Geräusch des Tages
IIIEKS!
(verwendet beim morgendlichen Duschen, Variante “Kaltwasserhahn zu viel aufgedreht”)
IIIEKS!
(verwendet beim morgendlichen Duschen, Variante “Kaltwasserhahn zu viel aufgedreht”)
Als Reiseleiter eures Vertrauens war es mir wieder einmal ein Anliegen, mich an einen Ort zu begeben, wo viele von euch sicher noch nie waren und sich möglicherweise ohne Begleitung auch nicht hintrauen. Es gibt sie in verschiedenen Städten, mehr oder weniger günstig gelegen und sie treten in verschiedenen Formen auf: Sex Shops. Da es mir nicht so liegt, in Rotlichtvierteln rumzuschlurfen und mich mit Hut und Mantel vor allfälligen Bekannten zu verbergen, die ihrerseits mit Hut und Mantel dasselbe versuchen, wählte ich die etwas freundlichere Umgebung. Nun befindet sich diese entweder in einem Beate Uhse Megastore (wo das Personal, das ich bisher da angetroffen habe – also nicht, dass ich jemals dort gewesen wäre – entweder eine etwas abgekämpfte Hausfrau oder ein schmierig grinsender Macho war) oder aber in einem Erotikmarkt. Uhse ist in rot und schwarz gehalten, wahrscheinlich um irgendwie an alte Zeiten zu erinnern, wo Sex noch als verrucht galt und unter der Bettdecke bei gelöschtem Licht stattfand und nicht bei Scheinwerferlicht im zentralen Touristenbrunnen der Stadt zur Haupteinkaufszeit. Weil halt grade ein Fernsehsender eine Reportage dreht. Im Erotikmarkt, in dem ich heute war, da war einerseits sehr freundliches, junges, aufgewecktes Personal, andererseits kam man sich eher vor wie im Supermarkt beim Spaghetti und Salat kaufen. Hohe Decke, viel Licht und übersichtliche Regale. Fehlten eigentlich nur die kleinen Schiebewägelchen um zwischen den Angeboten rumzukurven. Apropos Angebot: Gut zwei Drittel der Verkaufsfläche werden von Videos und DVDs eingenommen, die so ziemlich jede erlaubte Spielart von Körperkontakt aufzeigen und ich rede jetzt NICHT von Sport (Juhuu, ich bin schon wieder Erster!). Recht plakativ und offensiv bekommt man eine ganze Menge Fleisch zu sehe und ich rede jetzt NICHT von dem aus der Metzgerei (Darf es ein bisschen mehr sein? Oh, es wird ja schon mehr!). Effektiv geht es dabei um relativ unbekleidete (abgesehen von High Heels) Menschen, die sich miteinander vergnügen und ich rede jetzt NICHT von Scrabble (Wieviele Punkte gibt „Fellatio“? Eine Menge!). Interessanter wird es allerdings in der anderen Ecke, wo es losgeht mit Unterwäsche in allen Formen, Farben und Materialien. Da hat es Löcher an Stellen wo man sich fragen muss, wie jemand auf die Idee kam, dass es dort Löcher BRAUCHT. Spitze, Seide, Nylon, Latex, Lack und Gummi, Material bei denen einem heiss wird vom Hingucken oder wo es einem heiss wird, weil in eine knatschengen Gummiwurst stecken ist nicht sehr atmungsfördernd. Wenn man dazu noch eine Kopfmaske aus Lack oder eine Gasmaske trägt, dann weiss man zu hundert Prozent, wovon man schwitzt. Neben den Fummeln für verkappte Tiefseetaucher hängen gleich auch die mit Nieten versehenen Arschklopfer und Reitpeitschen, falls frau ihren Hengst mal ein bisschen zum Galoppieren bringen will. Das nächste Gestell bietet dann Hilfsmittel, die ich mir eigentlich eher im Baumarkt vorstellen könnte um Möbel zusammenzuklemmen als in einer Umgebung für erotische Hilfsmittel. So ganz erotisch ist der Name „Flutschi“ auch nicht, aber als Klassiker scheint sich das Mittelchen recht gut im Markt halten zu können und ich denk mal, damit kriegt man so ziemlich alles in alles rein. Sollten einige Autofahrer mal an