Das "Tage"-Buch historisch und hysterisch

Saved by Fähnchen Fieselschweif!

Abgelegt unter: Allgemein | 30.04.2002 (21:06) |

Wenn man mit einer frischen Bauchoperation (Details später) Schluckauf bekommt, dann ist das nicht nur blöd, das ist ULTRABESCHISSEN, weil schmerzhaft wie Hölle. Was also tun? Grossmutters Allerweltshilfebuch rausgraben? Dauert zu lang. Hilfsmittel einfallen lassen, die man schon überall mal aufgeschnappt hat? Konzentration funktioniert in dem Augenblick nicht mehr. ICQ-Nachricht an die Person schicken, die man immer jeden Scheiss fragen kann? BINGO! Also hab ich gleich mal die Frage an phizzy rausgehauen und nachgefragt. Antwort: “Sieben Schlucke Wasser trinken ohne dabei zu atmen”. Hab ich sofort probiert, weil schlimmer werden konnt’s ja nicht (und solange sie nicht sagt, mit einem eingestöpselten Toaster in die volle Wanne setzen… obwohl… DAS tät auch helfen…). Und siehe da, es hat funktioniert! Nun kam aber diese Idee nicht von ihr, sondern aus Walt Disney’s Lustigen Taschenbüchern, wo das Tick, Trick und Track mal aus ihrem schlauen Pfadfinderhandbuch gegraben hatten um Onkel Dagobert von Schluckauf zu befreien. Also wenn euch jemals wieder einer sagt, Comics wären zu nichts nütze… Schlagt ihm mit einem Gruss vom Fähnchen Fieselschweif das nächstbeste LTB um die Ohren. Oder nein, nehmt was anderes, man weiss ja nie, ob das nicht auch bei anderen Sachen noch hilfreich sein könnte…

Still Listening To: Apoptygma Berzerk – Rollergirl (diesmal)

Memory Backflash nach MTV20Years

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 30.04.2002 (19:57) |

“Slippery when wet”… Stand das eigentlich abgesehen von einem Bon Jovi Album und den Verkehrs- und Bodenreinigungsschildern jemals auch auf Unterwäsche? Von.. naja, von… von *flüster* NICHTMännern *tuschel*? Weil wenn ich jetzt wieder FRAUEN sage, dann werd ich doof angepöbelt. Vielleicht. Ausser die eine, die das hier liest, versteht Spass. Höhö. Ich war ‘ne Woche ans Bett gefesselt (nur sinngemäss), jetzt muss etwas Chauvi-Druck raus. Hmmm, allerdings ans Bett gefesselt UND das von einer Krankenschwester würde schon einige Klischees bedienen. Und NEIN, ich weiss auch nicht mehr, was ich eigentlich sagen wollte.

Acutally Listening: Apoptygma Berzerk – Spindizzy

Dinge, die man mal gemacht haben sollte… OR NOT!

Abgelegt unter: Kuchenförmchen | 24.04.2002 (7:26) |

Ich hab ja mal gesagt, dass man über nichts urteilen sollte, was man nicht selber mal ausprobiert hat. Das kann sich auf jeden Bereich des Lebens anwenden lassen, wobei natürlich die Geschmäcker des Individuums immer mit berücksichtigt werden sollten. Aber man ist ja offen. Bungeejumping zum Beispiel ist zwar nett, aber das Preis-/Leistungsverhältnis ist der totale Witz, denn bevor man überhaupt gerafft hat, was passiert, fitzeln einen die Typen schon wieder vom Gummi ab. Da lohnt sich die Ausgabe nicht wirklich. Ausser vielleicht beim dritten oder vierten Mal, wenn man in etwa weiss, was einen erwartet und man sich auf das wirkliche Feeling konzentrieren kann. Beim Fallschirmspringen hingegen liegt das schon etwas praktischer. Ist zwar etwas teurer, dafür ist man länger unterwegs und man fühlt sich nicht wie ein Jo-Jo. Hab das mal auf einer Insel vor Australien gemacht, zu Weihnachten. Da guckst du aus dem Flugzeug und weit unten ist so ein kleiner Fleck im Wasser, den man dann treffen muss. Natürlich kann man theoretisch auch im Wasser landen, allerdings war dort immer die Gefahr, einen der Wasserskifahrer zu erschlagen. Mit dem Fallschirm dann an Land zu kommen wäre wahrscheinlich nicht ganz einfach gewesen, dafür überaus ergiebig für die Küche, schliesslich hätt man ja ein integriertes Fischernetz am Rücken gehabt. Es gibt noch andere Lebensbereiche wo man ganz lustige Sachen ausprobieren kann, aber das wär für diese Stelle hier ETWAS indiskret. Wenn ihr wisst, was ich meine…
Wovon ich euch aber abraten kann, sind Magensonden. Besonders diejenigen, die 24 Stunden drinbleiben müssen. Da steckt nämlich eine kleine Tücke dahinter, denn man geht nicht wie sonst wenn man zum Magen will durch den mund, sondern durch die Nase. Einfach weil das viel lustiger ist. Wer in Anatomie halbwegs aufgepasst hat, weiss, dass sich Luft- und Speiseröhre kreuzen und eigentlich gegeneinander abgedichtet sind. Mit so einem Kabel runter nicht mehr. Wenn man isst, trinkt, redet oder einfach sich überhaupt bewegt, dann scheuert das Zeugs in der Nase und im Hals. Das ist nach spätestens einer Stunde gar nicht mehr so lustig, dazu sieht es auch noch bescheuert uas, denn das Kabel geht an ein tragbares Aufzeichnungsgerät, das man sich umhängen muss. In der heutigen Zeit der Mikroelektronik könnte man ja meinen, das Ding wäre KLEIN. Falsch gemeint. Es hat die Ausmasse eines 60er-Jahre-Kofferradios und auch etwa dessen Gewicht. Wer noch nie von fremden Leuten blöd angegafft wurde, hier ist die Möglichkeit das nachzuholen. Also wenn ich zukünftig schon was ausprobieren will, dann lieber zehnmal von einem Kran hüpfen. Hmmm… was ich wohl wirklich als Nächstes teste? Ach ja, eine Magenoperation. Das wollte ich auch schon immer mal haben, alles andere kriegt man in jedem Laden nachgeworfen. Ich werd euch mal erzählen, was da so alles gemacht wird, sobald die Narkose weg ist. Nur für den Fall, dass ihr euch das auch mal vornehmen wollt. Ich mach auch eine Punktewertung…

