir Memory Stick sagen (der ist von Sony und da weiss man sehr genau, um welche Art “Chip” es geht, grade wenn man mit mehr als einer DigiCam zu tun hat). Die lapidare (und wie darauf bemerkt äusserst vorschnelle) Antwort lautete: “Das ist mir zu englisch”. Ich durfte dann Frau W. aus dem A. darauf hinweisen, dass Chip nicht ernsthaft aus dem deutschen Sprachstamm gekrochen kam. Was uns aber zum nächsten Punkt brachte: Was heisst Chip eigentlich auf deutsch? Im Computerlexikon steht “integrierter Schaltkreis”. Nun esse ich vor der Glotze keine integrierte Schaltkreise, sondern aus Kartoffeln geschnittene, fritierte und gewürzte Scheibchen. Langenscheidt sagt, das seien Splitter. Mit Splittern im Casino zu spielen hingegen ist genau so doof, wie sie zu essen. Wenn also jemand Vorschläge hat, was genau CHIP (nein, nicht das Computermagazin) heisst oder wie man das für die verschiedenen Verwendungszwecke in deutsch am besten, schönsten oder originellsten ausdrückt, her damit. Möglicherweise lasse ich mich dazu hinreissen und schicke dem besten Kommentierer eine Tüte Chips. Apropos Tüte Chips: Ich wollte ja noch eine Mail an Firma schreiben. Bin gleich wieder da.

Aktuell im Ohr: Lunik – Static

Im Begriff vergriffen

Abgelegt unter: Allgemein | 10.03.2003 (20:35) |

Ist es eine gute Idee, eine Zahnpasta “Candida” zu nennen? Auf den ersten Blick vielleicht ja. Wenn man beim zweiten Blick feststellt, dass Candida auch ein Schleimhautpilz ist, der vorzugsweise im weiblichen… öhm… also… ähm… da unten… ihr wisst schon… vorkommt, DANN ist die Namensgebung vielleicht etwas daneben. Ein klein wenig. Ein bisschen. Ich werde zukünftig wohl noch weitere Produktenamen etwas sorgfältiger begutachten, bevor ich sie in den Mund nehme.