ihre Stossstangen schmieren und NEIN, ich meine nicht DIESE Stossstangen sondern die am AUTO. Apropos Stangen: Inzwischen stand ich vor der überaus ansehnlichen (sprich: grosse Auswahl) an Menschenersatzteilen für Einsame und Einsamer. Was vor zwanzig Jahren in Katalogen noch vorsichtig als Allzweck-Massagestab angepriesen wurde, trägt heute Namen wie Superrammler oder Long Dong Silver. Selbstverständlich gibt es unzählige Form- und Farbvarianten, schliesslich ist es wichtig, dass das Design auf jeden Bereich übergreift. Wenn man dann allerdings aus Versehen den Vibrator statt des Stabmixers zum Bisquit schlagen verwendet, könnte das unwesentlich länger dauern. Auch sollte man sich nicht aus Versehen die Zähne ausschlagen, weil man dachte, die elektrische Zahnbürste in Händen zu halten. Für den Herren gibt es ja entsprechende Gegenstücke, unheimlich ansprechende Gummiteile, die mich in ihrem Anregungsquotienten an die singende Plastikforelle erinnern. Dann doch lieber fett Kohle abtreten und eine Gummisusi nach Hause nehmen. Lässt sich im Zweifelsfalle im Sommer auch als Lustma… Luftmatratze im Freibad verwenden. Macht dann besonders Spass, wenn die Eltern nebenan ihren Sprösslingen erklären müssen, was der Onkel da mit der Frau mit dem seltsamen Mund macht. Hm. Gummipuppen gibt es ja inzwischen auch für die extrem alleinstehende Frau, wobei ich mir da nicht genau sicher bin, wo genau sich das Ventil zum Aufblasen befindet. Wenn einem das alles zu wild ist, dann gibt es immer noch die Liebeskugeln, die sich auch für Koordinationsübungen der Finger benutzen lassen oder als Stressablenker. Bloss nicht im Businessmeeting. Es könnte jemand wissen, was es ist. Da wären sie dann an ihrem eigentlichen Bestimmungsort besser aufgehoben. Mit einem konstanten Lächeln wird das Meeting auch sicher gleich entspannter.
Kann ich meine Aussagen zum Thema „Zug und Bus“ revidieren? Danke. So langsam erhöht sich aber auch die Konzentration an unliebsamen Ereignissen. Vorhin sass direkt vor mir im Bus ein junger Mann, eingehüllt in eine Duftwolke, die sich am ehesten als eine Mischung aus Fisherman’s Friend, Domestos, Rattengift und der Duftdrüse am Arsch eines Frettchens bezeichnen liess. Oder es war ganz einfach Fahrenheit oder ein ähnliches Duftwässerchen mit KO-Tropfeneffekt. Gewisse Eau de Toilettes gehörten entweder genau dort hin oder gemäss Genfer Konvention verboten. Coole Werbung gaukelt einem vor, wie supi das doch duften würde und wenn man es dann mal zur Probe aufs Handgelenk gesprüht hat um es anzutesten (weil es ja auf der Haut erst seine richtige Wirkung entwickelt) und dann daran riecht… Wenn sich einem dann die Zehennägel nach hinten rollen und man nach minutenlangen Schrubbereien unter dem Wasserhahn nur noch schreien will „Bitte amputiert mir den Arm, das stinkt ja widerlich“, dann kann man davon ausgehen, dass sich dieses Produkt bestimmt niemals im heimischen Spiegelschränkchen einfinden wird. An und für sich habe ich ja nichts gegen Parfums und Verwandte, solange sie nicht exzessiv verwendet werden und nicht zum alleinigen Zweck der Balz aufgesprüht werden. Kommt hin und wieder vor, weil ja schliesslich Moschus jede Frau in Sekundenbruchteilen geil bekommt und sie nichts anderes will, als sofort vom Duftträger gevögelt werden. Moschus stammt von den Hormondrüsen eines Ochsen. Verwendet wird der Duft (DUFT?) von ebensolchen. Lieber was dezentes. Bei Herren wie Düften. Aber zurück zum eigentlichen Thema, den Insassen von Bussen. Nachdem