Abt. Selbstversuche
Wieder einmal hat die Werbung zugeschlagen und mir ein neues Produkt schmackhaft gemacht. Ob es das auch in Realität ist, werde ich jetzt LIVE testen. Gewisse Kamikazeübungen bin ich meinen Lesern schuldig. Hoffentlich geht das nicht dermassen in die Hose wie der letzte Test. Also, es handelt sich dabei um “Bounty Cocos Dessert” mit einer bounty-typischen Meer- und Palmen-Verpackung, aber diesmal ist es eine Art Joghurtbecher mit umklappbarer Ecke. Sowas gabs schonmal von Müller glaub ich, aber da war ja kein Bounty drin. Also erachten wir das jetzt als was Neues *deckelaufratsch*. Riechen tut es wie ein Joghurt mit Kokos, nur weniger säuerlich. Ich kipp jetzt mal die hellen und dunklen Dinger da rein (erinnert mich irgendwie an das Vogelfutter – Trill -, das mein Wellensittich früher bekam, aber hell und dunkel halt). Hm. Ich empfehle, nach dem Kippen und Umrühren die Augen zu schliessen, denn so richtig appetitlich sieht das jetzt nicht mehr aus. Aber es soll ja auch nicht daran scheitern. Es gibt schliesslich auch hässliche Menschen, die Partner finden, die werden auch nicht immer die Augen zu haben. Erster Löffel. Schmeckt wie Joghurt mit Kokos und Trill. Ah, die Krümel haben teilweise Schokogeschmack. Also ich glaube, ohne das Rumgekaue auf diesem… Trill… wäre das ganze gar nicht so übel. Joghurt mit Kokos halt. Aber ohne Gepuhle in den Zähnen. So als Gesamtwertung würd ich sagen: Es ist O.K. Aber auch nur, weil es etwas weniger säuerlich ist als die meisten Joghurts, was ich persönlich nicht so wahnsinnig mag. Und bei einem weiteren Versuch würd ich das Trill weglassen. Oder meinem Wellensittich geben. Mist, wo sind meine Zahnstocher?