Aktuell im Ohr: Fernseher aus dem Wohnzimmer – Vergessen abzustellen

Auf kleinem Einkaufsbummel

Abgelegt unter: Allgemein | 10.03.2003 (18:37) |

Das Wort Club bedeutet im Englischen unter anderem Knüppel. Bedeutet das dann, dass man in der Fussgängerzone die vom Buchclub mit einem ebensolchen argumentativ überstimmen darf? Diese penetranten, jedem hinterher-psspss-senden Schleimer aus dem missratenen Genpool unfähiger Verkäufer. Landen dort eigentlich die Randexistenzen, welche von der Schalterkasse bei Denner/Aldi wegdegradiert wurden? “Hallo, hallo! Sie tragen einen Walkman, da hören Sie doch sicher Musik!” – Leider nicht laut genug. “Nein, wie kommen Sie darauf? Eigentlich lasse ich mir die Schachzüge rezitieren vom Weltmeisterschaftsspiel Karpov gegen Kasparow anno 84/85. Direkt danach werde ich Stephen Hawkings Geschichte der Zeit anhören und zwar rückwärts gelesen wegen der Geheimbotschaften!”. Die fragen einen dann ja immer, ob man einen Moment Zeit hat. Sobalb man NEIN sagt, fangen sie an, einen zuzutexten. Gegen das Schienbeintreten könnte man eventuell noch als Versehen durchgehen lassen, für einen direkten Faustschlag ins Gesicht käme man wohl in einen leichten Erklärungsnotstand. Obwohl: Kann es sein, dass das Niederschlagen eines Buchclubverkäufers schon im Gesetzbuch generell milder behandelt wird als Tätlichkeiten gegen normale Verkäufer? Die haben sich jetzt einen neuen Trick einfallen lassen. Sie schicken nicht mehr diese frisch mit Schweinemalz gegelten Jünglinge auf die Piste sondern junge Frauen in engen Kostümchen und tiefem Ausschnitt. Gezielt eingesetzt auf Männer, deren einziger Wunsch es ist, möglichst schnell ihr Gesicht in der plakativ zur Schau gestellten Auslage zu versenken, kommen so Unterschriften für Verträge rein von Leuten, die noch nie ein Buch von innen gesehen haben. Ebensowenig wie sie es mir der Bluse der Verkäuferin jemals tun werden. Aber mir kann das nicht passieren. Ich habe einen Buchclub-Detektor. Und falls mich doch mal jemand schief anquatschen sollte, dann schliesse ich die Augen, schreie “Lasst mich mit Konsalik-Schinken und Shakira-Scheiben in Ruhe! Ihr seid des Teufels!”. Dann bekreuzige ich mich und renne in Richtung Kirche, zeige hinter mich und kreische “Dämonen! Sie wollen eure Seele, unterschreibt NICHT!”. Oder so ähnlich. Oder ich kurve einfach in den nächsten Laden rein und tue so, als ob ich tierisch beschäftigt bin mit aussuchen. Dabei sollte man aber aufpassen, wo man rein gerät. Hier in der Fussgängerzone gibt es einen Laden, der nennt sich “Kleidi – Extravagante Damenmode”. Extravagant. Aha. Nennt man das nun so? Ich habe Gänsehaut bekommen. Nein, fast schon Gänse. Aber nicht, wie wenn ich in der Unterwäscheabteilung vom Kaufhaus stehe, das ist anders. Hier war es eher die Frage, welche Frau um Himmels Willen zieht derart hässliche Fummel an? SO extravagant kann man doch gar nicht sein! Wie kann so ein Laden auf dem Markt überleben? Die Antwort ist wohl so, dass extravagante Frauen nicht nur viel Geld sondern auch keinen Geschmack haben. Das gute Beispiel war die unglaublich unsympathische… öhm… Frau, die den Laden betrat. Hässliche Klunker am Ohr (wahrscheinlich echt) und eine beschissene Frisur (möglicherweise falsch), aber zielstrebig aufs Regal zusteuern. Ich konnte den Anblick nicht ertragen und drüber hinaus ging nebenan die Tür zum CD-Laden endlich auf. Gruselig. Die Schabracke hat dann draussen sicher noch beim Buchclub unterschrieben und sich den schleimigen Jüngling nach Hause geordert. Wieso kommt im Wort Kaufrausch eigentlich das Wort FRAU vor?

Aktuell im Ohr: Mel C – Do I

keksi schickt Mails an Firmen, Teil 3: McDonald’s

Abgelegt unter: Allgemein | 09.03.2003 (22:31) |

Ab und zu nehme ich mir die Freiheit, an Firmen Mails zu schicken. Nicht bloss weil ich was will, sondern teilweise auch einfach des Spasses willen. Oder beides. Ich versuche die Mails an Samsonite und Calida wieder zu finden, die waren nämlich auch gut beantwortet. Auf jeden Fall hier Teil 3 mit meiner Mail und der Antwort vom grossen gelben “M”:

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Sehr geehrter Ronald McDonald (und Familie)