die Ansammlung von Betäubungsversuchen ausgestiegen war, stiegen hinten im Bus ein paar Jugendliche ein, die so freundlich waren, das Fahrzeug mit jeweils dreissig Sekunden langen Anfängen von Musikstücken zu beschallen. Dann wurde weiter geswitcht. Dreissig Sekunden. Aber dafür laut. Und Hip Hop. Türkischer Hip Hop. Hüp Hüp? Nun stehe ich grundsätzlich den Erzeugnissen rhythmischen amerikanischen Sprechgesanges schon eher skeptisch gegenüber, denn nur weil ein Brotha mit den Armen wedelt, „Yo“ und „Mothafucka“ sagt, dazu ein Bassloop dreht und im Hintergund ein paar Halbnackte Frauen dicke Hintern kreisen lassen, gerate ich noch nicht in musikalische Verzückung. Nun stelle man sich das im Lokalkolorit südosteuropäischer Prägung vor, der Bassloop unterstützt durch orientalisches Gebimmel und alles leicht atonal. Das gibt den Ohren zu denken. Den Augen gibt zu denken, dass der Inhaber des Pseudoghettoblasters (grössenreduziert um in Schuhschachteln für Sneakers zu passen) aussieht wie mein Kleiderständer zu Hause. Zumindest in Kopfhöhe. Ich habe an selbigem verschiedene Baseballcaps aufgestülpt. So ähnlich sah der auch, allerding smit dem Unterschied, dass zuunterst ein Stirnband angebracht war, das wohl die drei darüber befindlichen Kopftücher davor bewahren sollte, über die Augen zu rutschen. Was eigentlich schwer sein müsste, denn das darüber gezwänge Cap (Schirm nach schräg hinten) quetschte die ganze Kombination auf den schmalen Kiddiekopf. Aber hey, Man, voll Respect, das muss ich zugeben, das sieht voll fett aus und macht dich zum Master of the Hood. Hat mich echt beindruckt. Dass du dich so aus dem Haus traust.
Was ich schon lange nicht mehr gemacht habe (ausgenommen in meinen Kanadaferien), sind lange Zugfahrten, obwohl ich das eigentlich immer gern gemacht habe. Bloss hatte ich längere Zeit kein Bedürfnis und/oder keinen Grund. Jetzt habe ich beides, denn wenn ein geliebter Mensch weit weg wohnt, dann ist das eine durchaus gangbare Variante, Distanzen zu überwinden, besonders wenn die Distanz grade so im Grenzbereich ist zwischen Zu-lang-für-meinen-Arsch-auf-Zugsitzen und Zu-kurz-um-sich-Flugzeug-sitze-anzutun. Also am Freitag Nachmittag ab in den Eurocity “Rembrandt” und weil ich mit zartem Sitzfleisch gesegnet bin wähle ich für die Hinfahrt einen Aufpreis zu erster Klasse. Mit ein Grund ist der Panoramawagen, der in diesem Zug mitgeführt wird und der hat RIESIGE Fenster. Speziell in den tiefen des Rheintals hätte mir dieser Umstand einen super Ausblick geben sollen auf die erhabenen Schlösser, die Klippen und die… na egal, was soll ich lange rumsülzen, schon in Frankfurt war es stockdunkel und die Aussicht ging in leicht spiegelndem Glas unter. Geschickterweise sollte im Spätherbst die fortgeschrittene Tageszeit berücksichtigt werden. Aber es war ja auch innerhalb des Wagens für Unterhaltung gesorgt. Als erstes in Basel bekam ich einen leichten Herzinfarkt, als sich mir gegenüber ein Mann niederliess, der mich nicht nur beim ersten Blick an Catweazle erinnerte. Nur mit geschnittenen Haaren. Also nicht mehr arsch- sondern nur noch knapp schulterlang. Und der fusslige Bart war auch nicht mehr ganz so lang, aber man konnte bestimmt keinen Übergang feststellen zwischen Ober- und Unterlippenbehaarung. Das ganze war dann noch gleich strubbelig wie bei dem alten Fernsehzauberer damals, zurück in den Siebzigern. Obwohl die ländliche englische Gegend in der Serie heute noch aussehen würde wie damals. Oder in den Sechzigern. Oder noch