Aktuell im Ohr: Lasgo – Something (Jimmy Goldschmitz Remix)

Fettnäpfchen der Woche

Abgelegt unter: Allgemein | 07.04.2002 (11:47) |

Egal wie werbegeschädigt man ist, man sollte lernen, in gewissen Situationen KEINE Bemerkungen abzulassen, die man in der Werbung mal aufgeschnappt hat und dann situativ richtig platzieren will. Man sollte “nicht immer, aber immer öfter” mal darauf achten, was man sagt, denn dann bleibt die Weste “nicht nur sauber, sondern rein”. Aber “nichts ist unmöglich” und man strengt sich an, doch dann wird der Druck zu gross und “man ist drin”. Dann kommt DIE Situation wo man eigentlich zeigen könnte, dass man seine Zunge unter Kontrolle hat. Dann wird die neue Image-Kampagne präsentiert und vorgestellt und der Vorsteller schaut in die schweigende Runde. Und das erste was einem rausrutscht ist: “Image ist nichts, Durst ist alles!” Böse Falle, böse Falle.

Aktuell im Ohr: Talla 2XLC – Frequency

Fühling the Frühling

Abgelegt unter: Allgemein | 02.04.2002 (20:35) |

Erst so zum aufklären: Eine Frühlingsrolle ist NICHT das Teil, was man um den Bauch hat und im Frühling wegtrainieren weil, weil der Sommer kommt und man da wenig genug trägt um das öffentlich ansichtig zu machen. Das nennt sich SPECKrolle. Oder Rettungsring. Oder Wampe, wenn’s eine Zweipersonenportion ist. Also ein MacDick Deluxe. Wieso ich jetzt auf sowas komme? Weil bei uns im Spital (zur Erinnerung: Krankenhaus) wieder genau DANN Schnitzel/Pommes-Woche angesagt ist (und der Rest Äbääh!) wenn ich einen auf Diät machen will. So mit Mahlzeiten-Ersatz-Shakes und viel Wasser und Früchten. Nun ist es aber so, dass die Salatauswahl bei uns sagen wir mal… hmmm… wie formulieren wir das bloss… Also kurz gesagt, die Kuh auf der Wiese hat mehr Auswahl. Also ist Salat dürftig, die Auswahl beschränkt und drum bleibt fast nur noch SchniPo. Oder halt nichts. Oder ich nehm wirklich zu Mittag schon so einen Milchschüttler. Wieso soll ich nicht können, was RAndy kann, der macht das auch zur Zeit. Ist nicht so, dass ich mich beim Chef einschleimen will und er hat es ja eigentlich auch nötiger, aber man will ja auch mal wieder gut aussehen (naja, ob bloss abnehmen dabei hilft…). Egal. Ich will da was weghaben, weil ich einerseits im Sommer wieder in meinen Streetparade-Kilt passen will und weil es ja unter Umständen vorkommen könnte oder kann oder konnte, dass einem jemand ins Auge fällt, wo man möglicherweise etwas trumpfen wollen würde, ward oder worde. Naja, ich will jetzt nicht aus Begeisterung hier irgendwas verschreien, was mich in die tiefsten Untiefen stürzt, wenn’s in die Hose geht, aber es ist halt eben doch Frühling. Da gehen die Temperaturen hoch und die Rocksäume und man fühlt sich halt etwas luftiger und lockerer, drum will ich halt auch mal wieder in Milch schwimmen können. Ähm. Ne, das ging jetzt irgendwie anders. Seht ihr, so verwirrt macht einen der Frühling, der Bengel, der. Also sind wir momentan halt etwas auf dem Diättrip. Ich glaube sogar mitbekommen zu haben, dass unser büroeigenes Kampfraucherchen irgendwie plötzlich aufs Gewicht achtet. Bloss Hoobee nicht, der frisst jeden zweiten Tag was zum Dessert und erfindet laufend lustige aber sinnentleerte Entschuldigungen, warum er genau eben jetzt so was bräuchte. Zum Beispiel “weil er gestern keins hatte” oder “weil Freitag ist” oder “weil NICHT Freitag ist”. Nebenbei frisst er mir auch noch meine Vollkornkekse weg (wahrscheinlich muss er wieder Brösel um den Mund klatschen, hähä). Aber wer macht Diät, häh?

Aktuell im Ohr: Das neue Album Release der Pet Shop Boys