Wie ich mit Freude erfahren habe, hat der alte McDonald seine Farm aufgegeben, um fortan auf der ganzen Welt Mini-Farmen zu eröffnen. In diesen die schmackhaften Produkte seiner Hände (und Tiere) Arbeit anzubieten, rechne ich ihm hoch an. Sogar sehr interessant ist es auch, dass hin und wieder spezielle Aktionen stattfinden mit Spezialitäten und… Aktionen halt.
Sogar an Gesundes wurde gedacht! Wobei ich denke, dass bei den letzten beiden Punkten der Alte wohl von seiner Alten beeinflusst wurde, denn an Abwechslung und Gesundheit denken Männer ja nicht so direkt. Hauptsache Fleisch und Kartoffeln. Gerade wenn in der Werbung aktuelle Produkte (Schweizer Wochen) angepriesen werden, hach, was läuft mir da das Wasser im Mund zusammen!
Doch halt! Ganz so einfach macht man es mir nicht. Das Burger-Imperium schlägt zurück: Da werden Saucen verwendet, deren Inhalt sich leider meiner Kenntnis (und leider auch der des Verkaufspersonals) entzieht. Nun bin ich aber leicht unkompatibel zu Stoffen wie Zwiebeln und Knoblauch, was mir den Genuss einiger Produkte verwehrt und erschwert. Die Resultate bei trotzdem erfolgter Aufnahme verschweige ich aus Gründen der Pietät.

Können Sie mir denn mehr oder weniger schlüssig (nein, eigentlich 100% schlüssig) Auskunft geben, was für Produkte ich bei McDonalds aus angeführten Allergiegründen meiden sollte, beziehungsweise wo ich bedenkenlos und herzhaft zubeissen kann? Mit dem Wissen, sorglos mampfen zu dürfen, könnte ich durchaus öfters die netten Farm-Ableger mit dem grossen “M” besuchen. Vor allem wenn es Spezialitäten gibt. Sowas finde ich nämlich super. Und es erleichtert die Nahrungsaufnahme, wenn man zu faul zum Kochen ist.

Besten Dank für Ihre freundliche Antwort
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Die Antwort (mit Anmerkungen):
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Besten Dank für Ihr sympatisches e-mail betreffend der Zutatenliste, bitte entschuldigen Sie meine späte Antwort. (nur 2 Wochen…)

Wir werden in kürzester Zeit einige Neuigkeiten in unser Sortiment einführen und ich bitte Sie um noch etwas Geduld für die Zustellung der Zutatenliste. (Was Neues? Cool. Bin ich ja gespannt. Vielleicht Kram, den alle um die Schweiz rum schon lange haben? Oder kommen die Blueberry-Pies wieder?)

(Jetzt kommt mein Lieblingsabschnitt:)
Uns ist Ihre Allergie auf Zwiebeln und Knoblauch unbekannt… (Ach echt? Aber sonst kennen Sie mich persönlich?) Wir haben keinen Knoblauch in unseren Zutaten, ausser in Gewürzen, wo sie jedoch versteckt sind! (Die Bösen die. Wo verstecken die sich denn? Hinter den Gurken?) Zwiebeln haben wir in den Saucen French + Italian Dressing, in der Sandwichsauce des FishMacs (Ob man dann den Fishy auch mit Mayo haben kann statt mit der normalen Pampe? Vielleicht überfordert das ja auch. Mal testen…) und im Vegimac (Ich hätte gerne den Vegimac ohne Sauce, aber mit zwei Speckscheiben bitte.) enthalten. Was Ihnen schon mal weiterhelfen könnte (Könnte? Na wie jetzt, tut es oder tut es nicht?), ist dass Sie bei der Bestellung einfach ein Sandwich ohne Zwiebeln verlangen.

Die Zutaten unserer Promotionsprodukte werden aus verständlichen Grüden (wir haben pro Jahr ca. 9 Promotionen) nicht aufgeführt. Aber hier gilt dasselbe wie für die Standard-Produkte, fragen Sie einfach für ein Sandwich ohne Zwiebeln. (Das mache ich sowieso, die Frage ist ob ich das bekomme. Ein FishMac ohne Zwiebeln bitte. – Im FishMac sind keine Zwiebeln. – Und in der Sauce? – Öhm…)

Ich stelle Ihnen ca. Mitte April die neue Zutatenliste zu, besten Dank schon für Ihre Geduld und freundliche Grüsse! (Na, da bin ja gespannt!)

Aktuell im Ohr: De/Vision – Love Me Again
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