früher. So konservativ sind die Inselaffen dann wieder. Eigentlich erstaunlich, dass sie die Kulissen heute in Farbe zeigen. Der Herr stieg dann glücklicherweise so um Mannheim rum wieder aus, ich hätte meinen Blick nicht viel länger von ihm wenden können. Der Reiz nach Essensresten zu suchen in dem Gestrubbel war ZU verlockend. Aber wieso grämen, zur Unterhaltung reisen ja noch Yuppies mit, die irgendwelche Hochschulabschlüsse haben, überbezahlte Jobs und teure Klamotten, die sie nicht zu schätzen wissen. Kaufen aber a) Handys, die aussehen wie schwarz angemalte Ziegelsteine oder sind b) zu hohl, um bei einem Handy im Zug auf Vibration zu stellen. Oder beides. Oder lassen die Dinger mit Absicht durch den ganzen Zug düdeln, weil sie dank kontinuierlichem Proseccosaufen noch nicht gemerkt haben, dass heute sogar der Penner auf dem Bahnhofsvorplatz ein Mobiltelefon sein Eigen nennt und es nicht mehr wirklich ein Statussymbol ist. Hinzu kommt der furchtbare Geschmack bei der Auswahl bizarrster Klingeltöne. Aber der Schneewalzer gehört nun SICHER NICHT auf ein Handy! “Helo, sis is Klodia! Ei em in se treen nou. Affter äreiwing, ei wil stäi bei Konrad. Yess!” Wie man mit einem so schlechten (oder einfach nur beschissen gesprochenen) Englisch in eine Chefetage kommt ist mir auch schleierhaft. Hat mich nur gewundert, dass sie nicht gesagt hat, dass sie bei Konwheel stäid. Ich freu mich schon auf die nächste Fahrt im Kuriositätenkabinett. Dann aber wieder zweite Klasse. Da rennt vielleicht keiner rum und fragt, ob Montabaur (schreibt sich das so?) in Hessen liegt oder nicht. Und wenn doch kriegt er vielleicht eins auf die Fresse. In der zweiten Klasse sieht man das nicht so eng.
Es mag ja ziemlich beeindruckend sein, wenn man hört, dass der Penis eines Blauwals so um die drei Meter lang ist. Ein Riesenteil. Bezogen aber auf die gesamte Körperlänge von dreissig Metern relativiert sich das alles wieder und wir sind bei grade mal zehn Prozent. Auf das menschliche Männchen runtergerechnet sind das bei einer Körpergrösse von sagen wir mal einem Meter achtzig gute achtzehn Zentimeter. Okay, das mag ja jetzt für einige Männchen ziemlich beeindruckend sein, wenn man das so hört, aber das kann vorkommen. Duchschnittswerte liegen wohl darunter, aber wahrscheinlich einfach deswegen, weil auch die Durchschnittskörperlänge (nicht Schwellkörperlänge) darunter liegt. Das ganze macht auch Sinn, denn was soll ein Mensch mit einem Dreimeterschwengel? Vornüber kippen. Gut, man fällt nicht auf die Fresse sondenr wird sofort wieder zurückgefedert. Aber mal ehrlich, was soll Mann mit so einem Teil? Wie ich letzten Silvester mit meinem Mischpult gelernt habe, nützt der coolste Stecker nichts, wenn keine passende Steckdose vorhanden ist. Und ich hätte wirklich keine Nerven, hinter einer Walkuh herzupaddeln, wenn mir mal nach kuscheligen Aktivitäten ist. Wobei ich mir dann wenigstens das Schlauchboot sparen könnte. Also vergessen wir das und sind mit dem Werkzeug zufrieden, das uns gegeben wurde. Auch wenn den einen halt weniger gegeben wurde. In Zukunft werde ich wohl öfters tierische Themen aufgreifen, denn ich lese eben “Das Bizarre Sexleben der Tiere – Ein Lexikon” und da “stehen” ein paar lustige Sachen drin. Zum Beispiel, dass Schimpansenmännchen achtzig bis hundertmal am Tag poppen können. Das würden einige gerne können. Aber bevor jetzt jemand glänzende Äuglein bekommt, es hat auch eine Kehrseite: EINMAL dauert so um die zehn Sekunden. DAS hingegen können einige.
Jedes Jahr im November mit der Dezemberausgabe (verstehe ich heute noch nicht) liefern FHM und MAXIM je einen Kalender für das folgende Jahr (was anderes wär auch sinnlos). Um kurz zu erklären: Beides sind Magazine für Männer oder für solche die es werden wollen oder für solche, die sich für welche halten. Man kann die Dinger ja eh nicht wirklich ernst nehmen, aber wenn man die mit der nötigen Portion Augenzwinkern betrachtet sind die doch recht unterhaltend. Vielleicht bin ich auch einfach mit wenig zufrieden. Was aber anderes ist als bei sonstigen Magazinen: Die Mädels haben was an. Was ich eigentlich viel spannender finde als einen Panoramablick auf die inneren Organe. Aber zurück zum Kalender. Ich habe zwei Kalender aber nur einen Ort, wo ich den brauchbar aufhängen kann. Im Büro hätte ich mehr Platz, aber einerseits würden dann meine Kollegen nicht nur meine Kekse und Kuchen wegfressen, sondern auch dauernd meinen Kalender begaffen. Und Spital hin oder her, man darf zwar Patienten völlig entblössende, peinliche und entwürdigende Nachthemden anziehen, aber was Putziges mit ähnlich wenig an geht nicht. Also habe ich nun zu Hause das Dilemma, welchen Kalender ich vorziehe. Also auf zum Kalender-Vergleichscheck 2003! Ach ja: Nein, ich mach hier keine Bilder hin. Und: Ich weiss, beruht alles nur auf Optik und Geschmack. Und Niveau. Hab ich aber keines.
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FHM
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MAXIM
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Januar
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| Shakira Miss Hüftgewackel, näää, da mag ich noch nicht mal die Musik. |
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Natassia Malthe
Keine Ahnung, wer das ist, aber schwarze Unterwäsche siegt. |
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Februar
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| Nova Meierhenrich Da hab ich schon bessere Fotos gesehen. |
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Michaela Schaffrath
Die Frau Wild, siehe Panoramablick. |
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März
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| Angelina Jolie Eindeutig, nicht nur wegen Tomb Raider. |
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Sarah Connor
Zwerg Nase kriegt keinen Punkt, aber schon gar nicht. |
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April
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| Katrin Wrobel Miss Deutschland und die Frau, die bei Glücksrad nicht nur die Buchstaben dreht sondern mitfiebert. |
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Kelly Brook
Englisches Boxenluder? Auf jeden Fall billiges Bild. |
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Mai
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| Jennifer Lopez Nettes Netzshirt, aber das allein reicht nicht, bin kein Fan von Diven. |
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Victoria Silvstedt
Schwedin sein allein ist nicht genug, gibt aber IKEA-HolzVorHütten-Bonus. |
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Juni
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| Holly Valance Hat Tarkans Sikidim verenglischt und ein scharfes Video dazugeliefert. Lass ich gelten. |
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Shakira
Nun hier, aber trotzdem keine Chance bei mir. |
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Juli
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| Sarah Connor Nein und nochmals nein, die kann ich einfach nicht sehen. |
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Michelle
Würd ich mir nie anhören, aber optisch… |
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August
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| Pamela Anderson Silikon rein, Silikon raus, Silikon rein… Hirn raus. |
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Barbara Schöneberger
Finde ich als Moderatorin witzig, aber ansonsten naaajaaa. |
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September
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| Tina Bordihn Noch nie gehört, wer ist das denn? Ist halt auch nur so ein Blondie. |
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Michelle Hunziker
Die kriegt keinen Bonus, auch wenn sie Schweizerin ist. |
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Oktober
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| Milla Jovovich Die hat interessante Augen. Und ich fand LeeLoo einfach gut. |
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Yamila Diaz-Rahi
Ich denk mal, die würd auf einem andern Bild gar nicht so schlimm aussehen. |
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November
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| Jessica Alba Dark Angel-Bonus. Klarer Fall. |
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Sonya Kraus
Seit mir vorgeworfen wurde, ich fände die gut, überleg ich mir das jeden Samstag. |
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Dezember
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| Kylie Minogue Nette Songs, nette Unterwäschewerbung, aber irgendwie farblos. |
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Carmen Electra
Baywatch und Skandaltante, aber macht die Dezemberwand wärmer. |
Also wie es aussieht gibt das ein tristes Jahr, was Bilder anbelangt. Da gibt es monateweise nichts zu gucken. Könnten sich die nicht wenigstens abstimmen? Wobei, August und September sind Sommermonate. Hm. Freibad. See. Und wenn auch nicht. Dann guck ich woanders. Stundenlang.
Nachtrag:
Und wer findet die versteckten Diskussionsgrundlagen?
Bin wieder da. Körperlich zumindest. Eigentlich würd ich jetzt gern was schreiben, aber ich bin noch schlafwagengeschädigt. Ich melde mich später wieder. Aber ihr wisst jetzt, dass ich noch lebe. Also bis gleich.
Nachtrag:
Also, zweiter Anlauf, ungefähr zehn Minuten nach dem obigen Satz. Wie anhand fehlender Einträge sicher schon angenommen, verbrachte ich ein Wochenende fern der Heimat (relativ gesehen) und fern des Internet (auch relativ gesehen, Wohnungsangebote wälzen gilt nicht). Waren superbe Tage mit viel Spass und gutem Essen. Dann kam noch dazu, dass ich auf neue Leute trief. Troff. Traf! Nun gibt es Leute, die trifft man und man mag sie. Dann gibt es die anderen, die man trifft und blöd findet. Aber das Essen bei TH war SO lecker, da muss ich die einfach in die erste Kategorie legen, sonst bekomm ich da nie wieder was zu futtern, was schade wäre. Und lustig war es. Und orakelig. Und knuffig waren sie halt schon. Also definitiv erste Kategorie. Am Samstag war ich auch das erste Mal in der Düsseldorfer Innenstadt, die verkrampften Vorweihnachtsshopper beobachten, Eis essen, feststellen, dass die Rolltreppenanordnung im Sevens bescheuert ist und bei Unterwäscheläden Stielaugen bekommen (und weggezerrt werden müssen, weil ich die Stoffe so gern begrabbelt habe). Was auch sehr interessant war, dass war eine extrem tiefgründige Diskussion, nach einem Blick aus dem Fenster ins Nachbarsauto: “Die blöde Jungtussi da drüben!” “Das war ein alter Mann.” “Junge Frau!” “Alter Mann!” “Junge Frau!” “Alter Mann!” “Junge Frau!” “Alter Mann!” “Junge Frau!” “Alter Mann!” “Junge Frau!” “Alter Mann!” Pause. Eine Minute später: “Junge Frau!” “Alter Mann!” “Junge Frau!” “Alter Mann!” “Junge Frau!” “Alter Mann!” “Junge Frau!” “Alter Mann!” “Junge Frau!” “Alter Mann!”. Es war dann doch ein alter Mann. Aber man hat wenigstens drüber geredet. Und sich nicht gezofft sondern drüber gelacht bis man die Tränen gehört hat. Oder was in der Art. Ich freu mich auf jeden Fall schon in einem Masse auf übernächstes Wochenende, das in messbaren Einheiten gar nicht wiedergegeben werden kann. Also könnt ihr euch schon mal drauf vorbereiten, dass dann hier auch nicht viel passiert. Oder ich schreibe vor und kopier dann jeden Tag was rein.
Noch ein Nachtrag:
Also nicht, dass da falsche Ideen aufkommen, ich mag TH WIRKLICH! Echt. Voll. Hm. Unvoll auch. Aber der Vino war leckerum. Danke vielmals nochmal für den klasse Abend!
Es ist Morgen früh und finste’
Der Wecker klingelt schrill
Ich denke “5 Uhr? spinnste?!”
Was der wohl von mir will
Ich wälz mich rum von unter Decke
Und gucke an mir runter
Wobei ich dann sofort entdecke
Der da ist schon munter
Tappe raus ins Badezimmer
Werf zum Spiegel einen Blick
Ich brauch hier draussen einen Dimmer
Damit ich weniger erschrick
Mach mich wohl auf und in den Tag
Obwohl ich ziemlich müde bin
Und eigentlich noch schlafen mag
Man reiche mir ein Koffein!
Kantinenessen hat etwas von Russisch Roulette. Nur mit umgekehrten Vorzeichen. Wenn man ganz viel Schwein hat, dann schmeckt’s. Vielleicht hätte mir der Satz “Das ist aber Wildhase, der ist nicht SO zart” von der Küchenverantwortlichen ein warnendes Ausrufezeichen ins Gehirn beamen sollen. Ich dachte mir nichts dabei, weil Hase sonst sehr zart ist und ein bisschen was mehr würde ich schon noch vertragen können. Ich machte dann noch so “Kein Problem, ich hab noch gute Zähne”. Hah! Am Tisch angekommen widmete ich mich dem Hasenschlegel mit einer etwas genaueren Untersuchung. Zuerst war ich mir nicht ganz sicher, ob man den Mümmler nur rasiert statt gehäutet hatte, denn an der Oberfläche befand sich noch so leicht fusseliges Zeug. Was aber prinzipiell egal war, denn die Haut war so abartig zäh, da kratzte das standardisierte Kantinenmesser noch nicht mal richtig an der Oberfläche. Warum fallen einem in solchen Situationen Filmtitel wie “Texas Chainsaw Massacre” ein? Ich hab gestern bei CSI gelernt, dass wenn etwas vor dem Begraben einbalsamiert wird, dann verrottet das nicht so schnell und wird irgendwie kompakt und fest. Gabs nicht kürzlich mal eine neue Grabaushebung in Ägypten? Waren unsere Hasenschlegel vielleicht eine pharaonische Grabbeigabe? Die Widerstandsfähigkeit liess darauf schliessen. Aber man kann ja mit Messer, Gabel, roher Gewalt und etwas Fluchen durchaus ein paar Stückchen Fleisch raussäbeln. Und dann mit Genuss verspeisen. Na gut, streicht “Genuss” wieder. Wenn der Hase keinen trockenen Humor gehabt hatte, dann zumindest trockene Arschbacken. Oder wir haben eine versteckte Kamera im Personalrestaurant (eigentlich darf man nicht Kantine sagen, aber es ist halt schon Kantinenmampf). Ich war zumindest nicht der Einzige, der mit dem Vieh zu kämpfen hatte. Und nein, Vegetarier haben es NICHT leichter. Wer das nicht glaubt, soll bei uns mal Fenchel essen. Oder Broccoli. Oder Blumenkohl. Oder Krautstiele. Oder Auberginen. Oder Karotten. Oder Kohlrabi. Oder Zucchini. Oder… Ihr seht was ich meine.